Fähnleinführer Krause Landt

Geschrieben von messitschbyburns am 16. Mai 2008 | Braune Soße, Krause Landt


Am 23. April berichtete die Presse über eine Kabinettsumbildung in Thüringen. Der bis dahin unbekannte Peter Krause wurde erwähnt; er sollte das Kultusministerium übernehmen. Von Stund an kamen mehr Details aus dem Leben dieses deutschnationalen Dummbatzes ans Licht, der für die Junge Freiheit schrieb, das Horst-Wessel-Lied auf Latein veröffentlichte und Stauffenberg als Mittäter des 20. Juli bezeichnete.

Zwei Wochen später erklärte Krause seinen Verzicht. Schmollend sah er sich als Opfer einer Medienhatz. Schließlich dauerte seine aktive Zeit bei der Jungen Freiheit nur vier Monate.

Ein paar Tage vor seinem Abgang lobte Krause noch die Junge Freiheit als anerkanntes Medium, das zum Pressespektrum gehöre. In diesem Medium sinnierte Krause im Zusammenhang mit dem Holocaust:

“Nun gibt es eine historische Schuldmetaphysik, die auch jüngere Deutsche einbezieht und vor der Nation warnt.”

Dieser Krause ist Geschichte. Ein anderer Krause murkelt fröhlich vor sich hin. Trotz innigster Kontakte zur Jungen Freiheit.

Andreas Krause Landt, gern gedruckter Autor der Berliner Zeitung und Besitzer des ultra-konservativen Landt-Verlages, war kein Redakteur der Jungen Freiheit. Diese Stufe durfte er überspringen. Die Junge Freiheit dekorierte ihn statt dessen im November 2007 mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis.

Lassen wir den Schmus beiseite, anzunehmen, jemand würde zufällig als Auszuzeichnender eine Preisverleihung besuchen. Weder geriet die Junge Freiheit versehentlich an Krause Landt, noch Krause Landt unwissentlich an den Preis. Beide Seiten kannten und verstanden sich.

Die Preisverleihung fand nicht im Geheimen statt. Die Junge Freiheit schmückt sich bis heute mit Krause Landt. Überschrift: “Das Vorbild”. Die Website Sturmvolk.net notierte Preis und Preisträger wohlwollend, empfahl Landts Editionen und verlinkte artig zum Landt-Verlag. Ebenso das Institut für Staatspolitik, ein mit der Jungen Freiheit lose liierter rechter Think Tank, dessen jährliches Gedenken am 08. Mai der Niederlage der Wehrmacht gilt.

Ein Protest des Preisträgers ist nicht bekannt.

Wer die Seiten des stolzdeutschen Geraffels meiden möchte, kann die Preisverleihung im Wikipedia-Eintrag über die Junge Freiheit erlesen. Wikipedia steht auch der Redaktion der Berliner Zeitung offen.

Krause Landt schrieb weiter für die Berliner Zeitung. Als ob nichts gewesen wäre.

Die Dankesrede von Krause Landt findet sich im Online-Archiv der Jungen Freiheit. Darin schwätzt der forsche Jungmann vom rotlackierten DDR-Faschismus und zürnt über den fehlenden nationalen Schwung in den deutschen Herzen:

“Reeducation und die Idee der absoluten Schuld hatten in Westdeutschland etwas herausgebildet, das man formelhaft in den Begriff der negativen Identität, des ‘negativen Nationalismus’ fassen kann.”

Die Ähnlichkeit mit Peter Krauses “historischer Schuldmetaphysik” ist nicht zufällig. Auch nicht das Zitat “negativer Nationalismus”. Es stammt vom Verfassungsfeind Schäuble. Hier treffen sich Freunde.

Praktischerweise verwertete Krause Landt Teile seiner Rede doppelt. Er zitiert sie am 17. Januar 2008 in der Glosse “Finden im Frieden” in der Berliner Zeitung. So findet die Junge Freiheit über ihr Medium Krause Landt Frieden und Obdach im Hauptstadtblatt.

Bereits 2005 gab sich der Merkur, eine in grauer Vorzeit respektable Zeitschrift, zum Abdruck eines Krause Landt’schen Elaborats über den Holocaust und die deutsche Frage her. Der Artikel sprach den im Internet versammelten groß- und kleindeutschen Kameradschaften aus dem Herzen; man zitierte, diskutierte und verlinkte fleißig.

In Holocaust und deutsche Frage diagnostiziert Fähnleinführer Krause Landt einen deutschen Schuldstolz, der sich aus übertriebener Scham für den Holocaust speise:

“Die deutsche Mischung aus Anmaßung und Zerknirschung ist im Laufe der Jahrzehnte aus dem Postulat erwachsen, daß ein Verbrechen wie der Holocaust nicht zu vergeben und zu verzeihen sei.”

Das verspielte Wörtchen “sei” ist hübsch. Es wirkt ganz harmlos und unscheinbar. Man fragt sich, ob die Sozialisierung Krause Landts in dunkeldeutschester Provinz so glücklich verlief, wie es einem Kind zu wünschen wäre. Oder ob die frischfröhliche Integration der Nazis in das westzonale Staatsgetriebe und Adenauers skrupellose Persilscheinpolitik für ranghöchste Kriegsverbrecher nicht doch deformierende Spuren in der nachwachsenden Generation der BRD hinterlassen haben.

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Ende Oktober 2007 wühlten Harald Schmidts Gagschreiber ganz tief in der Klamottenkiste und erfanden das Nazometer, um die flauen Einschaltquoten mit dem Brecheisen zu puschen. Darauf brauste ein leichtes Stürmchen durch das Feuilleton. Erbost ob dieses Stürmchens echauffierte sich Krause Landt im Deutschlandradio über Schmidts Kritiker:

“Das Nazometer hat jedem, der es noch nicht wusste, auf die einfachste Weise klar gemacht, dass wir einer Aufsicht unterstehen, die kein unschuldiges Wort und keinen unschuldigen Gedanken kennt.”

Dankbar für diese offenen Worte, mit denen Krause Landt seine Fiktion einer dem deutschen Volke auferlegten absoluten Schuld wiederkäute, pappten dieser und dieser und dieser Kamerad und auch die Junge Freiheit den Beitrag in Gänze oder als Link auf ihre Seiten.

Ein Protest des Autors ist nicht bekannt.

Im März 2007 meuterten Berliner Polizeischüler gegen Vorträge über den Holocaust und beschimpften einen Holocaust-Überlebenden. Die Junge Freiheit sprang den Polizeischülern aufmunternd zur Seite und berief sich dabei ausdrücklich auf Krause Landts Artikel im Merkur:

“Der Publizist Andreas Krause Landt kritisierte jüngst im Merkur zu Recht die spezifisch ‘deutsche Mischung aus Anmaßung und Zerknirschung’, einen Schuldkult, der in einen ‘Schuldstolz’ umkippt.

Statt die Polizeischüler wegen ihrer Diskussionsbeiträge zu kriminalisieren und eine hysterische Debatte über mangelhafte Vergangenheitsbewältigung anzustoßen, sollte die Kritik am Übermaß ernsthaft bedacht werden.”

Ein Protest des Autors ist nicht bekannt.

Ebenfalls 2007 wurde der Schriftsteller Martin Mosebach mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Krause Landt und Mosebach verbindet ein antiquierter Schreibstil, der mit jeder Silbe den Schweiß des mühsam antrainierten Schwurbeldeutschs ausdünstet. Noch mehr eint beide aber die Rebellion gegen die Moderne und das Liebäugeln mit dem Reaktionären.

Mosebach fuhr in seiner Preisrede die Lehrer-Brömmel-Masche: Da stelle mer uns janz dumm. Mit gespielt naivem Augenaufschlag verknüpfte er Saint Justs terreur der französischen Revolution von 1789 mit der Ermordung der europäischen Juden durch Himmlers SS und deren Helfer. Tenor: Revolutionäre und Nationalsozialisten entstammen der gleichen Brut.

Die große Empörung blieb aus, und Mosebach verschwand wieder unter seinem Stein. Krause Landt fühlte sich trotzdem bemüßigt, eine Verteidigung Mosebachs anzuzetteln:

“Mosebach ist es egal, ob sich eine Revolution jakobinisch oder nationalsozialistisch kleidet. Immer heißt ihr Anspruch: ‘Ich mache alles neu’.”

Die Angst des Reaktionärs vor dem Neuen muß grenzenlos sein.

“Die Anklage dient ja doch nur dem Zweck, dass der letzte Trottel sich errege. Es ist eine Aufregung, die in zweierlei Hinsicht totalitär wird: Alle sollen sich anpassen und alle sollen aufpassen auf die, die sich nicht anpassen.”

Der besondere Witz besteht nun darin, daß im Vergleich z.B. zur bundesweiten Entrüstung über Martin Walsers Paulskirchenrede keine nennenswerte Anklage gegen Mosebach stattfand. Dessen geplanter Eklat versickerte schneller im medialen Rauschen als ein Sommerregen im trockenen Flußbett. Nur Krause Landt gab sich empört, entrüstet und auch erschüttert über jegliche Kritik am guten Menschen Mosebach:

“Mit dem Namen Martin Mosebach (wird man) die Verteidigung der offenen Rede (verbinden).”

Getreu der Maxime aller rechtsrandigen Konservativen: Man wird doch darüber reden dürfen. Auch, wenn es nur heiße Luft ist.

Seit Januar 2007 darf Krause Landt — mehr oder weniger regelmäßig — eine wöchentliche Glosse für die Berliner Zeitung schreiben. Darin serviert er den Lesern peu à peu sein hackenknallendes Weltbild:

Das Berliner Schloß muß her, das Eiserne Kreuz ebenfalls. Abtreibung ist fragwürdig. Krüppel sollen wieder Krüppel heißen. Eva Herman wurde Unrecht angetan. Nicht alle Deutschen waren Nazis. Die Holocaust-Lüge kollidiert mit der Meinungsfreiheit. Sport ist Krieg um den Sieg, und Doping gehört dazu. Keine Schwäche gegenüber Moslems. Deutsche feiern lieber, statt zu arbeiten. Gleichheit ist eine irreführende Sehnsucht. Respekt vor Schwulen forciert die Abneigung gegen sie. Ehre dem Heldentod deutscher Soldaten. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Die Frau als Hausfrau und Mutter. Bürgergeld ist das Ende der Demokratie. Gerechtigkeit ist eine Schimäre. Keine Gnade für RAF-Häftlinge ohne demütige Reue. Spuren des letzten Weltkriegs präsentiert man nicht öffentlich.

Einige dieser Glossen bestehen nur aus Textbausteinen. Krause Landt fleddert mitunter Beiträge, die er für Deutschlandradio Kultur verfaßt. Das nennt man wohl Arbeitsökonomie.

In Krause Landts eigenem Verlag sitzen als Beirat u.a. das rechtskonservative Rumpelstilzchen Arnulf Baring und sein Geistesbruder Alexander Schuller. Letzterer ist ein besonders prächtiges Exempel für die Verluderung deutscher Professorenstühle. In einem Aufsatz für die Website Stasiopfer.de panscht er Faschismus und Kommunismus zusammen, erklärt beide für wesensverwandt, bekämpft imaginäre Denkverbote und propagiert die gute alte Mär vom Linksfaschismus. Seine Rechnung ist einfach: Je blutiger die Linken, desto strahlender die Rechten. Bis eines Tages der stolze Landsmann voller Ehrfurcht auf die deutsche Geschichte und ihr Personal blickt. Ohne 1000jährige Lücke.

Selbstverständlich verlegt der national wie konservativ geblähte Krause Landt auch Ernst Jünger. Dessen Foto glotzt von der Website des Verlags: Im vollen Ornat, mit Lametta und Hakenkreuz. Ein ziviles Bild war wohl nicht zur Hand.

Als Prunkstück seiner Edition bezeichnet Krause Landt die geplante Reinwaschung von Kaiser Wilhelm II. unter dem Titel “Die Erfindung des Reiches aus dem Geist der Moderne”. Krause Landt will den Kaiser als Opfer des deutschen Selbsthasses ins rechte Licht rücken und im Glanze neuester Forschungen rehabilitieren. Ob eine ähnlich opulente Morgengabe zum nächsten Führer-Jubiläum geplant ist, wissen wir nicht.

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Besonders stolz ist Krause Landt aber auf seinen Coup, als erster Verleger Sergio Romanos “Briefe an einen jüdischen Freund” in Deutschland zu publizieren.

Hier müssen wir etwas ausholen:

Romano verneint in seinem Buch die Einzigartigkeit des Holocaust. Die Ermordung von sechs Millionen Juden im Dritten Reich ist für ihn nicht herausragender als z.B. der Völkermord an den Armeniern. Romano bezeichnet das praktizierte Gedenken an die Shoa als Holocaust-Kult und vertritt die These, Antisemitismus entspringe auch aus der künstlich erzeugten Sonderstellung des Holocaust (und des Staates Israel). Schuld daran seien die 68er, der Sechs-Tage-Krieg und der Eichmann-Prozeß. Diese drei Ereignisse hätten dazu geführt, daß sich eine jüdische Inquisition etablieren konnte, die ein permanentes weltweites Antisemitismustribunal veranstaltet und seit 60 Jahren Entschädigungsschlachten gegen Unternehmen führt.

Weil Romano weiß, daß man ihn für seinen müden Sermon bestenfalls auslachen wird, deklariert er ihn forsch als endgültigen Tabubruch. Klappern gehört zum Handwerk.

Das Buch erschien 1997 in Italien. In Deutschland rührte kein seriöser Verlag auch nur den kleinen Finger. Zehn Jahre später klopfte Krause Landt bei Romano an. Nun wuchs zusammen, was zusammengehörte.

Die Junge Freiheit griff die Gelegenheit dankbar auf, um Romano zu interviewen und das Buch in einer Rezension überschwenglich zu loben. Dabei stellte der Rezensent eine knallharte Frage:

“Warum wird ausgerechnet der Holocaust hervorgehoben?”

Auf die Antwort kann nur ein Leser der Jungen Freiheit gespannt sein.

In der gleichen Rezension wird Professor Egon Flaig als akademisch beglaubigter Zeuge ausgiebig zitiert. Flaig bricht die Einzigartigkeit des Holocaust auf die banale Ebene eines Events herunter. Da klatscht die Junge Freiheit begeistert Beifall und schreibt:

“Flaigs Wutausbruch zeigt, daß die Demütigung und der Selbstekel, in die frei denkende Menschen durch das Dogma und seine Propagandisten getrieben werden, einen Grad erreicht haben, der nur noch zwei Alternativen zuläßt: entweder die politische, moralische und intellektuelle Selbstabschaffung oder die beherzte Abschaffung des auferlegten Tabus! Romanos Buch bietet das allgemeinverständliche Rüstzeug für die zweite Möglichkeit.”

Der von den jungen Nationaldeutschen gebauchpinselte Flaig ist zur Zeit Professor für Alte Geschichte an der Universität Rostock. Deutschlandweit wurde er als polemischer Moslem-Basher bekannt.

Vor seiner Berufung nach Rostock wärmte er den Professorenstuhl in Greifswald. Dort schrieb die Ostseezeitung am 20. Dezember 2007: “Greifswalder Uni-Professor in der Nazi-Falle?” Auf einen typischen Flaig-Aussetzer im Online-Magazin der Uni Greifswald antwortete ein beherzter Student mit klaren Worten:

“Flaigs Argumentation ist in ihrer Essenz chauvinistisch: Er versucht eine kulturelle Überlegenheit des Christentums gegenüber dem Islam zu konstruieren und historisch zu legitimieren.”

Das ist die Gesellschaft, in der sich Krause Landt wohlig tummelt: Brauner, stinkender Modder.

Micha Brumlik, Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik und vom Rezensent der Jungen Freiheit mit den Worten “deutsch-jüdischer Publizist” geadelt, nennt das Buch die “Camouflage eines verdrucksten Ressentiments” und sieht Romano im “Fahrwasser eines Revisionismus im Geiste Ernst Noltes”.

Über Krause Landt schreibt Brumlik:

“Bliebe noch anzumerken, dass der Herausgeber und Verleger von Romanos Traktat, einem äusserlich schönen Buch, Andreas Krause Landt, den Gerhard-Löwenthal-Preis der rechtsextremen Zeitschrift ‘Junge Freiheit’ zugesprochen bekommen und auch angenommen hat.”

Die letzten vier Worte sind eine kühl formulierte, aber nicht weniger schallende Watsche.

Die Berliner Zeitung fand ebenfalls treffende Worte:

“Dieser Literaturwissenschaftler hat vor einigen Jahren Aufsätze in rechtsgerichteten Postillen veröffentlicht, die man nicht rechtsextrem nennen darf, die aber auch nichts dagegen haben, wenn Rechtsextreme diese Texte als intellektuelle Legitimierung ihres radikalen Weltbildes verstehen.”

“Mit seiner als Nonkonformismus getarnten Distanzlosigkeit zu jener Grauzone, in die der Rechtsextremismus hineinragt, kann er aber nicht Minister werden, der qua Amt etwa Stiftungsratsvorsitzender der KZ-Gedenkstätte Buchenwald ist.”

Ein sehr präziser Kommentar. Gemeint war aber Peter Krause.

Der Kommentator Damir Fras hätte auch schreiben können:

“Dieser Journalist und Verleger hat seine Texte in rechtsgerichteten Postillen veröffentlichen lassen, die man nicht rechtsextrem nennen darf, die aber auch nichts dagegen haben, wenn Rechtsextreme diese Texte als intellektuelle Legitimierung ihres radikalen Weltbildes verstehen.

Er pflegt eine als Nonkonformismus getarnte Distanzlosigkeit zu jener Grauzone, in die der Rechtsextremismus hineinragt.”

Damit wäre das Treiben von Krause Landt bündig charakterisiert. Der jedoch veröffentlicht in der Berliner Zeitung seine Glossen. Ungerührt und unbehelligt von einer Redaktion, die noch vor wenigen Wochen schier platzen wollte vor Entrüstung, als sich ein IM zum zweiten Mal als solcher zu erkennen gab.

Demnach ist ein IM im Ruhestand für die Redaktion der Berliner Zeitung weniger zumutbar als ein aktiver Rechtsaußen.

Das Leben steckt wirklich voller Überraschungen.

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“De Anklage dient ja doch nor dem Zweck,
dass da letzte Trrrottel säch errrrege!
Es äst aine Aofrrregong, de än
zwaierlai Hänsächt totalätär wärd!”

Zur gefälligen Beachtung:
Das im Beitrag abgebildete Propagandamaterial entnahmen wir der Weltnetzseite der Front Deutscher Äpfel, die solche traumhaft schönen Motive zur Herunterladung in den Festplattenspeicher der Mikroprozessorrechenmaschine bereitstellt.

5 Kommentare ↓

#1 David Harnasch am 16.05.08 um 09:09

Hallo “Kamerad”,

ich habe den Beitrag nicht verlinkt, sondern er wurde in den Kommentaren auf meinem Blog auszugsweise zitiert und verlinkt. Und in denen zensiere ich nichts, was nicht gegen geltendes Recht verstößt.
Grüße aus Tel Aviv
DH

#2 messitschbyburns am 16.05.08 um 10:39

Das nennt man Forenhaftung:

http://tiny.cc/CKNGE (Link zu Heise)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,490006,00.html

Gilt für alle in Deutschland betriebenen Foren und Blogs mit Kommentarfunktion. Also auch für deinen Blog aus 79102 Freiburg.

Schalömchen.

#3 David Harnasch am 16.05.08 um 17:00

Ich weiß was Forenhaftung ist - verstehe aber nicht, was das hiermit zu tun hat. Selbstverständlich trage ich dafür Sorge, dass in meinen Kommentaren keine strafrechtlich relevanten Dinge geäußert werden. Du hingegen unterstellst mir, ich machte mir automatisch jede bei mir in der Kommentarsektion geäußerte Meinung zu eigen. Und das ist ja nun offensichtlich Bullshit.

Wenn ich jetzt hier schreibe, dass George W. Bush einer der besten Präsidenten ist, die die USA je hatten und Du diesen Kommentar nicht löschst, wird Dir auch niemand unterstellen, meine Einschätzung zu teilen.

Wie wär’s, Du korrigierst einfach Deinen Text dahingehend, dass Du schreibst:

“Dankbar für diese offenen Worte, mit denen Krause Landt seine Fiktion einer dem deutschen Volke auferlegten absoluten Schuld wiederkäute, pappten dieser und dieser Kamerad und auch die Junge Freiheit oder ein KOMMENTATOR HIER den Beitrag in Gänze oder als Link auf ihre Seiten.” - Schon wäre es inhaltlich richtig.

Shabbat Shalom aus TA
DH

#4 messitschbyburns am 16.05.08 um 17:20

Weder dein Name noch der deines Blogs erscheinen im Beitrag. Nicht mal andeutungsweise. Der Link verweist auf eine Seite deines Blogs, auf der Krause Landts Artikel zitiert wird. Das war’s.

Der Hinweis auf die Forenhaftung hatte einen ganz anderen Hintergrund.

#5 David Harnasch am 16.05.08 um 19:30

Meinetwegen lass es stehen, so wichtig ist es mir auch nicht.

Dennoch: Der Link verweist nicht auf den Kommentar, sondern auf einen von mir erstellten Beitrag auf meinem Blog mit meinem Foto im Header und aus Deiner Einleitung geht nicht ansatzweise hervor, dass nicht ich, sondern ein Kommentator den Link auf meine Seite packte. Und damit unterstellst Du ziemlich unmissverständlich MIR Dankbarkeit für diese offenen Worte ect. pp.

Auch schon wurscht, gewiss machen sich Deine Leser zahlreich die Mühe, diese kleine Diskussion zu verfolgen, bevor sie mich versehentlich und fälschlich für einen Holocaustverharmloser halten. Haha. Darauf ein Goldstar, l’chaim!

Mein Kommentar: