Kategorie "Musikindustrie" ↓

Unnütze Zahlen

Geschrieben von admin am 26. Februar 2011 — Musik, Musikindustrie


Eine völlig nutzlose Liste, so nutzlos, dass sie schon wieder interessant ist: Die zehn erfolgreichsten Liebeslieder, die in Deutschland als Pop- und Rock-Single verkauft wurden:

  • 01. Peter Maffay: “So bist du”
  • 02. Silbermond: “Das Beste”
  • 03. Leona Lewis: “Run”
  • 04. Ville Valo und Natalia Avelon: “Summer Wine”
  • 05. Snow Patrol: “Chasing Cars”
  • 06. Céline Dion: “My Heart Will Go On”
  • 07. Marit Larsen: “If A Song Could Get Me You”
  • 08. Bryan Adams: “(Everything I Do) I Do It For You”
  • 09. Art Garfunkel: “Bright Eyes”
  • 10. Wet Wet Wet: “Love Is All Around”

Was sagt uns das? Nicht viel. Deshalb noch mehr unnütze Zahlen:

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Was man nicht sieht, gibt es nicht, glaubt die Musikindustrie

Geschrieben von admin am 18. Dezember 2010 — Filesharing, Musikindustrie, Überwachung


Vor 18 Tagen schrieben wir: “Glauben Sie, dass das Wort ‘torrent’ nicht gefiltert wird?” Die Frage bezog sich auf die möglichen Folgen des Jugendmedienschutzstaatsvertrags. Wenn er in Kraft tritt, steht den deutschen Behörden eine Filterstruktur zur Verfügung, die sich nach Belieben nutzen lässt.

Für die britische Musikindustrie ist unsere Frage keine Frage mehr. Sie kennt die Quelle ihrer Sorgen … Weiterlesen →

ver.di als Transmissionsriemen der Kreativwirtschaft

Geschrieben von admin am 05. November 2010 — Gorny, Urheberrecht


Im April 2010 zeigte sich die Gewerkschaft ver.di mit sechs Betonköpfen der sogenannten Kreativwirtschaft solidarisch, darunter Jürgen Doetz (Verband Privater Rundfunk und Telemedien), Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) und der unvermeidliche Dieter Gorny (Bundesverband Musikindustrie). Gemeinsam forderten sie den Gesetzgeber auf, für einen besseren Urheberrechtsschutz im Internet zu sorgen.

Im Oktober 2010 präzisierte die Gewerkschaft, wie sie sich den Urheberrechtsschutz im Internet vorstellt: Weiterlesen →

MTV!

Geschrieben von admin am 10. Oktober 2010 — Immer wieder sonntags, Medien, Musikindustrie


Ab Januar 2011 versteckt ihr euch im Pay-TV. Tolle Sache. Wir dachten: “Wow! MTV gibt’s noch?”

Dann erinnerten wir uns an einen Dialog aus “Two and a Half Men”, Staffel 4, Episode 16 (“Young People Have Phlegm Too”):

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Unbekannter Putpat-Fan!

Geschrieben von messitschbyburns am 22. Dezember 2009 — Gorny, Immer wieder sonntags, Musik


Zwei unterbeschäftigte VIVA-Schnuffis gründeten VIVA fürs Internet, durften es aber nicht VIVA fürs Internet nennen und dachten sich den Namen Putpat aus.

Dieter Gorny, der Todfeind des deutschen Musik-Konsumenten, und Faltenopa Ray Cokes sind schwer begeistert. Ihre erste Assoziation, liebe Leser, war also richtig: Putpat ist die Verlagerung der VIVA’schen Debilität ins Internet.

Ob Flatratesaufen oder Figurenpinkeln im Schnee, für alles gibt es Fans. Warum also nicht für Putpat. Mindestens einen haben wir gefunden — an zwei Stellen:

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“Was nichts kostet, taugt auch nichts”

Geschrieben von messitschbyburns am 11. Dezember 2009 — Musikindustrie, Tagesspiegel


Mit diesem Satz eröffnete Oliver Schwenzer, Justiziar und Senior Vice President der EMI Music Publishing Europe, im Tagesspiegel eine Polemik gegen YouTube. Er antwortet damit auf einen Beitrag des Rechtsanwalts Martin von Albrecht, der am 30. November 2009 dramatisch fragte: Killt die Gema die Video-Portale?

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Wer Bücher löscht, verbrennt auch Bücher. Oder so.

Geschrieben von messitschbyburns am 21. Juli 2009 — DRM, Tagesspiegel, Urheberrecht


Die Blöden sterben niemals aus. Hier ist der Beweis:

Kai Biermann echauffierte sich fürchterlich über Amazon. Damit man Biermännchens Aufgeregtheit wirklich liest, tobte er sich auf drei Nachrichtenportalen gleichzeitig aus: Handelsblatt.com, ZEIT.de und Tagesspiegel.de. Der Text änderte sich nicht, nur die Überschriften wechselten: von “Amazons Feudalismus” (gähn) zu “Amazons digitale Bücherverbrennung” (lol). Gut, daß der gesamte Portalquark Holtzbrinck gehört, dem Hort deutscher Meinungsfreiheit. Das vereinfacht die multiple Verwertung.

Was ließ Biermanns Herzelein so heftig puckern?

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Die schleichende Abwicklung des Rechts auf Privatkopie

Geschrieben von messitschbyburns am 13. Juli 2009 — Urheberrecht


Das Bundesjustizministerium bat Anfang 2009 mehrere Verbände um ihre Stellungnahme zum geplanten Dritten Korb der Urheberrechtsreform. Unter anderem wollte das Ministerium wissen, wie mit der Privatkopie umgegangen werden soll.

Einer der angesprochenen Verbände war der Deutsche Kulturrat. Seine Antwort fiel so unmißverständlich wie haarsträubend aus:

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Drei Lektionen für Dieter Gorny

Geschrieben von messitschbyburns am 15. Juni 2009 — Gorny, Urheberrecht


Das Französische Verfassungsgericht erklärte das Gesetz zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet für nicht verfassungskonform.

Drei Lektionen aus der Begründung, Dieter Gorny zugeeignet:

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SPON gegen die Piratenpartei

Geschrieben von messitschbyburns am 06. Juni 2009 — Gorny, Piratenpartei, SPIEGEL/SPON, Urheberrecht


SPON besitzt ein erstaunliches Talent, die eigene Gülle immer wieder zu unterbieten. Glaubte man bisher, Patalongs Anbiederei an die Musikindustrie markierte den endgültigen Tiefpunkt, gräbt sich SPON-Praktikant Torben Waleczek locker ein paar Meter tiefer.

Waleczek prügelt auf die Piratenpartei ein, rechtzeitig vor der Europawahl. Das heißt, er prügelt nicht nur, er rührt ein paar grottenschlechte Propagandastückchen zusammen:

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