Geschrieben von messitschbyburns am 12. Januar 2010 — Privatissima
Zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir dieses Blog schließen. Die Schließung hat private Gründe, nix juristisches oder so. Bis zur Schließung wird nur noch die Artikelhalde geleert. Aktuelles schreiben wir nicht mehr.
Herzlichsten Dank an unsere Leser, die den Counter seit 12. Dezember 2007 in erstaunliche Höhen jagten. Man sieht sich ja immer zweimal im Leben, es besteht also Hoffnung auf Wiederkehr. Aber nur eine kleine :)
Tschüss und winke winke,
Messitsch by Burns
Geschrieben von La Dame am 12. Januar 2010 — Rowland S. Howard
“I’m never gonna die again”, versprach Rowland S. Howard 1992. Seit Tagen höre ich diese Platte immer wieder. Und all die anderen Platten, auf denen er mitspielt. Es sind nicht wenige. Ich höre keine andere Musik mehr. Denn vor einer Woche las ich im Internet, dass Rowland S. Howard sein Versprechen nicht gehalten hat. Es hat mich unvorbereitet getroffen. Erst jetzt wird mir klar: Wenn es so etwas wie den Soundtrack meines Lebens gäbe, dann spielte Rowland S. Howard für die Hälfte aller Songs seine Gitarre.

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Geschrieben von messitschbyburns am 28. Dezember 2009 — Immer wieder sonntags, Loest
Der Deutsche Kulturrat spendierte Ihnen den Kulturgroschen 2010. Wir kennen nicht die Gründe, sind aber spontan begeistert. Denn, tapferer Wendeheld Loest: Wissen Sie, wie viel ein Groschen im Euro- und Cent-Zeitalter wert ist? Ahnen Sie die Paralle zu Ihnen? Nein?
Dann denken Sie mal drüber nach,
Messitsch by Burns
Geschrieben von messitschbyburns am 27. Dezember 2009 — Bommarius, Medien
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wird von der Konkurrenz attackiert. Der Deutsche Depeschendienst (ddp), Deutschlands zweitgrößter Nachrichtendienst, übernahm Anfang Dezember 2009 die deutsche Tochter der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Damit rückt ddp dem Platzhirsch immer näher.
Zuvor hatten Großabnehmer wie die WAZ-Gruppe und der Tagesspiegel ihre Verträge mit der dpa gekündigt. Prompt erhob sich ein großes Lamento im deutschen Feuilleton.
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Geschrieben von messitschbyburns am 26. Dezember 2009 — Immer wieder sonntags
Reißt man die Plastefolien um eure sog. Lebensmittel auf, steht man in einer betäubenden Wolke üblen Gestanks. Aus der Packung quillt ein widerlich ätzender Mief nach Schlafsaal und Raubtierhaus, der den Appetit auf euer chemisch konditioniertes Produkt mit gesetzlich garantiertem mikroskopischen Fleischanteil nicht unerheblich trübt.
Warum ist das so?
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Geschrieben von messitschbyburns am 25. Dezember 2009 — Neues aus der Anstalt/Kabarett
3sat feierte seinen 25. Geburtstag mit einer Gala im Berliner Tipi. Georg Schramm, Ihnen und uns aus dem ZDF-Kabarett Neues aus der Anstalt bekannt, moderierte die Gala vor geladenen Gästen in seiner Rolle als Rentner Lothar Dombrowski, dem Mann mit der Handprothese:

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Geschrieben von messitschbyburns am 24. Dezember 2009 — Immer wieder sonntags
Dein jüngster Werbespot wurde in Leipzig gedreht, angeblich an einem 8. November (welchen Jahres, bleibt geheim). Drehort war die Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs, als Statisten standen 1.000 Leipziger in der Gegend herum:

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Geschrieben von messitschbyburns am 23. Dezember 2009 — Überwachung
Erst Zypries, jetzt die GVU: Die Rufe nach einer persönlichen IP für jeden Bundesbürger werden immer lauter. Ausnahmsweise nicht, um den Terror zu bekämpfen. Ganz offen geben die GVUler zu, daß sie im Namen ihrer Auftraggeber sprechen: Den Medienkonzernen.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ist so beliebt wie die GEZ. Während man aber der GEZ noch eine gewisse Daseinsberechtigung zusprechen kann und eher die zweifelhaften Methoden ihrer Außendienstler verabscheut, ist die GVU ein personalisierter Lachsack.
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Geschrieben von messitschbyburns am 22. Dezember 2009 — Gorny, Immer wieder sonntags, Musik
Zwei unterbeschäftigte VIVA-Schnuffis gründeten VIVA fürs Internet, durften es aber nicht VIVA fürs Internet nennen und dachten sich den Namen Putpat aus.
Dieter Gorny, der Todfeind des deutschen Musik-Konsumenten, und Faltenopa Ray Cokes sind schwer begeistert. Ihre erste Assoziation, liebe Leser, war also richtig: Putpat ist die Verlagerung der VIVA’schen Debilität ins Internet.
Ob Flatratesaufen oder Figurenpinkeln im Schnee, für alles gibt es Fans. Warum also nicht für Putpat. Mindestens einen haben wir gefunden — an zwei Stellen:
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Geschrieben von messitschbyburns am 21. Dezember 2009 — Der kürzeste Witz
Im Juli dieses Jahres fand Forsa heraus, daß bekannte Ost-Marken weder in Ost noch West als ostdeutsche Produkte wahrgenommen werden.
Sechs Monate später: Neue Studie, neue Ergebnisse. Diesmal von einer Firma namens Empirische Gesellschaftsforschung, die das deutsche Managervolk im Auftrag des MDR befragte:
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