Kategorie "Berliner Zeitung" ↓

Was dem Jupiter erlaubt ist … (2)

Geschrieben von admin am 04. Februar 2011 — Bommarius, Braune Soße, Was dem Jupiter erlaubt ist ...


Im April 2009 schrieben wir über ein aktuelles Beispiel für die Unvergänglichkeit des lateinischen Spruchs Quod licet Iovi, non licet boviWas dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Rindvieh nicht erlaubt. Oder umgangssprachlich: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

Heute setzen wir noch einen drauf: Wenn drei das Gleiche tun, ist das auch noch nicht dasselbe.

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Rettet die dpa!

Geschrieben von messitschbyburns am 27. Dezember 2009 — Bommarius, Medien


Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wird von der Konkurrenz attackiert. Der Deutsche Depeschendienst (ddp), Deutschlands zweitgrößter Nachrichtendienst, übernahm Anfang Dezember 2009 die deutsche Tochter der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Damit rückt ddp dem Platzhirsch immer näher.

Zuvor hatten Großabnehmer wie die WAZ-Gruppe und der Tagesspiegel ihre Verträge mit der dpa gekündigt. Prompt erhob sich ein großes Lamento im deutschen Feuilleton.

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In der Welt der bunten Pillen

Geschrieben von messitschbyburns am 15. Dezember 2009 — Janovsky


Wenn EU-Industriekommissar Günter Verheugen Laut gibt, wird automatisch Lobby-Alarm ausgelöst. Man überfliegt Verheugens industriefreundliche Arschkriecherei und wirft sie in den Papierkorb. Verheugen, der 2006 für den Worst EU Lobby Award nominiert wurde, ist ein Auslaufmodell, ein EU-Politiker ohne Zukunft, der bis zur letzten Stunde seiner Ablösung für die Interessen der Großkonzerne wühlt.

Das ist so bekannt wie die Farbe eines Schimmels. Nur Silke Janovsky weiß es nicht.

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Rogalla macht Wind

Geschrieben von messitschbyburns am 09. Dezember 2009 — Rogalla


Am Sonntag griffen fünf betrunkene junge Männer in Berlin einen Polizisten in Zivil an. Der als zerlumpter Penner verkleidete Beamte gehörte zu einer sog. Brandschutzstreife. Das Wort klingt nach Luftschutzwart und Zweitem Weltkrieg, beschreibt aber nur die etwas hilflose Reaktion der Berliner Polizei auf nächtlich abgefackelte Autos: Polizisten in Räuberzivil sollen Autoanzünder auf frischer Tat ertappen.

Jemand hatte die Betrunkenen als potentielle Autoabfackler gemeldet. Sie wurden observiert, doch der Observateur stellte sich nicht sehr geschickt an. Die Männer entdeckten und verprügelten ihn (warum, wird man wohl erst zur Gerichtsverhandlung erfahren).

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Der äußerst sensible Herr Bommarius

Geschrieben von messitschbyburns am 08. Dezember 2009 — BILD, Bommarius


Wie Sie wissen, liebe Leser, schätzen wir die Bild-Zeitung so sehr wie einen Pickel auf der Nase. Wir kaufen sie nicht, lesen sie nicht, nutzen sie bestenfalls als Online-Drittquelle für Zitate und sind stolz darauf, engste Verwandte mittels eines geschenkten Jahres-Abos einer um 50 Gramm seriöseren Zeitung von der Bild-Sucht geheilt zu haben.

Wie Sie ebenfalls wissen, scheuen wir keine offenen Worte, sofern uns etwas oder jemand mißfällt. Zwar mangelt es hier, in diesem Blog, aus Gründen des Desinteresses an einer gepflegten Rundum-Polemik gegen Bild; doch hätten wir keine Einwände erhoben, wären die folgenden Grobrhetoriken contra Bild in unserem Blog veröffentlicht worden:

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Der Soundtrack zum Mauerfall

Geschrieben von messitschbyburns am 16. November 2009 — Janovsky, SO36


Die Novemberhysterie klingt allmählich ab. In der Presse wird die letzte Pampe verbröckelt, die unbedingt raus muß, weil der 9. November schon so verdammt lange her ist. Zum Beispiel die spannende Frage: Welche Popmusik hörte das Volk vor 20 Jahren, als Schabowski Schicksal spielte?

Die Berliner Zeitung — die immerhin kapiert hat, daß die Feiern vorüber sind, was man als Wunder preisen sollte — schlug vor, nach dem musikalisch etwas diffus gestalteten Domino Day am Brandenburger Tor zum nächsten Jahrestag ein paar Songs aus den November-Charts des Jahres 1989 zu spielen:

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Sonderlob des Monats (3)

Geschrieben von messitschbyburns am 24. Oktober 2009 — Berliner Zeitung, Sonderlob der Redaktion


Das Sonderlob der Redaktion für die originellste Bauplanung und deren Berichterstattung geht zu gleichen Teilen an das Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg und die Berliner Zeitung.

Sonderlob Nr. 1:

Die Herbergsväter möchten eine Pension für 150 Gäste bauen — hundert Meter neben der Freilichtbühne Wuhlheide. Dort, wo jeden Sommer großartige, fabelhafte oder ulkige Konzerte stattfinden, mitten im Wald und trotzdem in Berlin.

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Vom Glück, sich vor deutschen Gerichten verteidigen zu lassen

Geschrieben von messitschbyburns am 21. Oktober 2009 — Berliner Zeitung, Politik


Wenn morgen, liebe Leser, in Ihrer persönlichen Umgebung ein Mensch erschlagen wird und man Sie der Tat bezichtigt, sind Sie bald die Hauptperson in einem Strafprozeß. Sorgen Sie sich nicht, ob Sie Ihren Verteidiger bezahlen können. Vertrauen Sie darauf, was Strafverteidiger Ferdinand von Schirach sagt:

“Ich glaube, dass es hervorragende junge Anwälte gibt und dass es in Deutschland nicht vom Geld abhängt, wie sich jemand verteidigen kann.”

Lustig, nicht wahr? Es wird noch lustiger.

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3. Oktober 2009

Geschrieben von messitschbyburns am 03. Oktober 2009 — Berlin, Berliner Zeitung, DDR


Aus einem Interview in der Berliner Zeitung vom 7. Mai 2009:

Die Wiedervereinigung brachte für mich persönlich … eine vollständige Stadt. Nach der Wiedervereinigung bin ich Unter den Linden umherspaziert und hab’ gesehen, dass wir einen richtigen historischen Stadtkern haben und dass das jetzt alles wieder uns gehört.”

Martina Berlin, Berlin-Schöneberg.

Der kürzeste Witz des Tages (10)

Geschrieben von messitschbyburns am 02. Oktober 2009 — Berliner Zeitung, Der kürzeste Witz, SPD, Überwachung


“Manuela Schwesig […] war im Wahlkampfteam von Steinmeier für die Familienpolitik zuständig und machte dort eine gute Figur. Selbstbewusst, inhaltlich sicher und charmant positionierte sie sich gegen die CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen.”

Dieser Witz wurde Ihnen präsentiert vom Comedy-Fachblatt Berliner Zeitung.

Zum Verständnis:

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