Am 10. Oktober 2007 wurde “In Rainbows” als freiwillig bezahlbarer Download auf der Website InRainbows.com veröffentlicht.
Am gleichen Tag zählten die Medienforscher von BigChampagne 400.000 Downloads der CD über Torrent-Netzwerke:

| Messitsch by Burns | We're Gonna Have Some Fun, Son. |
We’re Gonna Have Some Fun, Son.
Geschrieben von messitschbyburns am 21. August 2008 — Filesharing, Radiohead, Urheberrecht
Am 10. Oktober 2007 wurde “In Rainbows” als freiwillig bezahlbarer Download auf der Website InRainbows.com veröffentlicht.
Am gleichen Tag zählten die Medienforscher von BigChampagne 400.000 Downloads der CD über Torrent-Netzwerke:

Geschrieben von messitschbyburns am 10. August 2008 — Bushido, Filesharing, Immer wieder sonntags, Urheberrecht
Du bist der Held! Das Vorbild!
Eben noch haben wir dich gefeiert, und schon geht die Party weiter! Du bist so klug! Du bist die Summe aller Helden!
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Geschrieben von messitschbyburns am 07. August 2008 — Filesharing, Urheberrecht
Entschuldigung, liebe Leser. Wir haben uns gleich wieder im Griff. Nur einmal noch:
Aus, aus, aus! Aus! Das Spiel ist aus!
Jetzt geht’s wieder.
Die Anzeichen verdichten sich, daß die Abmahnanwälte der Musikindustrie mit ihren Massenstrafanzeigen gegen Nutzer von Online-Tauschbörsen gewaltig überzogen haben.
Geschrieben von messitschbyburns am 25. Juli 2008 — Urheberrecht
Möglicherweise ist sie für 99 Prozent unserer Leser ein alter Hut, aber weil sie so herrlich absurd ist und zur Zeit einen US-Richter auf Trab hält, soll auch der letzte Unkundige die Geschichte vom Prinz und dem Windelknaben erfahren. Sie ist einfach zu schön.
Die Internet-Schnüffler von Universal fanden 2007 auf YouTube ein privates 30sekündiges Video. Darauf konnte man sehen, wie sich der dreizehn Monate alte Holden Lenz an einem Lauflerngerät durch die Küche schiebt und mit dem gewindelten Hintern wackelt. Dazu klirrt reichlich undeutlich Let’s Go Crazy von Prince. Mit sehr viel Phantasie könnte man sagen: Baby Holden tanzt zum Soundtrack von Prince.
Die Plattenfirma von Prince verklagte die Mutter des Windelknaben. Die wehrte sich erfolgreich, und das Video ist wieder online.
Geschrieben von messitschbyburns am 20. Juli 2008 — Bushido, Filesharing, Immer wieder sonntags, Urheberrecht
Du bist der Bringer! Der Mover! Der Ruler! Der Shaker!
Ein dirty fuckin’ Rentner hat dir deine Musik geklaut. Runtergeladen aus’m Internet. Aber nich mit dir! Dem hast du eine reingewürgt, diesem Son of a Bitch! 250.000 Euro Strafandrohung! Daran kann der alte Sack lange kauen mit seinen dritten Zähnen, hehehe!
Der Oppa meint, er wisse gar nicht, wer Bushido sei. Hau ihm auf’s Maul, Bushido, dann weiß er es! Rechts, links und in die Eier, hehehe!
Vor Gericht laberte die Seniorenwindel, auf seinem Computer gäbe es kein Programm, um Musik aus dem Internet herunterzuladen. So what? Klare Kante! Dem hast du’s gegeben! Ist doch so was von geschissen, ob der Schlaffsack die Software hat oder nicht! Du hast seine IP-Adresse — das genügt!
Geschrieben von messitschbyburns am 05. Juli 2008 — Urheberrecht
Der Filmkritiker und -experte Ralf Schenk empfahl neulich, die Wiederaufführung des DEFA-Films “Die Frau und der Fremde” zu besuchen. Der Film basiert auf der Novelle “Karl und Anna” von Leonhard Frank.
In seinem kurzen Text über Entstehung, Rezeption und Ehrung des Films (Goldener Bär 1985) schreibt Ralf Schenk u.a.:
“Seit über zehn Jahren durfte ‘Die Frau und der Fremde’ nicht mehr öffentlich gezeigt werden; die Rechte an Franks Erzählung waren abgelaufen, die Rechteinhaber nicht mehr auszumachen.
Geschrieben von messitschbyburns am 04. Juli 2008 — Filesharing, SPIEGEL/SPON, Urheberrecht
Das Neusprech im neoliberalen Konsortium Spiegel-Bertelsmann1 macht große Fortschritte. Besonders bei SPON.
SPON-Autor Patalong begriff heute mit 24stündiger Verzögerung, daß der hauseigene Praktikant Wieschowski, der uns schon früher als grenzdebile Trottellumme amüsierte, auch gestern kläglich versagte.
Ein New Yorker Bezirksgericht verurteilte YouTube, sämtliche Logfiles der YouTube-Nutzer an den Medienkonzern Viacom herauszugeben (d.h., die Dokumentation, unter welcher IP-Nummer wann wie lange welches Video angeschaut oder ein Video eingestellt wurde. Aus den IP-Nummern die Klarnamen der Nutzer zu ermitteln, wird dank der Vorratsdatenspeicherung zum Klacks).
Geschrieben von messitschbyburns am 02. Juni 2008 — DRM, Filesharing
Zum Wochenanfang und weil endlich die Sonne scheint, zwei optimistische Meldungen aus der wunderbaren Welt der Urheber-, Nutzungs- und sonstigen Rechte:
Meldung Nr. 1:
Napster lebt. Zugegeben, das ist nicht von größtem Interesse. Aber das: Napster säubert seine ca. 6 Millionen Titel und befreit sie von sämtlichem DRM-Dreck. Goodbye, Kopierschutz.
Geschrieben von messitschbyburns am 19. Mai 2008 — DRM
Beim wöchentlichen Flaschendrehen der DRM-Zombies gab es ausnahmsweise kein neues Tänzchen der Musikindustrie mit ihren Kunden, um sie zu knebeln und zu knechten. Dafür sind wir staunende Zeugen eines frommen Wunsches und einer bekloppten Idee.
Der fromme Wunsch stammt von der RIAA, dem Lobby-Verband der US-Musikindustrie. Deren Abgesandter David Hughes dachte auf der Digital Hollywood Conference über die Rückkehr des flächendeckenden DRM-Einsatzes auf allen Vertriebskanälen nach.
Der Zeitpunkt seines Wunsches verwirrt. Wir schreiben den Mai 2008. Die vier Major-Label haben DRM beerdigt oder denken über dessen Abschaffung nach. Kleine Label und große Online-Händler wie Amazon verzichten auf DRM. Trotz jahrelangen DRM-Einsatzes, obsessiver juristischer Treibjagden und drakonischer Strafen gegen die abtrünnigen Kunden erholten sich die CD-Verkäufe nicht. Und nun soll das Rad zurückgedreht werden und DRM die Rettung bringen?
Geschrieben von messitschbyburns am 30. April 2008 — DRM
Weiter geht es mit Geschichten aus Absurdistan, dem Reich der Herren des Copyrights. Unsere kleine Liste der erreichten oder gewünschten Verbote für private Kunden ist gerade eine Woche alt und schon überholt. Zum Kopieren, Tauschen, Verleihen, Weiterverkaufen und Wegwerfen gesellt sich nun das Besitzen.
Wie?, fragt der Leser und kratzt sich ratlos am Kopf — ich darf keine Musik mehr besitzen, die ich zuvor gekauft habe?
So ist es, lieber Leser. Du mußt aber keine CD gegen Vorlage des Personalausweises an einer Sammelstelle abliefern. Das kommt später. Im Moment betrifft es nur online gekaufte Songs, und das auch nur bei Microsoft. Weiterlesen →