Am 28. September wurde in den Brandenburger Kommunen gewählt. Im Vergleich zur Kommunalwahl 2003 liegt die SPD mit 25,6 Prozent nur noch knapp vor der Linkspartei (25,3 Prozent).
Man könnte sagen, die SPD schwächelt (2003: 23,5 Prozent) und die Linkspartei holt auf (2003: 21,3 Prozent).
Die Brandenburger CDU entwickelt sich dagegen in Kongruenz zu ihren Berliner Kollegen: Nach unten. Ihr Weg führt von der Spitze (2003: Wahlsieger mit 27,8 Prozent) direkt in den Keller. Nur noch 19,6 Prozent der Stimmen, 8,2 Prozent weniger als 2003 — Negativrekord.
Man könnte sagen, die Brandenburger CDU ist katastrophal gescheitert.
Für den Tagesspiegel, der schon am Absturz der geliebten Berliner CDU schwer zu kauen hat, war das zu viel des Schlechten. In vollendeter Beschönigung titelt die Redaktion zum Debakel der politischen Freunde:

Der Artikel ist mit “kk” gezeichnet. Vielleicht handelt es sich um einen subversiven Scherz des Gastautors Kurt Krömer. Der wäre ihm gelungen.
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