Kategorie "GC vs Köln" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 30. Januar 2009 — GC vs Köln
Der Mut der Verzweiflung war sicher groß, aber für die angekündigte Trotzreaktion hat es nicht gereicht. Leipzig wird 2009 keine Spielemesse für die Präsentation klassischer PC- und Konsolenspiele veranstalten.
Offiziell heißt es, die GC sei für ein Jahr ausgesetzt. Die Aussetzung dürfte länger dauern.
Aber weil die Leipziger Messegesellschaft nicht blöde ist, wird sie vom 31. Juli bis 2. August eine Messe ausrichten, die sich auf Onlinespiele spezialisiert: Games Convention Online (GCO).
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Geschrieben von messitschbyburns am 27. August 2008 — GC vs Köln
In Köln werden sämtliche Register gezogen, um Leipzig zu demoralisieren. Auf einer Pressekonferenz dankte das Plagiat dem Original für seine bisherige Arbeit und teilte mit, daß für Köln 2009 mehr als 120 Anfragen von Unternehmen vorlägen, darunter von nahezu allen Marktführern.
Solange Leipzig keine Zahl nennt, muß man von Null Anfragen für die GC 2009 ausgehen. Das wäre etwas wenig.
Bei der Vorstellung des Kölner Konzepts wurde Wert darauf gelegt, keinesfalls von Leipzig abgekupfert zu haben. Damit fand Köln die Quadratur des Kreises: Die Bestätigung des Plagiats durch die Zurückweisung des Vorwurfs, ein Plagiat zu sein.
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Geschrieben von messitschbyburns am 26. August 2008 — GC vs Köln
Der BIU reagiert auf die Leipziger Aufmüpfigkeit mit ersten Hammerschlägen: Sony und Konami werden 2009 definitiv nicht auf der GC ausstellen.
Köln-treue Medien wie GIGA (Sitz in Köln) und GamesMarkt schießen sich auf Leipzig ein und forcieren eine Kampagne nach dem Motto: Ihr hattet euren Spaß, nun laßt die Großen ran. Die zeigen euch, wie’s geht.
GamesMarkt verbreitete am Montag eine BIU-Meldung, nach der auch Activision Blizzard, Atari, Eidos, Electronic Arts, Koch Media, Digital Entertainment, Take 2, THQ, Ubisoft, Microsoft und Nintendo nicht mehr in Leipzig antreten werden.
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Geschrieben von messitschbyburns am 25. August 2008 — Berliner Zeitung, GC vs Köln
Die diensthabende Denkmurmel der Berliner Zeitung puhlte sich am Sonnabend schrumpeldummes Gewölle über Computerspiele und Computerspieler aus der Nase. Überschrift: 300 Kilobyte Barbarei.
Wir kommen eben von der Leitmesse der Barbarei, sind vergnügt und guter Dinge und lassen den scheinphilosophischen Hirnfrosch in seinem trüben Elend quaken. Da lohnt kein weiteres Wort.
Danken wir lieber der Stadt Leipzig und ihrer Messegesellschaft für die Erfindung der Games Convention. Die Existenz dieser Messe und ihre explosiv wachsende weltweite Bedeutung machte uns froh.
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Geschrieben von messitschbyburns am 22. August 2008 — Berliner Zeitung, GC vs Köln
Der Wirtschaftsredakteur der Berliner Zeitung, Jakob Schlandt, ließ sich von den Lobby-Ludern des BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) instruieren und schrieb, wie es dem Verband gefällt:
Der Tod der Games Convention wäre überfällig (“Leipzig sei zu klein, die Stadt habe zu wenige gute Hotels und eine schlechte Verkehrsanbindung”); dafür würde auf der GAMEScom 2009 in Köln die Post abgehen (“Wir erwarten, dass wir bei der GAMEScom Zuwächse in allen Bereichen erzielen können”).
Im Artikel strahlt der BIU als gute Mutter der Spieleentwickler. Als ob die 12 Verbandsmitglieder, deren Sprecher nicht einmal die Einstimmigkeit des Beschlusses pro Köln bestätigen kann (was im Umkehrschluß bedeutet, daß es selbst unter diesen 12 Hanseln Gegenstimmen gab), irgend eine Legitimation besäßen, für etwas anderes als sich selbst zu sprechen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 26. Februar 2008 — GC vs Köln
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat die Leipziger Games Convention gekillt, um ab 2009 in Köln die Messe GAMESCom zu starten.
Köln? Warum Köln? Who the fuck is Köln? Man weiß es nicht und wird es nie erfahren. Außerhalb der Stadtgrenze wurde nur zweimal über Köln gesprochen:
Zuerst, als die Unfähigkeit seiner Einwohner, den Dom fertigzustellen, unter preußischer Fürsorge ein Ende nahm und der protestantische Kaiser Wilhelm I. im Jahr 1880 — nach über 600 Jahren vergeblichen rheinischen Mühens — das sakrale katholische Bauwerk in Gänze übergeben konnte.
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