Der BIU reagiert auf die Leipziger Aufmüpfigkeit mit ersten Hammerschlägen: Sony und Konami werden 2009 definitiv nicht auf der GC ausstellen.
Köln-treue Medien wie GIGA (Sitz in Köln) und GamesMarkt schießen sich auf Leipzig ein und forcieren eine Kampagne nach dem Motto: Ihr hattet euren Spaß, nun laßt die Großen ran. Die zeigen euch, wie’s geht.
GamesMarkt verbreitete am Montag eine BIU-Meldung, nach der auch Activision Blizzard, Atari, Eidos, Electronic Arts, Koch Media, Digital Entertainment, Take 2, THQ, Ubisoft, Microsoft und Nintendo nicht mehr in Leipzig antreten werden.
Dabei wird unterschlagen, daß sich Nintendo schon in diesem Jahr von der GC verabschiedet hat und Activision Blizzard die kolportierte GC-Absage umgehend dementierte.
Das GIGA-Argument, Leipzig sei infrastrukturell überfordert, kann eigentlich nur aus Hirnen tröpfeln, die mit GIGA-Trash aufgewachsen sind. Bis in die 80er Jahre zog die Leipziger Messe (ja, liebe GIGA-Denker, die gab es schon im Sozialismus und davor im Kapitalismus und im Feudalismus) bis zu 600.000 Besucher an. Das waren etwa so viele Gäste wie Einwohner.
Sollte die sozialistische Infrastruktur wirklich leistungsfähiger gewesen sein? Muß wieder eine Ringbegehung veranstaltet werden, diesmal mit umgekehrten Vorzeichen?
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