Kategorie "Mark Lanegan" ↓

Unplugged in Berlin

Geschrieben von messitschbyburns am 06. April 2009 — Mark Lanegan


Gutter Twins
An Evening with Greg Dulli & Mark Lanegan
24. Januar 2009
Berlin, Babylon Mitte

Drei Stühle, drei Mikrofone, vier Gitarrenständer und ein schwarz verhangenes Keyboard: Die Gutter Twins spielten in ganz kleiner Besetzung.

Auf den Stühlen nahmen Platz: Greg Dulli, Mark Lanegan und Dave Rosser, ein schmächtiger Gitarrist mit schütterem Haar, der u.a. an der Produktion von Saturnalia beteiligt war.

Keine Backgroundsänger, kein Schlagzeug, keine E-Gitarren, kein Bass. Unplugged in Berlin.

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Die Schöne und der Ent

Geschrieben von messitschbyburns am 09. Dezember 2008 — Mark Lanegan


Isobel Campbell & Mark Lanegan
30. November 2008
Berlin, Columbiaclub

Ein Clubauftritt in der kleinen Halle. Bezaubernd und berauschend. Wundervoll. Und dabei so unkompliziert, so wenig effektbeladen.

Das Konzert begann fast beiläufig: Ohne Soundeffekte oder Pyrotechnik, ohne Vorhang oder Fanfare betrat die Begleitband die Bühne. Als wären es die Roadies, die ein letztes Mal Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keyboard prüfen wollten. Keine fünf Minuten später erschienen Isobel Campbell & Mark Lanegan, traten hinter ihre Mikrofone, stimmten den Seafaring Song an, und ein leuchtender Mond schien in der Halle aufzugehen.

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Isobel Campbell & Mark Lanegan: Sunday at Devil Dirt

Geschrieben von messitschbyburns am 01. Juli 2008 — Hörsturz, Mark Lanegan


Isobel Campbell & Mark Lanegan
“Sunday at Devil Dirt”
(p) 2008, V2 Records International

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Ach, wie tröstlich. Mark Lanegan ist auch nur ein Mensch wie du und ich. Er produziert unfaßbar schöne Aufnahmen — und genehmigt sich zwischendurch ein kleines schnuckliges Lutschbonbon wie Sunday at Devil Dirt.

Zum zweiten Mal — nach Ballad Of The Broken Seas (2006) — duettieren Isobel Campbell und Mark Lanegan. Isobel Campbell war die Sängerin des musizierenden Duftwässerchens Belle & Sebastian. Im Sommer 2002 sagte sie ihren Kollegen mitten in einer Tour Winke Winke, angeblich wegen künstlerischer Differenzen. Das wäre ein Witz im Witz: Eine gekünstelte Band verliert ihre Sängerin wegen künstlerischer Streitigkeiten. Nelson Muntz würde sagen: Ha! Ha!

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The Gutter Twins: Saturnalia

Geschrieben von messitschbyburns am 07. Mai 2008 — Hörsturz, Mark Lanegan


The Gutter Twins
“Saturnalia”
(p) 2008, Sub Pop Records

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Zwei große Ex auf einer großartigen CD: Mark Lanegan (ex-Screaming Trees, ex-Soulsavers, ex-QOTSA) und Greg Dulli (ex-Afghan Whigs, ex-Twilight Singers, ex-Afterhours) setzen sich in der kalifornischen Wüste auf eine Bank unter dem Joshua Tree und musizieren. Mit sehr viel Kraft und einem phänomenalen Gespür fürs Breitwand-Drama.

Lanegan und Dulli sind seit 1989 befreundet. Sie kennen sich aus diversen Sideprojects. Sie eint das Schicksal ihrer eigenen Bands — ewige Insidertipps ohne wirkliche kommerzielle Erfolge. Das schweißt zusammen. Man hat alle Prophezeiungen der Journaille hinter sich. Alle todsicheren Next Big Thing-Verheißungen, die sich in Rauch auflösen, weil die Karawane drei Wochen später zum Next Big Thing weiterzieht. Sehr konsequent nennen sie sich The Gutter Twins; auf Deutsch: Die Gossen-Zwillinge. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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2007 … war was? Teil 1: Tops

Geschrieben von messitschbyburns am 30. Dezember 2007 — Hörsturz, Mark Lanegan, Neurosis, Seeed/Peter Fox, Teil 1: Tops


Vergnügliche, entspannende und herzerwärmende Musik des Jahrgangs 2007. Freundlichst empfohlen von Messitsch by Burns.


Depression des Jahres:
Soulsavers: It’s not how far you fall, it’s the way you land (V2 Rec., 2007)
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