Kategorie "Medien" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 21. November 2009 — Die Nackten und die Doofen
Die Dresdner Künstlerin Erika Lust malte die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz nackt:

An dieser Stelle sollte eine Reproduktion des Bildes
“Frau Orosz wirbt für das Welterbe” zu sehen sein.
Am 3. Dezember 2009 ließ OB Orosz das Bild verbieten.
Bild ist empört, entsetzt und auch erschüttert: Skandal!
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. November 2009 — taz
Da hat sich die taz aber gewaltig verrechnet: Die eigenen Leser revoltieren gegen das Blatt.
Im Schatten von SPON veröffentlichte die taz am 16. November eine Schmähschrift über Oskar Lafontaine und dessen angebliches Liebchen Sahra Wagenknecht.
Noch übler als der SPON-Artikel, noch gehässiger als die ohnehin gehässigen Pamphlete der taz über Lafontaine und Partei Die Linke. Geschrieben von Simone Schmollack, einer zur Grünen-Lobbyistin gewendeten Altlast der Jungen Welt.
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Geschrieben von messitschbyburns am 13. November 2009 — DDR, Medien
Richard von Weizsäcker schreibt in seinem Buch “Der Weg zur Einheit” über eine sonderbare Begegnung. Am 10. November 1989 stand der Bundespräsident auf Westberliner Seite und schaute sich neugierig die offene Grenze an. Ein NVA-Offizier erkannte ihn, verließ seinen Posten, überquerte den Potsdamer Platz und salutierte Richard von Weizsäcker.
Das lasen wir schon bei Guido Knopp — und wunderten uns über die antiquierte Grußformel des DDR-Offiziers: “Melde gehorsamst, Herr Bundespräsident, hier keine besonderen Vorkommnisse.”
Richard von Weizsäcker erinnert sich anders:
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Geschrieben von messitschbyburns am 12. November 2009 — Medien
Im Juli 2009 startete Vodafone die Kampagne “Es ist deine Zeit”. Dafür verballerte das Unternehmen allein für das dritte Quartal 2009 einen Werbe-Etat von geschätzten 50 Millionen Euro. Die Reaktion der umworbenen Zielgruppe auf Posterboy Sascha Lobo war sensationell: Hohn, Spott, Verachtung und eine bloggende Mutti am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Wir schrieben damals: “Der Rohrkrepierer von Scholz & Friends weitet sich für Vodafone zum dauerhaften Imageverlust aus.”
Seit Dienstag kann man den Verlust beziffern:
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Geschrieben von messitschbyburns am 10. November 2009 — Medien
Der Perlentaucher verhakelt sich im Einheitsfeier-Overkill:

Ja — warum nur?
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Geschrieben von messitschbyburns am 09. November 2009 — BILD, Berlin, Medien
Wilfried Rott antwortet auf die Frage: “In welchem Zustand befand sich West-Berlin vor 20 Jahren?”
“Länger als zehn Jahre hätte West-Berlin vermutlich nicht mehr durchgehalten.”
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Geschrieben von messitschbyburns am 08. November 2009 — Immer wieder sonntags, Medien
wirklich erstaunlich. Auf die Tagesspiegel-Frage nach Ihrer Lieblings-Website antworten Sie:
“Meine Lieblings-Website ist zurzeit www.thedailyshow.com, auf der man sich jeden Tag frische Folgen der besten Nachrichtensatire der Welt ansehen kann. Intelligente Albernheit plus geniale Interviews, erschütternd gut moderiert von John Stewart, der gerade erst zum glaubwürdigsten Nachrichten-Anchor der USA gewählt wurde.”
Auch das ZDF betreibt eine Website über eine satirische Nachrichtensendung:
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Geschrieben von messitschbyburns am 06. November 2009 — Dummdeutsch deluxe
Drei Leipziger Immobilien gilt es zu vermarkten. Nicht irgendwelche Wohnhobel, sondern Stadtvillen mit Plätscherbach, Springbrunnen und Zaun drumrum. Am Zaun steht ein Wachmann und bellt ganz laut, wenn sich fremde Menschen dem Tor nähern.
Weil die Pompösität des Namens proportional zum erwarteten Reibach wachsen muß, werden die Häuser, der Bach, der Brunnen und der Zaun als Central Park Residence verkauft:
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Geschrieben von messitschbyburns am 06. November 2009 — Medien

“Peace, ihr Arschlöcher!”
Geschrieben von messitschbyburns am 04. November 2009 — Die Kunst des Weglassens
Bert Hoppe dummbeutelt sich wieder durch die jüngere Geschichte. Im Januar 2009 gurkte er mit einer wilden Maueröffnungsphantasie durch die Presse, so abstrus und wirr, daß man ihm das Köpfchen tätscheln und einen Beruhigungskeks spendieren mochte.
Bevor das Gedenkjahr zur deutschen Einheit leise verröchelt, spinnt sich Hoppe noch mal richtig aus. Diesmal über Staatsbankrott und Auslandsschulden.
Zur Außenverschuldung der DDR schreibt Hoppe:
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