Reinhard Bütikofer!

Geschrieben von messitschbyburns am 31. Mai 2009 | Grüne, Immer wieder sonntags


Was, um Himmels Willen, hat man denn mit Ihnen angestellt?

Wir kannten Sie als kurpfälzischen Dreizentnermann, der komisch grinst und selten lacht:

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Jetzt hängt Ihr persönliches WUMS!-Plakat an den Laternenpfählen. Großer Gott, haben wir uns erschrocken!

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Wo ist Ihr Dreifachkinn geblieben? Wer hat Ihren Unterkiefer abgehobelt? Wie konnten Sie Ihren Schädel verschlanken? Und warum besitzt Ihre Haut die Farbe eines leprakranken Kettenrauchers?

Muß man sich um Sie sorgen? Zu viel Cholesterin im Blut? Oder setzt die Leber aus?

Was es auch sei: Kleben Sie das verwumste Bild auf Ihren Kandidatur-Verzicht. Schreiben Sie darüber: “Aus gesundheitlichen Gründen”. Das kauft Ihnen jeder ab.

Denn nur, weil Sie bei den deutschen Grünen ausgemustert wurden, müssen Sie noch lange nicht im EU-Parlament residieren, als pompöse Apanage eines Abgeschobenen. So viele Verdienste haben Sie sich nun wirklich nicht erworben.

Eigentlich gar keine.

Gell?
Messitsch by Burns

ARD-Foto (c) by Stepan

2 Kommentare ↓

#1 julia am 31.05.09 um 23:23

Man kann mir Interessen unterstellen, aber es ist meine wirklich Meinung, weil ich es nicht okay finde, wie ständig über Reinhards Aussehen abgelästert wird - ich finde das nicht okay!!

Reinhard ist ein wirklich cooĺer und sehr intelligenter Politiker mit Prinzipien - so muss man ihn wirklich nicht fertig machen. Ich finde das auch wirklich gemein.

Und unsachlich.

#2 admin am 01.06.09 um 15:37

Sein natürliches Aussehen wäre für uns überhaupt kein Grund, über ihn zu schreiben. Erst die idiotische, für jeden Laien zu erkennende Bildmanipulation der Werbeagentur, die aus ihm einen leberkranken Alien macht, brachte uns auf die Idee.

Angeregt wurden wir allerdings durch ein Erlebnis am Alex. Dort hängt sein Plakat an der Straßenbahnhaltestelle. Während wir auf die Bahn warteten, beobachteten wir die Reaktionen der Passanten auf das Werbeplakat:

“Oh Gott!”
“Was ist das denn!”
“Das soll Bütikofer sein?”
“Ist der krank?”

Insofern stehen wir mit unserer Kritik nicht wirklich allein.

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