Reißt man die Plastefolien um eure sog. Lebensmittel auf, steht man in einer betäubenden Wolke üblen Gestanks. Aus der Packung quillt ein widerlich ätzender Mief nach Schlafsaal und Raubtierhaus, der den Appetit auf euer chemisch konditioniertes Produkt mit gesetzlich garantiertem mikroskopischen Fleischanteil nicht unerheblich trübt.
Warum ist das so?
Ihr Wurstpanscher schafft es, jedes Zuchtvieh von der Hirnmasse bis zum letzten Hufspan komplett zu verwerten und mit ganz viel Hokuspokus, Farb- und Aromastoffen irgendwie nach Lebensmitteln aussehen zu lassen, sogar als Joghurt, Käse oder Gummibärchen und natürlich auch als — wenn man es so nennen will — Wurst; aber ihr seid überfordert, die in Scheiben geschnittene chemische Rinderkeule mit Wurstaroma zu parfümieren?
Könnt ihr nicht die im Schlachthof ausgequetschten Darminhalte zu einem wurstähnlich duftenden Zusatzstoff fermentieren, mit dem ihr eure Pseudowurst dauerhaft bedunstet?
Ekliger wird’s alleweil nicht mehr. Es riecht aber besser.
Messitsch by Burns
3 Kommentare ↓
Das ist das Schutzgas unter dem die Ware verpackt wurde damit sie sich angeblich länger hält. Tatsächlich sorgt das Schutzgas durch den Geruch den es an die Chemiewurst abgibt dafür, dass Menschen die sich noch in einem olfaktorischen Normaluniversum bewegen, schon vom Geruch alleine, am Verzehr gehindert werden.
Das Schutzgas funktioniert also.
Warum kaufen Sie auch diesen Chemo-Fett-Brei. Sie gehören doch sicherlich nicht zu denen, die am Hartz4-Hungertuch nagen, oder?
Warum kaufst Du auch diese Unwurst. In Wasser aufgelöst, könnte man in dann in dieser Chemobrühe glatt Filme entwickeln. Naja, macht heutzutage eh keine alte Sau mehr. Also selbst dafür ist der Dreck nicht mehr zu gebrauchen.
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