Billion Dollar Alice

Geschrieben von messitschbyburns am 23. Oktober 2009 | Medien


Saturn hat Alice Cooper als Werbefigur eingekauft:

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Alice sitzt in Cooper’s Bar, umkreist den Saturn und schwatzt mit drei Aliens (unglaublich toller Wortwitz: Aliens in der Bar von Alice – dafür bezahlt jeder Saturn-Kunde gern einen Marketingzuschlag von drei Euro je CD):

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Den Slogan Geiz ist geil gibt’s schon lange nicht mehr, Wir hassen teuer ist jetzt auch passé. Alice Cooper spricht den neuen Slogan: Alles eine Frage der Technik – auf Deutsch. Hello Hooray.

Eine Saturn-Werbefachfrau erklärte, warum der 61jährige Schlangenkopfabbeißer, Scheinhinrichter und Kunstblutspucker für den trendy Fachmarkt wie geschaffen ist: “Alice Cooper soll für mehr Emotionen und Sympathie sorgen.”

SYMPATHIE! :))

Dem freundlichen älteren Herrn wird das gefallen. Koffer voller Geld, neuer Schwung für seine Plattenverkäufe, noch mehr Koffer voller Geld und 2010 eine ausverkaufte Tour durch Deutschland, beworben in allen Saturn-Märkten.

Das neues Kampagnenmotto heißt Sternhagelgünstig:

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Übersetzt: Erst saufen, dann kaufen. Mit Beschwerden des Kinderschutzbundes und der Drogenbeauftragten ist zu rechnen.

Wo Alice Cooper auftaucht, wird gestorben. Das Kunstwesen Blu muß auf den digitalen Friedhof umziehen:

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Und erst jetzt, nach ihrem virtuellem Ableben, erfahren wir, daß es für diese Kreatur eine reale Vorlage gab: Veronica Hugo aus Uruguay.

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Bye, Veronika. Möge dir noch so eine dilettantische 3D-Animation erspart bleiben.

Falls die Saturn-Schwester Media Markt auf Alice Cooper reagieren möchte: Ozzy Osbourne lebt noch.

4 Kommentare ↓

#1 Muss Sein am 02.04.10 um 02:00

Alice Copoper ist cool - Er ist ein alter Sack + ist Cool !
Osbourn - das geht mal garnicht- wenn dann die Stones!

#2 admin am 02.04.10 um 14:04

Es gibt nur einen Gott. Sein Name ist Ozzy, und wir sind seine Propheten.

#3 g. haase am 08.04.10 um 09:02

OO ist zwar vielleicht nicht ganz dicht, aber meiner Meinung unterhaltsamer als A. Cooper.

http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/die-band-ein-schwerer-schwarzer-block/

GvH

#4 admin am 08.04.10 um 21:36

Ich hatte das Buch auch rezensiert, aber die Rezension nicht mehr veröffentlicht, weil das Buch schon seit Oktober 2009 im Handel ist. Daß die taz jetzt so tut, als wäre es neu, ist schon erstaunlich.

Mein Kommentar: