Pete Yorn & Scarlett Johansson: Break Up

Geschrieben von messitschbyburns am 23. November 2009 | Flops der Saison


Pete Yorn & Scarlett Johansson
“Break Up”
(p) 2009, Warner

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In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 8: Pete Yorn & Scarlett Johansson.

Ein durchschnittlich begabter Songwriter bittet eine durchschnittlich begabte Schauspielerin zum Duett. Das Resultat erfüllt die Erwartungen: Break Up ist unterirdisch schlecht.

Pete Yorn wird seit Jahren als Lachnummer des seichten Folkpop verspottet. Der Troubadour der gebrochenen Herzen säftelt und säuselt sein Liebesleid so schmachtend zur Gitarre, daß sich die Zahnspangen seiner babyspeckgeplagten Zielgruppe wehmütig auflösen und in dicken Kullertränen vom Kinn tropfen.

Scarlett Johansson ist die Muse von Woody Allen, der von Fans und Freunden (außer Mia Farrow) für seinen exzentrischen Frauengeschmack abgöttisch geliebt wird. Frau Johansson legt außerdem Wert auf die Feststellung, daß ihre Brust nicht vergrößert und ihre Nase nicht verkleinert wurde. Die Künstlerin befinde sich noch im Wachstum, da verändere sich ein Körper schneller, als die Paparazzi zu fotografieren in der Lage seien.

Singen kann Scarlett Johansson nicht.

Schmachtbolzen Yorn komponierte die Songs dieser Platte schon 2006 für ein Duo, bestehend aus ihm selbst und einer prominenten weiblichen Stimme. Das Material war so phantastisch, daß sich bis 2009 keine Sängerin fand, um Yorns Perlen zu veredeln. Dann kam Scarlett Johansson, die nach ihrem Tom-Waits-Ausflug offenbar von der positiven Wirkung ihrer Singstimme überzeugt ist.

Doch der Fluch liegt im Detail. Die Coverversionen auf Anywhere I Lay My Head wären ohne David Sitek grandios abgeschmiert. Er hat Scarlett Johansson vor einem Debakel bewahrt.

David Sitek ist ein Genie. Pete Yorn ist Pete Yorn. Break Up ist ein großes Loch.

Wenn man wenigstens sagen könnte, Break Up sei langweilig. Langeweile ist ein unangenehmer Gefühlszustand, aber er ist zumindest ein Gefühlszustand. Break Up dagegen ist so banal wie der Blick durch eine Glasscheibe. Man hört die Songs und zuckt mit den Schultern: War was? Nö.

Nach 28 Minuten ist das Nichts vorbei. Dann wird es Zeit für zwei gute Taten: Break Up aus dem geöffnetem Fenster auf die Straße pfeffern und anschließend Sunday at Devil Dirt auflegen, um sich daran zu erinnern, wie gut ein Duo klingen kann.

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Schnarch (links), Nase (rechts)

6 Kommentare ↓

#1 Andreas am 23.11.09 um 11:43

Ich hab diese Musik nicht gehört - was wohl auch keine große Wissenslücke ist. Danke für die Warnung! Allerdings fand ich den Seitenhieb auf die OP-Geschichte überflüssig. Ich hab mal gegoogelt und die “Beweise” sind doch etwas dürftig.

Schau dir nur mal die Johansson auf dem Foto an, das du selbst verlinkt hast. Wer SO einen Knubbel auf der Nase hat, war einfach noch nicht unterm Messer! Jedenfalls nicht unter dem eines Hollywood-Nasologen. Und die Brüste - mein Gott, die bestehen zum größten Teil aus Fett. Ein Jahr BigMacs und die Frau braucht eine neue BH-Kollektion! ;-)

#2 admin am 23.11.09 um 13:25

Darüber streiten sich die Paparazi :) Mir ist es egal, ob oder ob nicht. Ich finde es nur beachtlich, daß inzwischen eine größere Diskussion über ihre OP-Frage stattfindet als über ihre CD oder Filme :)

#3 Andreas am 23.11.09 um 14:36

Na, egal wäre es mir zB. nicht! ;-)

Wenn ich mir zB. anschaue, wie sich die gestern (?) thematisierte Giulia Siegel versaut hat mit ihrer OP. Das tut einfach nur noch weh…

#4 admin am 23.11.09 um 18:30

Noch schlimmer war das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lolo_Ferrari

#5 Andreas am 23.11.09 um 22:51

Find ich gar nicht.

Wenn eine häßliche Frau beschließt, sich zum Monster umoperieren zu lassen, um Freaks Geld aus der Tasche zu ziehen - soll sie doch!
Ich bekomme aber regelmäßig Pusteln, wenn ich sehe, wie eigentlich ganz ansehnliche Menschen beschließen, mit “Schönheits-OPs” noch schöner aussehen zu müssen. Das geht in 99,9 Prozent der Fälle gnadenlos in die Hose. Der Klassiker in meinen Augen: Pamela Anderson. Die muß mal ziemlich hübsch gewesen sein. Sogar zu Baywatch-Zeiten war sie noch nicht zu sehr versaut. Aber zwei Dinge paßten da schon nicht mehr ins Bild: Die Brüste und die Lippen. Also genau die Teile, die sie operieren ließ.

Das ist einfach furchtbar! Oder kennt ihr noch die Süße aus “Dirty Dancing”? Die hat sich “nur” ihre Nase korrigieren lassen. Diese OP ist zwar nicht mal schiefgegangen, aber man erkennt sie nicht wieder! Und gewonnen hat sie dadurch nicht. Weder optisch noch finanziell (Karriere).

http://www.findmysurgeon.com/blog/wp-content/uploads/2007/04/e_jennifergrey.jpg

Grausam. Ist das jetzt schon sehr OT?
;-)

#6 admin am 23.11.09 um 23:25

Ich glaube aber nicht, daß Ève Geneviève Aline Valois so extrem häßlich war, bevor sie sich zu Lolo Ferrari designen ließ. Ich finde leider kein Foto von ihr aus der Zeit vor den OPs, aber häßlicher als das selbst geschaffene Monster Ferrari kann sie nicht gewesen sein.

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