Kategorie "Berlin" ↓

Licht aus im Knaack Klub

Geschrieben von admin am 23. November 2010 — Knaack Klub


Der Knaack Klub hat den Dreifrontenkampf gegen Investoren, das Bezirksamt und die Justiz verloren. In der Greifswalder Straße 224 werden lukrative Flächen zur Luxussanierung frei.

Im August 2009 schrieben wir über die drohende Schließung des Klubs. Doch plötzlich gab es wieder Hoffnung. Im Februar 2010 urteilte das Verwaltungsgericht, dass der Wohnungsneubau an der Rückseite des Klubs als rücksichtslos zu bewerten sei — auch deshalb, weil das bezirkliche Bauamt dem Investor keine Lärmschutzauflagen erteilte und in der Baugenehmigung die Existenz des Klubs verschwieg.

Der Knaack Klub durfte seine Regler wieder hochfahren — bis zum nächsten Termin vor Gericht.

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Renate Künast!

Geschrieben von admin am 21. November 2010 — Immer wieder sonntags, Künast


In der allgemeinen Jubelstimmung über Ihre Ankündigung, Klaus Wowereit 2011 als Berliner Regierungschef ablösen zu wollen, ließen Sie sich zu diesem Euphemismus hinreißen:

“Ich bin eine fröhliche Feministin.”

Ob Sie eine Feministin sind, können wir nicht beurteilen. Die Sache mit dem Fröhlichsein lässt sich leicht überprüfen.

Zum Beispiel mit Ihrem offiziellen Parteifoto:

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Rätselraten mit SPON

Geschrieben von admin am 19. November 2010 — Alexanderplatz, SPIEGEL/SPON


Betrachten Sie bitte dieses Rätselbild, liebe Leser:

bombenfund_de_maiziere_s.jpg

Haben Sie sich die Details eingeprägt? Dann versuchen Sie, das Bilderrätsel zu lösen:

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Es hat sich gelohnt, Gutes zu tun

Geschrieben von admin am 12. November 2010 — Wasserbetriebe


Die Landesabstimmungsleiterin Dr. Petra Michaelis-Merzbach hat am 9. November 280.887 Unterschriften anerkannt. Das sind sensationelle 11,4 Prozent der Berliner Bevölkerung und 108.887 Unterschriften mehr, als für das Volksbegehren erforderlich — ohne nennenswerte mediale Unterstützung durch die drei Platzhirsche Holtzbrinck, Springer und Berliner Verlag.

Und plötzlich geht alles ganz schnell.

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Berliner Anarchisten sind dümmer als ein Dreipfundbrot

Geschrieben von admin am 03. November 2010 — Berlin, Deutscher Irrsinn, S-Bahn


Montagnacht brannte ein Kabel zwischen den Berliner S-Bahnhöfen Sonnenallee und Neukölln. Das Kabel schmurgelte auf 20 bis 30 Meter Länge und legte ab 3:45 Uhr die Linien S41, S42, S46 und S47 streckenweise lahm (hier vergrößern):

linksunten_plan_s.jpg

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Mehdorn, S 21 und die Berliner S-Bahn

Geschrieben von admin am 28. Oktober 2010 — S-Bahn, Stuttgart 21


Weil zu Stuttgart 21 immer noch nicht jeder alles gesagt hat, durfte auch Hartmut Mehdorn einem Tagesspiegel-Mitarbeiter seine Meinung diktieren. Selbstverständlich ist für Mehdorn der Neubau des Stuttgarter Bahnhofs richtig und wichtig. Außerdem sei die Entscheidung für den Neubau demokratisch vollzogen worden.

Das war von Mehdorn zu erwarten — und trotzdem ist es nicht unbedingt wahr.

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Letzte Gelegenheit, Gutes zu tun

Geschrieben von admin am 27. Oktober 2010 — Wasserbetriebe


Heute, 24:00 Uhr, endet die Frist für das Volksbegehren “Unser Wasser”. Mit dem Volksbegehren soll der Berliner Senat zur Offenlegung der Geheimverträge bei den Berliner Wasserbetrieben (BWB) gezwungen werden:

wassertisch.jpg

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Appenzellers Gedächtniskäse

Geschrieben von admin am 22. Oktober 2010 — Appenzeller, Flughafen Schönefeld


In der Tagesspiegel-Redaktion hat man die Tempelhof-Klatsche offenbar verdrängt. Gerd Appenzeller agitiert nicht mehr für Tempelhof. Sein neues Streitobjekt ist die Deutsche Flugsicherung. Die hat die Start- und Landerouten für den Flughafenneubau in Schönefeld ein wenig salopp verkündet, zur Überraschung der Einwohner im Südwesten Berlins.

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Sarrazin praktisch

Geschrieben von admin am 11. Oktober 2010 — Sarrazin


Arme Menschen sind dumm. Dumme Menschen sollen keine Kinder gebären. Was Sarrazin fordert, deckt sich mit der Politik der Bundesregierung:

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Sarrazin gelesen

Geschrieben von admin am 08. Oktober 2010 — Sarrazin


Wir haben uns die Mühe gemacht, Sarrazins Buch »Deutschland schafft sich ab« zu lesen. Die Mühe war sehr groß, denn Sarrazin pflegt ein extrem hölzernes Amtsdeutsch. Er wiederholt sich, mäandert dröge vor sich hin, verliert den Faden und wiederholt sich gleich noch mal.

Sarrazin hat zwei Ängste: Arbeitslose und Moslems. Beide bilden für ihn die Unterschicht, die sich rasend schnell vermehrt und dabei dumme Kinder zeugt, denn die intelligenten Kinder werden meist in der Oberschicht geboren. Wie Sarrazin die Zeugung kluger Kinder fördern, die Moslemisierung Deutschlands verhindern und die Arbeitslosen zur Arbeit zwingen will, ist der Inhalt seines Buches.

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