Kategorie "Neurosis" ↓

An den Erwartungen zerschellt

Geschrieben von admin am 16. November 2010 — Neurosis, Shrinebuilder


Shrinebuilder
12. November 2010
Berlin, Berghain

Sind Shrinebuilder nun ein ganz großes Ding oder doch nur die nächste flaue Supergroup? Die Platte war eher durchwachsen, und nach dem Konzert ist man auch nicht klüger.

Das Konzert sollte schon am 29. April stattfinden, musste aber nach dem Vulkanausbruch in Island auf November verschoben werden. Vielleicht war diese Zeit einfach zu lang. Monatelang wartete man und hoffte und malte sich aus, was man erleben würde. In der Phantasie des Konzertgängers wuchs die Band fast zu übermenschlicher Größe. Dabei sind Scott Kelly, Gitarrist und Sänger von Neurosis, Wino, Gitarrist und Sänger von St. Vitus, Al Cisneros, Bassist und Sänger von Sleep und Dale Crover, Schlagzeuger der Melvins, auch ohne Shrinebuilder lebende Legenden.

Und dann war es doch nur ein Konzert.

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Shrinebuilder: Shrinebuilder

Geschrieben von messitschbyburns am 02. Dezember 2009 — Hörsturz, Neurosis, Shrinebuilder


Shrinebuilder
“Shrinebuilder”
(p) 2009, Neurot Recordings

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Mit Supergroups ist das so eine Sache. Mal spielen sie phänomenale Musik, gehen sich an die Gurgel und werden zur Legende (Cream), mal spielen sie irgendwas, gehen sich auch an die Gurgel und sind bald vergessen (die meisten anderen).

Shrinebuilder könnten als Zwischending funktionieren. Sie spielen passable Musik, gehen sich nicht an die Gurgel und werden trotzdem nicht zur Legende.

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In der Soundfalle

Geschrieben von messitschbyburns am 08. Juli 2009 — Neurosis


Neurosis
6. Juli 2009
Berlin, Astra

An der Band hat’s nicht gelegen. Neurosis spielten sich den Arsch ab und klangen trotzdem flau und stumpf. Schuld ist der verfluchte Ort, an dem sie spielten.

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2008 … war was?

Geschrieben von messitschbyburns am 03. Januar 2009 — AC/DC, Jahrespoll 2008, Neurosis, Sarrazin


Was vom Jahre übrig blieb. Eine Blütenlese von Messitsch by Burns.


 

Volk des Jahres:

Im Oktober 2008 lüftete Sat.1 ein großes Geheimnis. Das Volk der DDR bestand aus vier obskuren Gestalten:

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Ein triebgesteuerter Quartalstrinker, ein magenkrankes Schichtgesicht, ein bulimistisches Knochengirl und ein Pummelchen mit Babyspeck.

Mehr Volk braucht kein Mensch. Jetzt mit Gewinnspiel.

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Eine Kathedrale aus purer Gewalt

Geschrieben von messitschbyburns am 27. August 2008 — Neurosis


Neurosis
Europatour 2008
18. August 2008
Leipzig, UT Connewitz

Feinde der Sonne, Feinde des Lichts. Wie eine Kohorte Nazgûl galoppieren sie donnernd aus kahlen Bergen über die zuckende Erde. Einen Schleier werfen sie über den Tag und hüllen ihn in finsterste Nacht. Dichte Nebelschwaden folgen ihrer Spur. Eine grautrübe Schattenbahn, gekrönt von Türmen schwärzester Wolken. Die Münder formen unmenschliche Schreie, gellend und tief zugleich. Eine Welle aus Angst schäumt in die tiefen Täler hinab. Sie kündigt das letzte Strafgericht an, vor der ewigen Nacht.

Neurosis im Konzert. Willkommen im Albtraum.

Sie fangen sofort an. Sie betreten die Bühne, kurzes Kopfnicken: Given To The Rising. Brachial und ohne Vorwarnung. Die Meister der Laut-Leise-Dynamik lassen leise weg und beginnen laut. Dröhnend laut und unglaublich präzise. Mit einer Wucht, von der man lange zehrt.

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Steve von Till: A Grave Is A Grim Horse

Geschrieben von messitschbyburns am 28. Mai 2008 — Hörsturz, Neurosis


Steve von Till
“A Grave Is A Grim Horse”
(p) 2008, Neurot Recordings

steve_von_till_grave_s.jpg

Wenn wir dereinst in die Grube sinken; wenn Erde auf das Sargholz prasselt und Schwärze uns umfängt …

… dann möge Steve von Till im Schatten unter einem Buchsbaum sitzen, aus den Augenwinkeln unsere letzte Fahrt beobachten, die Gitarre auf den Knien halten, mit den Fingern über die Saiten streichen und für uns singen: A Grave Is A Grim Horse.

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Scott Kelly: The Wake

Geschrieben von messitschbyburns am 28. Mai 2008 — Hörsturz, Neurosis


Scott Kelly
“The Wake”
(p) 2008, Neurot Recordings

scott_kelly_wake_02.jpg

Er bleibt ein ewiger Schattensucher. Scott Kelly, Gitarrist und Sänger von Neurosis, war noch nie ein Freund der Sonne. Weder mit Neurosis noch auf seinen beiden Solo-CDs, die er mit ganz kleinem Besteck aufnahm: Ein Mann und seine Gitarre. Acoustic Dark Country.

Mit morschem Timbre singt er über Themen, die Menschen wie du und ich nur aus ihren Albträumen kennen. Er singt zurückhaltend, leise, heißer, vor allem aber brüchig. Wobei das Wort “singen” keine wirklich treffende Beschreibung ist.

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2007 … war was? Teil 1: Tops

Geschrieben von messitschbyburns am 30. Dezember 2007 — Hörsturz, Mark Lanegan, Neurosis, Seeed/Peter Fox, Teil 1: Tops


Vergnügliche, entspannende und herzerwärmende Musik des Jahrgangs 2007. Freundlichst empfohlen von Messitsch by Burns.


Depression des Jahres:
Soulsavers: It’s not how far you fall, it’s the way you land (V2 Rec., 2007)
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