Sieben Erkenntnisse aus der Fußball-EM
Geschrieben von messitschbyburns am 30. Juni 2008 | Politik
- Der indische Monsun regnet auch über Österreich und der Schweiz.
- Männliche russische Fußballfans zeigen immer ihre nackten Oberkörper.
- Die UEFA kann sich keine unterbrechungsfreie Stromversorgung leisten.
- Günter Netzer erträgt stoisch und kommentarlos selbst den flachsten Witz in den Teasern zu Waldis EM-Club.
- Der holprig gespielte Basslauf einer Indie-Band aus Detroit entwickelt sich zur Mitgröhl-Hymne in europäischen Fußball-Stadien.
- Das Internationale Rote Kreuz und die UEFA sammeln Geld für afghanische Minenopfer. Das Geld wird an Krücken- und Prothesenbauer überwiesen, um 80.000 verstümmelte Afghanen zu behandeln. In afghanischer Erde liegen noch ca. 10 Millionen Landminen.
- Das Internationale Rote Kreuz und die UEFA sammeln ausdrücklich kein Geld zur Unterstützung der Kampagne gegen Landminen. Der profitable Kreislauf Minen produzieren -> Minen verkaufen -> Minen legen -> Menschen verstümmeln -> Krankenhäuser bauen -> Reha-Zentren einrichten -> Orthopädietechnik liefern -> Minen produzieren -> Minen verkaufen … wird nicht angerührt.
- Das Internationale Rote Kreuz und die UEFA haben ihren Sitz in der Schweiz. Die Schweiz ist der bigotteste Staat der Welt. Das wiederum ist keine neue Erkenntnis. Hop Schwitz!
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