In puncto Zweitvermarktung sind Sie unschlagbar. Statt nach der letzten kollegialen Aussprache mit Harald Schmidt — Stichwort “Fotzensekret”, Sie erinnern sich? — flennend zur Maskenbildnerin zu laufen, um die Spuren dick zu übertünchen, halten Sie Ihr lädiertes Gesicht ungeschminkt für eine Werbekampagne der Eisbären Berlin in die Kamera:

Das ändert zwar kein Jota an Ihrer Rolle als einsilbiges, schmatzgrinsendes Nachtgeschirr für Schmidts kleine Bosheiten, aber jetzt, wo wir Ihr nägelzerfurchtes Babyface ausschneiden und über den Fernseher hängen können, während wir Sie im TV als Watschenmann von Harald Schmidt verschrumpeln sehen, da haben wir Sie fast ein bißchen lieb.
Nichts für ungut
Messitsch by Burns
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