Hannover, 14.02.2008, TUI-Arena. 16 Bundesländer präsentieren ihre popmusikalischen Glanzstückchen auf der Messe der Meister von Morgen.
Das Volk hat gewählt und entschieden. Bitte erheben Sie sich von den Plätzen.
Platz 15:
Saarland: Casino Zero
Hans-Hartz-Imitator mit noch weniger Stimme, Timing und Ausstrahlung.
Sachsen: Far East Band feat. Dean Dawson
Professionalität ohne Draht zum Publikum.
Platz 14:
Nordrhein-Westfalen: Sisters
Sunshine Reggae for Woman only. Sponsored by Langnese Young Miss.
Platz 13:
Rheinland-Pfalz: Peilomat
Rechts rein, links raus. Die Asche der “Liedhaften Rockmusik” glimmt wohl noch.
Platz 12:
Hamburg: Das Bo
Abgeranzter Hip-Hop-Wicht auf Durchreise zur nächsten Möbelhauseröffnung.
Platz 11:
Bremen: paulsrekorder
Geschminkter Bulimist mit Bowie-Scheitel und 80er-Jahre-Komplex.
Platz 10:
Bayern: Sportfreunde Stiller
Früh vergreiste Dünnbrett-Rocker mit dümmlichster politischer Anbiederei.
Platz 9:
Baden-Württemberg: Laith Al-Deen
Schleimig tropfender Dancehall-Bolzen mit der Attitüde eines Baptistenpredigers.
Platz 8:
Hessen: Rapsoul
Noch infantiler als Xavier Naidoo. Ein Wunder! Ein Wunder!
Platz 7:
Berlin: Culcha Candela
Oh! Ein Seeed-Plagiat! Wie originell!
Platz 6:
Schleswig-Holstein: Panik
Based on the Idea of Rammstein.
Platz 5:
Mecklenburg-Vorpommern: Jennifer Rostock
Aufgetragene NDW-Restbestände aus dem Elf99-Archiv. Passend für jede Bierreklame.
Platz 4:
Niedersachsen: Madsen
“Ein Riff! Ein Riff! Mein Königreich für ein Riff!”
Platz 3:
Sachsen-Anhalt: Down Below
Maniriertes Jüngelchen, das schon mal Oomph! und Wolfsheim gehört hat.
Platz 2:
Thüringen: Clueso
Mundart, Pathos und viel Kitsch.
And the winner is:
Brandenburg: Subway to Sally
Körperkult, Mummenschanz und ein singendes Blondchen mit bitterbösem Blick.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Sie dürfen sich setzen.
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