Kategorie "Janovsky" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 15. Dezember 2009 — Janovsky
Wenn EU-Industriekommissar Günter Verheugen Laut gibt, wird automatisch Lobby-Alarm ausgelöst. Man überfliegt Verheugens industriefreundliche Arschkriecherei und wirft sie in den Papierkorb. Verheugen, der 2006 für den Worst EU Lobby Award nominiert wurde, ist ein Auslaufmodell, ein EU-Politiker ohne Zukunft, der bis zur letzten Stunde seiner Ablösung für die Interessen der Großkonzerne wühlt.
Das ist so bekannt wie die Farbe eines Schimmels. Nur Silke Janovsky weiß es nicht.
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Geschrieben von messitschbyburns am 16. November 2009 — Janovsky, SO36
Die Novemberhysterie klingt allmählich ab. In der Presse wird die letzte Pampe verbröckelt, die unbedingt raus muß, weil der 9. November schon so verdammt lange her ist. Zum Beispiel die spannende Frage: Welche Popmusik hörte das Volk vor 20 Jahren, als Schabowski Schicksal spielte?
Die Berliner Zeitung — die immerhin kapiert hat, daß die Feiern vorüber sind, was man als Wunder preisen sollte — schlug vor, nach dem musikalisch etwas diffus gestalteten Domino Day am Brandenburger Tor zum nächsten Jahrestag ein paar Songs aus den November-Charts des Jahres 1989 zu spielen:
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Geschrieben von messitschbyburns am 25. September 2009 — Janovsky, Knaack Klub, SO36
Am 31. März 2010 muß das SO36 die Oranienstraße 190 räumen. Die Hausverwaltung Retus sprach dem Trägerverein Sub Opus 36 e.V. die Kündigung aus. Formaler Grund: Ein vierwöchiger — inzwischen beglichener — Mietrückstand.
Das erfährt man aus einem umfangreichen, auf Seite 3 prominent plazierten Artikel in der Berliner Zeitung. Der interessierte Leser wird mit Details versorgt, die er nicht wußte. Vielleicht, weil er sie nicht für möglich gehalten hätte. Wahrscheinlicher aber, weil der Artikel ein Musterbeispiel für Desinformation, Faktenunterschlagung und hausbesitzerfreundlichem Angewanze ist.
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