Heute mittag sagten wir vorher, daß Sarrazins gestriger Frontalangriff auf einen menschenwürdigen Lohn ab heute in einen rustikalen Denkanstoß des Finanzsenators umgedeutet werden wird:
“Der böse Sarrazin ist verbrannt; aus seiner Asche schlüpft der Querdenker Sarrazin.”
Um 17:25 Uhr stellte der Tagesspiegel ein Interview mit Sarrazin online, in dem 5-Euro-Thilo auf Wowereits Befehl einen Zentner Kreide fressen und sich vielmals entschuldigen mußte.
Redakteur Ulrich Zawatka-Gerlach fragt Herrn Senator Sarrazin:
“Was steckt hinter Ihrer Spontanität, oder man könnte auch sagen: Originalität und Querköpfigkeit?”
Und dann fällt das eigentliche Q-Wort:
“Müssen wir in Zukunft auf einen querdenkenden Thilo Sarrazin verzichten, der sich nur noch auf Zahlen konzentriert?”
Ach, ihr neoliberalen Flummis. Ihr seid so leicht zu durchschauen. Trotzdem danke für die Bestätigung.
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