Megapuss
“Surfing”
(p) 2008, Vapor Records

Drei junge Männer mit Humor. Das hat man selten im Musikgetriebe.
Über Devendra Banhart müssen wir Sie, liebe Leser, nicht mehr aufklären. Sie wissen, daß wir den knallköpfigen Hippie lieben und uns an seinen spinnerten Liedern und der weichen, tremolierenden Stimme nicht satt hören können.
Der Produktionsausstoß von Devendra Banhart ist beeindruckend. Sein Liebesleben auch: Weiterlesen →
Devendra Banhart
“Smokey Rolls Down Thunder Canyon”
(p) 2007, XL Recordings

Ein Wolkenschaf mit Rauschebart. Spinnert wie ein großer Junge, der sich eine Jesuslockenperücke aufsetzt und über seine eigene Maskerade kichert. Doch an Devendra Banhart ist alles echt. Die pechschwarzen Haare und der herrliche Bart. Die großen dunklen Augen, mit denen er von der Bühne ins Publikum zwinkert und Frauen, Männer und alles dazwischen um den Verstand bringt. Die Stimme, so samten und hell, mit einem leichten Vibrato wie bei Mark Bolan, Gott hab ihn selig.
Devendra Banhart macht seit seiner späten Kindheit Musik. Da ist er nicht der einzige; die Armee der verkannten Talente ist die mächtigste in der Geschichte der Menschheit. Glücklicherweise nahm Michael Gira, Gründer und Bestatter der Swans, Devendra Banhart im Jahr 2000 auf seinem Label Young God Records unter Vertrag. Über die Vorgeschichte kursieren mehrere Anekdoten, eine glaubhafter als die andere, aber entscheidend sind die Ergebnisse: Vier CDs zwischen 2002 und 2005, zuletzt Cripple Crow mit sage und schreibe 22 Titeln.
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