Staatsfilz mit ohne Konstantinos Karamanlis

Geschrieben von messitschbyburns am 11. Dezember 2008 | Berliner Zeitung, Eine Nachricht, zwei Versionen


Die Revolte der griechischen Jugend beschert dem griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis mehr Platz in den deutschen Medien. Spezialreporter vor Ort fragen sich: Was ist das für ein Mann?

Lesen Sie die Antwort in der Berliner Zeitung vom 10. Dezember:

Porträt auf Seite 1:

“Karamanlis trat als Ministerpräsident mit dem Versprechen an, die Korruption zu bekämpfen, den Staatsfilz abzubauen und die griechische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Das hat er auch getan, er scheute nicht zurück, Minister wegen Vetternwirtschaft zu entlassen.”

Analyse auf Seite 4:

“Ministerpräsident Konstantinos Karamanlis war vor fünf Jahren mit dem Versprechen angetreten, es anders zu machen als die alte Rechte. Er wollte den Staatsfilz und die Armut im Land bekämpfen. Stattdessen kennzeichnen Schmiergeldskandale und Privatisierungen, die viele Jobs kosten, seine Regierungszeit.”

Karamanlis hat den Staatsfilz gleichzeitig abgebaut und nicht abgebaut. Verblüffend, nicht wahr?

Noch verblüffter werden Sie sein, wenn Sie die Namen der beiden Autoren lesen: Miltiadis Oulios und Miltiadis Oulios.

Vielleicht ist Herr Oulios ein stiller Verehrer von Wigald Boning. Dessen Sketche hießen allerdings Zwei Stühle, eine Meinung – nicht Zwei Meinungen, ein Stuhl.

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