Pro Reli: Stück für Stück …

Geschrieben von messitschbyburns am 17. März 2009 | Pro Reli


… fügt sich das Puzzle. Matthias Wambach ist Manager der Pro-Reli-Kampagne. Denn Pro Reli läßt sich parteipolitisch nicht instrumentalisieren. Niemals.

Wambach arbeitete ab 1998 als Landesgeschäftsführer der Berliner CDU — in jener Zeit, in der Klaus Landowsky seine Spendenaffäre aussitzen wollte und die von CDU und SPD ruinös geführte Berliner Landesbank vor der Implosion stand.

Wambach war schon damals Pro: Pro Landowsky und Pro Landesbank.

Wambachs Ernennung wurde 1998 von CDU-Chef Diepgen forciert. Im Jahr 2005 feuerte dessen Nachfolger Ingo Schmitt Diepgens Taschenträger Wambach. Der wollte spektakulär gegen seinen Rauswurf klagen, mit Presse und dem Tamtam eines Kampagnen-Fuzzis. Stunden vor der Verhandlung kniff er den Schwanz ein und zog die Klage zurück. Tiger, Bettvorleger.

2005 wurde Matthias Wambach zum Koordinator für den Bundestagswahlkampf der Berliner CDU ernannt. Er machte einen guten Job. 22 Prozent der Berliner stimmten für die CDU. Das schlechteste Ergebnis seit 1990.

Im letzten Jahr organisierte er die konservative Volksverblödung “Pro Tempelhof”. Die Volksabstimmung ist gescheitert.

Dem Gesetz der Serie folgend, könnte man sagen: Wer Wambach engagiert, verliert. Ein gutes Omen für Berlin.

1 Kommentar ↓

#1 Der Herr Wambach von der CDU « Ulgurath am 18.03.09 um 17:11

[…] März 18, 2009 um 4:11 · Gespeichert unter 1 Neues aus dem Berliner Politikdschungel. MBB deckt auf, dass die Pro Reli Führung eine altgediente CDU Seilschaft ist, die vielleicht dank hauptstädtischer Religionsschüler ein Comeback plant. Naja vielleicht übertrieben. Aber lesenswert. […]

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