1.800 Polizisten, 500 uniformierte Gelöblinge, 1.900 handverlesene Gäste, 200 tapfere Demonstranten und ein wie eine Schweinekoppel vergittertes Berliner Stadtzentrum kosteten 250.000 Euro.
Das ist gutes Geld. Es soll jedes Jahr investiert werden:
“Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) sagte der ‘Bild’-Zeitung: ‘Der Verteidigungsminister sollte die überwältigende positive Resonanz aus der Truppe auf dieses Gelöbnis zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, ob man es künftig regelmäßig oder sogar immer vor dem Reichstag abhält.’”
700 Polizisten werden benötigt, um den Besuch Barack Obamas abzusichern, der am Donnerstag an der Siegessäule — dem Symbol der Berliner Schwulen — eine Rede hält. Der voraussichtliche US-Präsidentschaftskandidat hält in Berlin seine einzige Rede auf europäischem Boden. Die Kosten betragen ebenfalls 250.000 Euro.1
Das ist schlechtes Geld. Der Tagesspiegel, das Zentralorgan für Obama-Bashing, mokiert sich:
“700 Polizisten sollen den designierten US-Präsidentschaftsbewerber schützen - die Kosten dafür trägt das Land. Ist der Besuch das wert?”
Ist der Tagesspiegel die abgeholzten Bäume, die mit Druckfarbe verseuchten Abwässer und die geistige Verblödung Westberlins wert?
Wenn Sie auf die Antwort neugierig sind, fragen Sie einfach die Wehrsportgruppe Casdorff. Die wird sich mit Jungpimpf Lehming, Unterführer Blödel, Reichsschnürstiefel Appenzeller und Rottenführer Casdorff am Donnerstag als McCain-U-Boot unter die Obama-Zuhörer mischen, um mit geflüstertem “Buh!” die Versammlung zu stören.
Sie erkennen sie an ihren T-Shirts:

Sprechen Sie die McCain-Fanboys ruhig an. Berlin lacht
schon lange über die Casdorff-Gang. Lachen Sie mit.
- Die Berliner Polizei rechnet nach eigenen mathematischen Gesetzen. 1+1 kann 2, aber auch 3 oder -4 sein. Am Ende kommt immer 250.000 raus. [↩]
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