Parapsychologie mit Chris und Joe

Geschrieben von messitschbyburns am 18. September 2009 | Musik


Vor neun Monaten entdeckte Joe Satriani merkwürdige Ähnlichkeiten zwischen seinem Song If I Could Fly und Coldplays Schmalzrock Viva La Vida. Chris Martin spielte daraufhin den zutiefst erschrockenen Ehrenmann, der sich beim besten Willen nicht erklären konnte, wieso, weshalb und warum sein Viva La Vida wie ein akustisches Abziehbild von Satrianis älterem Titel klingt.

Zwar ist sich Chris Martin immer noch keiner Schuld bewußt, aber als Menschenfreund ließ er sich nicht lumpen und reichte ein kleines Handgeld an Satriani weiter:

“Guitar hero Joe Satriani and British pop-rock band Coldplay have settled their legal entanglements and the guitarist’s lawsuit alleging copyright infringement has been dismissed, Satriani’s representative confirmed to Billboard today. While details of the case remain sealed, legal sources tell Billboard a financial settlement between the two parties may have been reached.”

Der gute Mensch von Coldplay betont:

“Coldplay will not be required to admit to any wrongdoing.”

Ein reines Gewissen ist eben immer noch ein sanftes Ruhekissen. Und wenn das Gewissen doch mal puckert, wirkt ein außergerichtlicher Scheck wie ein flottes Narkotikum.

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