Kategorie "Musikindustrie" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 22. Dezember 2009 — Gorny, Immer wieder sonntags, Musik
Zwei unterbeschäftigte VIVA-Schnuffis gründeten VIVA fürs Internet, durften es aber nicht VIVA fürs Internet nennen und dachten sich den Namen Putpat aus.
Dieter Gorny, der Todfeind des deutschen Musik-Konsumenten, und Faltenopa Ray Cokes sind schwer begeistert. Ihre erste Assoziation, liebe Leser, war also richtig: Putpat ist die Verlagerung der VIVA’schen Debilität ins Internet.
Ob Flatratesaufen oder Figurenpinkeln im Schnee, für alles gibt es Fans. Warum also nicht für Putpat. Mindestens einen haben wir gefunden — an zwei Stellen:
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Geschrieben von messitschbyburns am 11. Dezember 2009 — Musikindustrie, Tagesspiegel
Mit diesem Satz eröffnete Oliver Schwenzer, Justiziar und Senior Vice President der EMI Music Publishing Europe, im Tagesspiegel eine Polemik gegen YouTube. Er antwortet damit auf einen Beitrag des Rechtsanwalts Martin von Albrecht, der am 30. November 2009 dramatisch fragte: Killt die Gema die Video-Portale?
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Geschrieben von messitschbyburns am 21. Juli 2009 — DRM, Tagesspiegel, Urheberrecht
Die Blöden sterben niemals aus. Hier ist der Beweis:
Kai Biermann echauffierte sich fürchterlich über Amazon. Damit man Biermännchens Aufgeregtheit wirklich liest, tobte er sich auf drei Nachrichtenportalen gleichzeitig aus: Handelsblatt.com, ZEIT.de und Tagesspiegel.de. Der Text änderte sich nicht, nur die Überschriften wechselten: von “Amazons Feudalismus” (gähn) zu “Amazons digitale Bücherverbrennung” (lol). Gut, daß der gesamte Portalquark Holtzbrinck gehört, dem Hort deutscher Meinungsfreiheit. Das vereinfacht die multiple Verwertung.
Was ließ Biermanns Herzelein so heftig puckern?
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Geschrieben von messitschbyburns am 13. Juli 2009 — Urheberrecht
Das Bundesjustizministerium bat Anfang 2009 mehrere Verbände um ihre Stellungnahme zum geplanten Dritten Korb der Urheberrechtsreform. Unter anderem wollte das Ministerium wissen, wie mit der Privatkopie umgegangen werden soll.
Einer der angesprochenen Verbände war der Deutsche Kulturrat. Seine Antwort fiel so unmißverständlich wie haarsträubend aus:
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Geschrieben von messitschbyburns am 15. Juni 2009 — Gorny, Urheberrecht
Das Französische Verfassungsgericht erklärte das Gesetz zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet für nicht verfassungskonform.
Drei Lektionen aus der Begründung, Dieter Gorny zugeeignet:
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Geschrieben von messitschbyburns am 06. Juni 2009 — Gorny, Piratenpartei, SPIEGEL/SPON, Urheberrecht
SPON besitzt ein erstaunliches Talent, die eigene Gülle immer wieder zu unterbieten. Glaubte man bisher, Patalongs Anbiederei an die Musikindustrie markierte den endgültigen Tiefpunkt, gräbt sich SPON-Praktikant Torben Waleczek locker ein paar Meter tiefer.
Waleczek prügelt auf die Piratenpartei ein, rechtzeitig vor der Europawahl. Das heißt, er prügelt nicht nur, er rührt ein paar grottenschlechte Propagandastückchen zusammen:
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Geschrieben von messitschbyburns am 05. Juni 2009 — Filesharing, Gorny, Überwachung
Eben noch wollte uns eine religiös vernebelte Kampagne erklären, das Christentum sei unsere kulturelle Basis und Identität, unser Ursprung, unsere Zukunft usw. usf.
Jetzt springt die Medienhure Dieter Gorny in die Bütt und erzählt uns etwas ganz anderes:
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Geschrieben von messitschbyburns am 03. Juni 2009 — Filesharing, Medien, Musikindustrie, Überwachung
Was glauben Sie, liebe Leser: Ist die folgende Meldung wahr oder falsch?
“Kulturstaatsminister Bernd Neumann machte sich auf der CDU MediaNight in Berlin am Dienstagabend für den Ausschluß vom Brief- und Paketdienst bei wiederholten Urheberrechtsverstößen stark.
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Geschrieben von messitschbyburns am 25. Mai 2009 — DRM, Urheberrecht, Überwachung
Justizministerin Zypries eröffnete am 7. Mai in Berlin die Internationale Konferenz zur Zukunft des Urheberrechts. In ihrer Rede brachte sie eine bemerkenswerte Passage unter:
“Angesichts der zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet frage ich mich auch, ob wir beispielsweise mehr Regulierung des Netzes brauchen. Ob etwa die Anonymität des Internets eingeschränkt werden soll.
Nicht zur Kontrolle, sondern um einen paßgenaueren Zugang zu urheberrechtlich geschützten Informationen zu ermöglichen. Es macht ja durchaus einen Unterschied, ob jemand auf Material zugreifen will, um dies kommerziell zu nutzen oder ob sich jemand lediglich für private Zwecke informieren möchte.
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Geschrieben von messitschbyburns am 20. April 2009 — Filesharing, Urheberrecht
Das Urteil gegen die Pirate-Bay-Aktivisten Fredrik Neij, Gottfrid Svartholm, Peter Sunde und Carl Lundström (der leider als rechtslastige Dumpfbirne bekannt ist) soll als Exempel wirken: Je ein Jahr Haft und insgesamt 2,74 Millionen Euro Schadenersatz für 33 CDs, Filme und Computerspiele, die sich das schwedische Schöffengericht herausgepickt hat.
Als Begründung sogen sich die Schöffen u.a. diesen Satz aus den Fingern:
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