Montags onaniert Reinhard Mohr gern auf Anne Will. Auch am 13. Oktober. “Langweilig”, würde Homer Simpson sagen. Immer die gleiche Wichse. Aber diesmal kippt Mohrs dürre Polemik in nachprüfbare Lügen:

Edgar Most war von Juli 1990 bis zu seinem Ruhestand 2004 Vorstandsmitglied bei der Deutschen Bank.

Edgar Most ist Thüringer. Ein Thüringer kann nicht sächseln.
Und der von Mohr abfällig als “Seher” bezeichnete Edgar Most hat sich tatsächlich schon früher kritisch geäußert: 2004 in der Zeit, 2007 in der Berliner Zeitung und im April 2008 in der Süddeutschen Zeitung.
Peinlich für SPON, wo man sich einen vielköpfigen Korrekturapparat leistet, dem offenbar entgangen ist, daß die Vita von Edgar Most schon vor der Sendung auf der Website von Anne Will zu lesen war. Ein wenig Gegenrecherche hätte man von Deutschlands größtem Nachrichtenportal erwarten dürfen.
Vom kleinen braunen Mohr hingegen erwartet man nichts mehr.
2 Kommentare ↓
Erstmal ist sächseln/thüringeln zuweilen recht ähnlich - zB. im Grenzgebiet der beiden…
Zum Anderen mag vielleicht zB der Ossi aus Bärlin, wegen jahrelangen hören müssen der per EFDEJOD-Iniative angeschwemmten Herrschaften der südlichen Bergvölker, die Nuancen zwischen Anhalt-Thüring-Leipzsch-usw Sachsen zu differenzieren. Aber genau wie es im Westen die “Weiswurschtgrenze” gibt , ist der Einfachheit halber alles 100 Km südlich von Bärlin eben Sachsen - Basta! ;-)
Das mit den 100 Kilometern mag ja sein. Allerdings spricht Most tatsächlich kein Sächsisch. Ist nun mal so :)
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