Jack Johnson handelt umweltfreundlich. Seine CDs verpackt er in Pappe, passend zur Musik. Er spendet fleißig und tut viel Gutes und redet gern darüber. Ein zweiter Sting ward uns geboren. Himmel hilf.
Anfang Februar wird Johnsons neue CD “Sleep Through The Static” in die Läden gebracht. Vor dem Verkaufsstart beglückt der große Salbader seine schmachtenden Jünger mit der nächsten Stufe auf seinem Weg zum Umwelt-Brahmanen: Er nahm die CD in einem Studio auf Hawaii auf, das vollständig mit Solarenergie betrieben wird.
Das ist sehr löblich, auch wenn sich nicht so recht erschließt, warum die Art der Stromerzeugung für ein Mischpult relevant sein soll. Doch freuen wir uns mit Jack Johnson und denken einen Schritt weiter.
Wenn er wirklich als Umweltaktivist im Gedächtnis seiner Fans bleiben will, darf er nicht auf halbem Wege stehenbleiben. Deshalb ermuntern wir Jack Johnson und rufen ihm zu:
Geh hinaus in den Wald. Leg dich auf das weiche Moos und schließ die Augen. Sei Eins mit der Natur. Halt die Luft an. Werde Biomasse.

Liegt Johnson erst an diesem Platz,
freu’n sich Schnecke, Wurm und Ratz.
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