Kategorie "Politik" ↓

Alles eine Frage der Auslegung

Geschrieben von admin am 29. März 2011 — Die Linke, Grüne, Künast, SPD


Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg sprach Renate Künast folgenden Merksatz:

“Wo eine Partei größer ist, und wenn es nur um eine Stimme geht, stellt diese den Ministerpräsidenten.”

Das klingt vernünftig. Doch die Vernunft ist biegsam. Wenn die Verhältnisse nicht so sind, wie man sie gern hätte, werden sie passend gemacht.

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Mappus ist weg, jetzt wird’s spannend

Geschrieben von admin am 28. März 2011 — Grüne, Stuttgart 21


Die CDU ist in Baden-Württemberg weniger eingebrochen als vorhergesagt, die SPD laviert sich irgendwie durch die Wahl, und die Grünen können sich bei Barack Obama für das Erdbeben in Japan bedanken. Richtig spannend wird es aber in den nächsten Monaten: Die Grünen müssen ihren Wählern erklären, warum sie den Bau des unterirdirschen Hauptbahnhofs in Stuttgart nicht stoppen werden.

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So bekämpfen wir die Wohnungsnot

Geschrieben von admin am 25. März 2011 — Berlin, DDR, Sarrazin


Wer in Berlin vom Durchschnittslohn oder von Hartz IV lebt, findet in den Innenstadtbezirken kaum noch freie Wohnungen. Hier gilt seit Jahren: Wer arm ist, muss weichen. Der Bevölkerungsaustausch ist rekordverdächtig.

Würde Berlin von der FDP regiert, könnte man mit den Achseln zucken und sagen: “War klar.” In Berlin koalieren aber seit 2002 SPD und PDS/Linke. Die haben in neun Jahren gemeinsamen Regierens einiges erreicht: Weiterlesen →

Wenn Linke mit dem Arsch denken

Geschrieben von admin am 18. März 2011 — Berlin, Die Linke, Grüne


Im Bundestagswahlkampf 2009 jagte die Linke ihre Genossin Halina Wawzyniak als Direktkandidatin für den Wahlkreis 84 (Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg/Ost) in ein aussichtsloses Rennen gegen Hans-Christian Ströbele. Die lokalen Medien interessierten sich nicht die Bohne für Wawzyniak. Um trotzdem wahrgenommen zu werden, ließ sie sich das abwaschbare Tattoo “Socialist” auf den verlängerten Arsch rubbeln:

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Mit diesem Kindergartenspaß bepflasterte sie ihren Wahlkreis. Umsonst: Der grüne Übervater gewann sein Direktmandat zum dritten Mal in Folge. Er sackte 46,8 Prozent der Erststimmen ein. Das waren mehr Stimmen als 2005 (43,3 %) und 2002 (31,6 %).

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Regierungsheuchler

Geschrieben von admin am 16. März 2011 — Merkel


Angela Merkel, 13. März 2011:

“Ich kann heute nicht erkennen, dass unsere Kernkraftwerke nicht sicher sind, sonst müsste ich sie ja mit meinem Amtseid sofort abschalten.”

Angela Merkel, 14. März 2011:

“Ein Abschalten deutscher Kernkraftwerke […] kann und darf nicht unsere Antwort sein.”

Angela Merkel, 15. März 2011:

“Wir werden angesichts der Lage eine Sicherheitsüberprüfung aller Kernkraftwerke durchführen […] Die Kernkraftwerke, die vor Ende 1980 in Betrieb gegangen sind, werden für die Zeit des Moratoriums stillgelegt.”

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Halleluja!

Geschrieben von admin am 15. März 2011 — Merkel


Gott segne unsere Kanzlerin! Was keinem Sterblichen je gegönnt sein wird, gelingt ihr, der Auserwählten, mit leichter Hand!

Die Gesalbte verkündete ein Moratorium der Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke. Mit sicherer Stimme und festem Blick sprach sie zu Ulrich Deppendorf:

“Alles überprüfen was möglich ist in Blick auf die Sicherheit.”

Die niederen Chargen der Tagesthemen übersetzten die göttliche Sprache unserer Kanzlerin in unser profanes Deutsch: “Die Sicherheitsbedingungen werden in allen Atomkraftwerken überprüft.” Die Kanzlerin, gepriesen sei ihr Name, widersprach der Deutung nicht.

Halleluja!

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Der dümmste Satz der Woche

Geschrieben von admin am 11. März 2011 — Guttenberg, Tagesspiegel, Tönnies


Sybille Tönnies ist über die Guttenberg-Kritiker und deren Fokussierung auf seine plagiierte Doktorarbeit erbost. In einer wüsten Polemik reduziert sie den akademischen Grad “Doktor” auf einen besseren Faschingsorden und meiert den gesamten wissenschaftlichen Betrieb ab:

“Doktorväter und -mütter müssen zugeben, dass sie die umfangreichen und langweiligen Dissertationen ihrer Doktoranden im Normalfall gar nicht lesen und ihre Gutachten anhand der Inhaltsverzeichnisse anfertigen.”

Das ist dummes Zeug.

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Ein Bild sagt mehr …

Geschrieben von admin am 10. März 2011 — Deutscher Irrsinn


… als tausend Worte:

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Einige Polizeiberichte seit Anfang 2011:

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Ausgewogene Fernsehlandschaft

Geschrieben von admin am 07. März 2011 — Guttenberg


Das Fernsehprogramm zwischen 1. und 6. März 2011:

Dienstag, 1. März:

RTL, 18:45 Uhr: RTL aktuell: Guttenberg tritt zurück
ZDF, 19:20 Uhr: ZDF spezial: Guttenberg tritt zurück
ARD, 20:15 Uhr: ARD-Brennpunkt: Guttenbergs Rücktritt
RBB, 21:00 Uhr: Klipp & Klar: Guttenbergs Rücktritt — Welcher Schaden bleibt für die Politik?
ARD, 22:45 Uhr: Menschen bei Maischberger: Der Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg

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Erichs Enkel erinnert sich

Geschrieben von admin am 04. März 2011 — DDR


Guttenberg ist weg, jetzt kann man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Was macht eigentlich Erichs Enkel? Den kennen Sie nicht? Gut, dass es die Qualitätspresse gibt. Die schließt alle Bildungslücken — auch die, von denen Sie bisher nichts wussten.

Roberto Yánez Betancourt ist der Sohn von Leo Yánez Betancourt und Sonja Yánez Betancourt. Sonja Yánez Betancourt ist die Tochter von Margot und Erich Honecker. Bis 1990 lebte Familie Yánez Betancourt in Berlin, dann zog sie nach Chile, in die Heimat von Leo Yánez Betancourt.

Ein Journalist befragte Honeckers Enkel Roberto nach seinem Leben in der DDR. Der 36-jährige hat 12 Jahre in der DDR gewohnt, kann sich also noch gut an diese Zeit erinnern:

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