Kategorie "Flops der Saison" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 28. November 2009 — Flops der Saison
Element of Crime
“Immer da wo du bist bin ich nie”
(p) 2009, Universal Music

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 1: Element of Crime.
Trübe trötet die Trompöte,
öde und ein bißchen blöde.
In Berlin gilt MIA als die peinlichste Band der Stadt. Das mag daran liegen, daß MIAs gicksender Rummelpop dank penetranter Omnipräsenz der hyperaktiven Sängerin Mieze Katz aus allen Sendeanstalten plärrt, während Element of Crime nur noch in Parteitagszyklen aus dem Winterschlaf erwachen.
Tatsächlich ist Element of Crime der wahre Schrecken von Berlin.
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Geschrieben von messitschbyburns am 27. November 2009 — Flops der Saison
Wolfmother
“Cosmic Egg”
(p) 2009, Universal

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 2: Wolfmother.
Heiliger Tapetenkleister! Das sollen Wolfmother sein? DIE Wolfmother?
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Geschrieben von messitschbyburns am 26. November 2009 — Flops der Saison
Gossip
“Music For Men”
(p) 2009, Columbia/Sony BMG

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 3: Gossip.
Beth Ditto ist klein, dick und laut und lesbisch. Diese Kombination macht sie zum Star. Musik wird hier zur Nebensache.
Die Sängerin von Gossip wiegt 110 kg, bei einer Körpergröße von 1,57 Metern. Das ergibt einen Body Mass Index von 44. Für ihr Alter (28) wäre 20 bis 25 normal; ab 40 beginnt die Fettsucht dritten Grades.
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Geschrieben von messitschbyburns am 25. November 2009 — Flops der Saison
Muse
“The Resistance”
(p) 2009, Warner Music

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 4: Muse.
Wir müssen Coldplay rehabiliteren. Sie sind eine großartige, innovative Band, deren Musik Balsam und Labsal zugleich ist — verglichen mit dem, was ihre Konkurrenten treiben. Es geht offenbar immer noch einen Tick tiefer. Je mieser die anderen, um so strahlender erscheinen Räucherstäbchenanzünder wie Coldplay.
Langeweile, dein Name sei ab heute Muse.
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Geschrieben von messitschbyburns am 24. November 2009 — Flops der Saison
The Devil’s Blood
“The Time Of No Time Evermore”
(p) 2009, Ván Records

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf den Plätzen 5-6: The Devil’s Blood.
Beim Augenlicht unserer Lieblinge Bigelf: Wir sind Retrorock, Postrock oder sonstigen Wiederbelebungen populärer Musik versunkener Dekaden gewiß nicht abgeneigt. Aber alles hat seine Grenzen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 24. November 2009 — Flops der Saison
Prefab Sprout
“Let’s Change The World With Music”
(p) 2009, Sony BMG

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 7: Prefab Sprout.
Angeblich ist das schultergepolsterte Damensakko wieder en vogue. Sollte das der Wahrheit entsprechen, dann hätte Sony BMG den Soundtrack zur ästhetische Zumutung veröffentlicht: Prefab Sprout sind 20 Jahre zu spät.
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Geschrieben von messitschbyburns am 23. November 2009 — Flops der Saison
Pete Yorn & Scarlett Johansson
“Break Up”
(p) 2009, Warner

In der Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf Platz 8: Pete Yorn & Scarlett Johansson.
Ein durchschnittlich begabter Songwriter bittet eine durchschnittlich begabte Schauspielerin zum Duett. Das Resultat erfüllt die Erwartungen: Break Up ist unterirdisch schlecht.
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Geschrieben von messitschbyburns am 23. November 2009 — Flops der Saison
KYPCK
“Cherno”
(p) 2008, Century Media Records

Zwar schon 2008 erschienen, aber erst 2009 bei unserem Plattenhändler einsortiert und deshalb auf unserer Liste der Flops der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison 2009 souverän auf den Plätzen 9-10: KYPCK.
Der russischkundige Teil unserer Leser wird sofort registriert haben: Ah, kyrillisch! KYPCK bedeutet schlicht Kursk und ist der Name jener russischen Stadt, an deren Bogen die deutsche Wehrmacht im Sommer 1943 die letzte Großoffensive auf dem Territorium der Sowjetunion begann. Von da an ging’s bergab (mit der Wehrmacht).
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. August 2008 — Flops der Saison
Coldplay
“Viva La Vida Or Death And All His Friends”
(p) 2008, EMI

In der Liste der Flops der Sommersaison 2008 souverän auf Platz 1: Coldplay.
Fühlen wir uns für einen Moment in Menschen ein, die sich diese CD kaufen. Und anhören. Und an gute Freunde verschenken.
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. August 2008 — Flops der Saison
Fleet Foxes
“Fleet Foxes”
(p) 2008, Sub Pop Records

In der Liste der Flops der Sommersaison 2008 souverän auf den Plätzen 2-4: Fleet Foxes.
1983 feierte Paul Young seinen großen Hit: Come Back And Stay. Kaum hat man das verdrängt, kommt sein Epigone Robin Pecknold um die Ecke und schmachtet uns mit verstopften Nasenlöchern und zugeschnürtem Kehlkopf an. Wie Paul Young 1983. Das Böse stirbt eben nie.
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