Kategorie "Sarrazin" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 02. Oktober 2009 — Sarrazin
Im Mai rügte uns ein Leser, weil wir das Wort “Sturmbannführer” zu dem Namen “Sarrazin” in Beziehung setzten. Der Leser glaubte, einen Straftatbestand erkannt zu haben.
Bisher hat sich kein Anwalt bei uns gemeldet. Dafür ermittelt die Berliner Justiz gegen Thilo Sarrazin — wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
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Geschrieben von messitschbyburns am 13. Mai 2009 — SPD, Sarrazin
Nach seiner Flucht aus Berlin, wo er als Finanzsenator einen desaströsen Haushalt zu verantworten hatte und in den Wochen seiner Amtsübergabe ein Finanzloch nach dem anderen eingestehen mußte, obwohl er sämtliche Sozialsysteme, an denen er Hand anlegen konnte, zur Finanzierung seines Haushalts zertrümmerte und eine verantwortungsvolle Sozial-und Bildungspolitik für die nächsten Jahre unmöglich machte, fläzt sich Thilo Sarrazin im gepolsterten Sessel seines neuen Arbeitgebers, der Bundesbank, und schürt in Interviews unverdrossen an der Pogromstimmung gegen die Schwächsten der Gesellschaft: Rentner, Kinder und Arbeitslose.
Aus einem aktuellen Gespräch im Stern:
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Geschrieben von messitschbyburns am 22. Februar 2009 — Immer wieder sonntags, Medien, Sarrazin
Die Ausgabe 05/2009 eures famosen Stadtmagazins tip Berlin liegt erst seit drei Tagen am Kiosk, und schon könnt ihr ein Stück davon in die Tonne kloppen.
Auf Seite 10 enthüllt ihr, wer nach Sarrazins Abmarsch zur Bundesbank neuer Berliner Finanzsenator wird:

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Geschrieben von messitschbyburns am 03. Januar 2009 — AC/DC, Jahrespoll 2008, Neurosis, Sarrazin
Was vom Jahre übrig blieb. Eine Blütenlese von Messitsch by Burns.
Volk des Jahres:
Im Oktober 2008 lüftete Sat.1 ein großes Geheimnis. Das Volk der DDR bestand aus vier obskuren Gestalten:

Ein triebgesteuerter Quartalstrinker, ein magenkrankes Schichtgesicht, ein bulimistisches Knochengirl und ein Pummelchen mit Babyspeck.
Mehr Volk braucht kein Mensch. Jetzt mit Gewinnspiel.
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Geschrieben von messitschbyburns am 08. August 2008 — Hartz IV, SPD, Sarrazin
Vorweg das Zitat des Anstoßes in voller Länge:
“Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können.”
Dieser Teil des Interviews der Rheinischen Post mit dem Berliner Finanzsenator Sarrazin wurde in den meisten Kommentaren komplett oder sinngemäß wiedergegeben. Die folgende Passage seltener:
“Bei uns waren es zuhause immer 16 Grad. Am Morgen hat mein Vater die Koksheizung befeuert und sie erst am Abend, wenn er von der Arbeit zurückkam, wieder angemacht. Das hielt dann immer gerade für 16 Grad. Ich habe es überlebt.“
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. Juni 2008 — Sarrazin, Tagesspiegel
Heute mittag sagten wir vorher, daß Sarrazins gestriger Frontalangriff auf einen menschenwürdigen Lohn ab heute in einen rustikalen Denkanstoß des Finanzsenators umgedeutet werden wird:
“Der böse Sarrazin ist verbrannt; aus seiner Asche schlüpft der Querdenker Sarrazin.”
Um 17:25 Uhr stellte der Tagesspiegel ein Interview mit Sarrazin online, in dem 5-Euro-Thilo auf Wowereits Befehl einen Zentner Kreide fressen und sich vielmals entschuldigen mußte.
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. Juni 2008 — Hartz IV, Mindestlohn, SPD, Sarrazin
5-Euro-Thilo hat seine womöglich letzte Duftmarke gesetzt und könnte entspannt zurücktreten. Er rammte die Zahl Fünf erfolgreich gegen den von der SPD — also Sarrazins eigenem Kegelclub — avisierten Mindestlohn von 7,50 Euro in den Weg. Dort steht die Fünf und wird von Holtzbrinck, einem der schärfsten Gegner des gesetzlichen Mindestlohns, als ideale Vorlage im firmeneigenen Tagesspiegel medial aufbereitet.
Gestern flatterte dessen Redaktion aufgeregt durch die Gegend und tat empört über Sarrazin. Das war Teil 1 der Show. Der moralische Zinnober wäre damit abgehakt. Niemand soll sagen, Holtzbrincks Redakteure hätten kein Herz für kleine Leute.
Heute beginnt die schleichende Umdeutung. Der böse Sarrazin ist verbrannt; aus seiner Asche schlüpft der Querdenker Sarrazin: Fünf Euro sind manchmal eine bittere Pille, aber “Besser als Hartz IV”. Laßt uns darüber reden. Der Tagesspiegel hat sich umgehört: Weiterlesen →
Geschrieben von messitschbyburns am 17. Juni 2008 — Hartz IV, SPD, Sarrazin
Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin würde jederzeit für fünf Euro arbeiten gehen. Das wären 40 Euro am Tag, sagt Sarrazin.
Oder 200 Euro in der Woche, 800 Euro im Monat und 9.600 Euro im Jahr. Brutto.
Das pfändungsfreie Existenzminimum für Alleinstehende beträgt 16.800 Euro brutto pro Jahr. 5-Euro-Thilo liegt darunter.
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. Februar 2008 — Sarrazin
Die süffisante Einschätzung des Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, mit dem täglichen Regelsatz in Höhe von 4,25 Euro könne sich ein Hartz-IV-Empfänger “vollständig, wertstoffreich und gesund” ernähren, ist aus seiner Sicht berechtigt.
Herr Sarrazin ist ein Kleinbürger wie aus dem Lexikon: Unkultiviert, unzivilisiert und vom Großbürgertum nur naserümpfend geduldet, der seine Defizite in puncto Besitz und Lebensstil mit aggressiven Vorurteilen gegenüber sozial Schwächeren kompensiert. Der typische deutsche Radfahrer eben — nach oben buckeln, nach unten treten und in allen Regierungsformen zum Tisch der Mächtigen drängelnd.
Nun wissen wir nicht, welcher Partei oder Organisation Herr Sarrazin in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus gefolgt wäre. Doch eine Parallele zwischen der NS-Zeit und Herrn Sarrazin ist bemerkenswert.
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