Das religiöse Lichtermeer (siehe No-Attacke Ende März) funzelte zwischen dem 18.03. und 15.04. so traurig und verloren wie eine Taschenlampenprozession in der Milchstraße. Nur 1.129 Lichtlein verirrten sich am 15. April über dem Himmel von Berlin.
Am 16. April dachten sich die Proreligianer: Da muß etwas geschehen.
Und siehe, es geschah:
- 17.04., 15:07: 4.767 Lichter
- 17.04., 15:20: 4.879 Lichter
- 17.04., 15:31: 5.026 Lichter
- 17.04., 16:02: 5.125 Lichter
- 17.04., 16:48: 5.359 Lichter
Der 17. April war ein guter Tag für Gottes Werk. Jemand hat wie irre geklickt. Dann drosselten die Lichtanzünder das Tempo:
- 18.04., 11:36: 5.615 Lichter
- 19.04., 22:20: 5.971 Lichter
- 20.04., 08:39: 6.014 Lichter
- 21.04., 07:56: 7.404 Lichter
- 22.04., 08:26: 8.370 Lichter
- 23.04., 08:25: 9.062 Lichter
- 24.04., 08:32: 10.211 Lichter
- 25.04., 10:13: 10.263 Lichter
- 26.04., 10:33: 10.353 Lichter

10.353 religiös irrlichternde Aktivisten bis zum Tag der Entscheidung. 0,42 Prozent aller 2.453.418 Wahlberechtigten. Immerhin.
Noch mehr Zahlen trugen die Beobachter von ref-action zusammen.
Und nun auf ins Wahllokal. Die Urne ruft.
Pro Ethik allewege!
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