Kategorie "Rogalla" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 09. Dezember 2009 — Rogalla
Am Sonntag griffen fünf betrunkene junge Männer in Berlin einen Polizisten in Zivil an. Der als zerlumpter Penner verkleidete Beamte gehörte zu einer sog. Brandschutzstreife. Das Wort klingt nach Luftschutzwart und Zweitem Weltkrieg, beschreibt aber nur die etwas hilflose Reaktion der Berliner Polizei auf nächtlich abgefackelte Autos: Polizisten in Räuberzivil sollen Autoanzünder auf frischer Tat ertappen.
Jemand hatte die Betrunkenen als potentielle Autoabfackler gemeldet. Sie wurden observiert, doch der Observateur stellte sich nicht sehr geschickt an. Die Männer entdeckten und verprügelten ihn (warum, wird man wohl erst zur Gerichtsverhandlung erfahren).
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Geschrieben von messitschbyburns am 22. Juni 2009 — Rogalla
Querfront: Rechtsextreme Bündnisstrategie, die Gemeinsamkeiten zwischen den politischen Lagern betont oder zu konstruieren versucht, mit dem Ziel die politische Macht eines Nationalstaats zu übernehmen.
Aus einem Kommentar der Berliner Zeitung vom 22. Juni 2009 zur versuchten Begehung des Tempelhofer Flugfeldes:
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Geschrieben von messitschbyburns am 18. Mai 2009 — Pro Reli, Rogalla
Beim Aufräumen fiel uns ein älteres Interview mit dem Berliner CDU-Chef Frank Henkel in die Hände, das noch aus der Pro-Reli-Zeit stammt, als die CDU ihre Parteispitze auf eine Endlostour durch die Redaktionen schickte, um bei den Lesern für christliche Stimmung zu sorgen.
Obwohl bereits am 23. April 2009 erschienen, wollen wir Ihnen dieses kleine Kabinettstück dummdreister Lügerei nicht vorenthalten.
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Geschrieben von messitschbyburns am 10. Dezember 2008 — Berlin, Birthler/Gauck, Rogalla
Die Gedenkstätte Berliner Mauer hat einen neuen Chef. Axel Klausmeier wurde auserwählt, die komplizierten, konkurrierenden und örtlich zersplitterten Gedenkstätten in Berlin zu lenken und zu leiten.
Der Senat formulierte die Stellenanzeige für den zu vergebenden Posten entsprechend anspruchsvoll:
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Geschrieben von messitschbyburns am 01. Dezember 2008 — Bommarius, Knabe, Rogalla, Selbstverstümmelung, Thomas Leinkauf
Vorläufig letzter Vorhang in der Burleske “Alles Stasi, außer Rogalla Mutti”. Mit großem Getöse druckte die Berliner Zeitung am 26. November 2008 eine ganzseitige Buchstabensuppe unter der Überschrift: “Bericht des Ehrenrats der Berliner Zeitung”
Was wie das Protokoll eines Parteiverfahrens gegen ein paar Genossen klingt, die sich einen Zentimeter von der allwissenden Linie der guten Mutter SED entfernt haben, war auch so gemeint.
Ein Femegericht wurde inszeniert.
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Geschrieben von messitschbyburns am 16. Juli 2008 — Birthler/Gauck, Rogalla
Die Freie Universität Berlin fragte Bürger in Berlin und Brandenburg, ob sie die Mauer wiederhaben möchten.
In Berlin sagten 12 Prozent Ost und 11 Prozent West: Ja.
Projektleiter Oskar Niedermayer sieht das Ergebnis ganz entspannt. Die Zahlen waren schon mal höher, und eine Ursache für das Frustventil Mauer ist ihm durchaus bewußt:
“Freilich wäre es sinnvoll, für mehr Arbeit zu sorgen.”
Redakteur Thomas Rogalla, Schild und Schwert Marianne Birthlers in der Berliner Zeitung, verdrängt solche Gedanken. Die nerven nur. Für ihn ist das Resultat der Umfrage ein Gottesgeschenk, wie geschaffen für die Züchtigung der unzufriedenen Ostdeutschen:
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Geschrieben von messitschbyburns am 17. Juni 2008 — Birthler/Gauck, Bommarius, Knabe, Rogalla, Thomas Leinkauf
Lange nichts gehört. Dabei sollte eine eilig gezimmerte Kommission überprüfen, was Leinkauf schon 1996 erklärte: Er war IM.
Die Kommission schweigt. Vielleicht denkt ihr Chef Johannes Weberling darüber nach, wie er seinen eigenen Interessenkonflikt überpinseln kann. Denn Weberling war im Jahr 1996 Personalchef des Berliner Verlages und damit der Berliner Zeitung — ausgerechnet 1996, als sich Leinkauf seinem Chefredakteur Michael Maier als IM offenbarte.
Heute meint Weberling, erzählen zu müssen, er hätte nichts gewußt. Er möchte uns glauben machen, daß Chefredakteur Maier das Geständnis von Leinkauf nicht mit seinem Personalchef teilen wollte.
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Geschrieben von messitschbyburns am 21. April 2008 — Rogalla
Der Stern hat mit der Veröffentlichung des Lidl-Skandals und den folgenden Enthüllungen über bespitzelte Arbeitnehmer einen ganz großen und vor allem exklusiven Wurf gelandet. Saubere Recherche, korrekte Fakten, keine Gegendarstellungen, keine Klagen; dafür das große Ehrenwort von Lidl, sich ab sofort zu bessern.
Jeder gratuliert der Redaktion zu diesem Scoop. Nur ein kleines Männchen ist grün vor Neid: Weiterlesen →