Sie kommen alle zurück. Auch John Garcia, die Stimme von Kyuss.
Zwischen 1991 und 1995 veröffentlichten Kyuss gerade mal vier Platten. 1996 löste sich die Band auf und wurde posthum zur Legende. Wirklich profitiert hat von der späten Verehrung nur Kyuss-Gitarrist Josh Homme, der mit QOTSA zum Helden des erweiterten Stoner-Zirkels und mit Them Crooked Vultures zum sympathischen Kessel-Buntes-Schwiegersohn für den Opa und die Enkel wurde.
Weniger innig küsste Fortuna den Rest der Bande. John Garcia (nach dem Ende von Kyuss Sänger bei Slo Burn, Unida und Hermano und als Gast auf diversen Produktionen), die Schlagzeuger Brant Bjork und Alfredo Hernández und die Bassisten Nick Oliveri, Scott Reeder und Chris Cockrell kennt und schätzt man, und ihre Platten werden auch gekauft, allerdings in überschaubaren Größenordnungen.
Doch der Ruhm von Kyuss höret nimmer auf. Also besinnt sich John Garcia auf die gute alte Stoner-Zeit und wird am 17. April 2010 auf dem Roadburn Festival (Tilburg, Holland) die Songs von Kyuss singen, begleitet von einer Tour-Band. Eine echte Kyuss-Reunion wäre natürlich auch ein Traum, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht 2011 oder 2012.

Member of Kyuss 1995, in der Blüte ihrer Jugend:
Scott Reeder, Alfredo Hernández, John Garcia, Josh Homme
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