Kategorie "Birthler/Gauck" ↓

Kleininquisitor Joachim Gauck

Geschrieben von messitschbyburns am 11. November 2009 — Appenzeller, Birthler/Gauck


Pfarrer Gauck hat seine Memoiren veröffentlicht, und Gerd Appenzeller, beim Tagesspiegel neben Lehming und Casdorff für die Bösifizierung der DDR zuständig, springt vor Freude um den Schreibtisch: So ein schönes Buch! So ehrlich! Und so offen!

In einem Punkt ist Gauck wirklich offen. Am Beispiel Manfred Stolpe beschreibt Gauck das bis heute gültige, auch unter seiner Nachfolgerin Birthler gepflegte System des Beharrens auf ungeklärten IM-Biographien:

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Das tausendjährige Stasi-Reich

Geschrieben von messitschbyburns am 16. Oktober 2009 — Birthler/Gauck, DDR


Nicht mehr brandaktuell, aber im Rahmen der gegenwärtigen Vergötzung ostdeutscher Pfarrer als Heilsbringer einer Revolution (was, wenn dem so wäre, ihren Kirchenausschluß zur Folge hätte) recht interessant:

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Frau Birthler muß sich doppelt korrigieren

Geschrieben von messitschbyburns am 29. Mai 2009 — Birthler/Gauck, Kurras/Ohnesorg


Nur der guten Ordnung halber, denn überraschend ist es nicht: Marianne Birthler wußte schon am 4. Mai 2009, daß ihr Mitarbeiter Helmut Müller-Enberg einen Artikel über die Akte Kurras publizieren wollte.

Wenn die Akte am 4. Mai publikationsreif war, muß sie wesentlich früher entdeckt worden sein. Die Geschichte vom Zufallsfund kurz vor der Wahl des Bundespräsidenten ist damit erledigt.

Und dann platzte noch ein Bömbchen.

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Birthler, Schwan und Kurras

Geschrieben von messitschbyburns am 25. Mai 2009 — Birthler/Gauck, Kurras/Ohnesorg


Über Marianne Birthler, die mit der Zuverlässigkeit einer Atomuhr vor jeder Wahl eine Überraschung findet (siehe hier, hier und hier), muß man sich nicht mehr wundern. Wirklich überraschend sind die Funde längst nicht mehr, weil man aus Gauck’scher Tradition weiß, daß die Funde konsequent die Linke belasten und niemals die Rechte, Gaucks und Birthlers politische Heimat.

Die Story, daß zwei Historiker die Kurras-Akte rein zufällig vor der Wahl des Bundespräsidenten fanden und Birthler von deren Veröffentlichung — gerade noch rechtzeitig vor Horst Köhlers Wiederwahl — vollkommen überrascht wurde, ist hübsch. Ein bißchen dick aufgetragen, aber wenigstens um Witzigkeit bemüht.

Tatsächlich fiel die Veröffentlichung auf das Herrlichste mit Birthlers Kampf gegen Gesine Schwan zusammen, die als Kandidatin der SPD auch von den Grünen gewählt werden wollte:

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Kurras’ Blitzbeförderung zum Kommunisten

Geschrieben von messitschbyburns am 25. Mai 2009 — Berliner Zeitung, Birthler/Gauck, Kurras/Ohnesorg, Medien, Tagesspiegel


Die Genugtuung, mit der in machen deutschen Medien auf die Affäre Kurras reagiert wird, ist so gewaltig, daß man dahinter eine tiefe Neurose vermuten könnte; einen unbewältigten Dutschke-Komplex derer, die 1968 als Studenten die Mao-Fahne hochhielten und heute in Großraumbüros die Direktiven aus der Chefetage in Leitartikel pressen müssen.

Noch vor einem Jahr verpuffte Götz Alys Versuch, die 68er zu verkappten Nazis zu erklären (“Unser Kampf 1968 – ein irritierter Blick zurück”, Fischer-Verlag, Frankfurt am Main, 2008) als trostlose Lachnummer. Jetzt ist die Gelegenheit günstig, die 68er von der anderen Seite her anzupinkeln: Alles Stasi, außer Mutti.

Ein paar amüsante Beispiele:

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Pro Reli: Frau Birthler greift ein

Geschrieben von messitschbyburns am 13. April 2009 — Birthler/Gauck, Pro Reli


Auf die dicke Marianne ist immer Verlaß. Zwei Wochen vor dem Volksentscheid wird der Landesvorsitzende des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD), Bruno Osuch, mit Akten aus dem Birthlerkeller konfrontiert. Osuch soll Mitglied einer geheimen, von SED und Stasi gesteuerten DKP-Guerillagruppe names “Ralf Forster” gewesen sein.

Die Akten liegen seit 20 Jahren im Archiv. Nun scheint der Anlaß günstig, sie an die Redaktionen zu verteilen.

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Der Mauergärtner

Geschrieben von messitschbyburns am 10. Dezember 2008 — Berlin, Birthler/Gauck, Rogalla


Die Gedenkstätte Berliner Mauer hat einen neuen Chef. Axel Klausmeier wurde auserwählt, die komplizierten, konkurrierenden und örtlich zersplitterten Gedenkstätten in Berlin zu lenken und zu leiten.

Der Senat formulierte die Stellenanzeige für den zu vergebenden Posten entsprechend anspruchsvoll:

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Endlich! Der Schießbefehl ist da!

Geschrieben von messitschbyburns am 04. November 2008 — Birthler/Gauck, DDR, Decker, Knabe


Hören Sie die Jubelschreie der dicken Marianne, den erlösenden Stoßseufzer von Hubertus Knabe und das laute Dankgebet von Pfarrer Gauck? Endlich hat man den Schießbefehl entdeckt. Den sagenumwobenen, aber bis heute unauffindbaren Befehl.

Lange blieb er eine Legende. Nun ist er da.

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Uwe Tellkamp!

Geschrieben von messitschbyburns am 26. Oktober 2008 — Birthler/Gauck, DDR, Immer wieder sonntags, Knabe, Tellkamp


Sie haben den großen, dicken, von Kritikern und Lesern Kritikern sehnsüchtig erwarteten Wenderoman veröffentlicht. Gott sei Dank. Nun hat das jährliche “Wo bleibt denn bloß der große dicke Wenderoman?”-Gejammer ein Ende.

Obwohl es den kleinen, feinen Wenderoman längst gibt. Er heißt “Der Zimmerspringbrunnen”, wurde von Jens Sparschuh geschrieben und erschien 1995 im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

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Gysi, Birthler und die Medien [update]

Geschrieben von messitschbyburns am 23. Oktober 2008 — Birthler/Gauck, Gysi, Medien


Nachtrag zu unserem Beitrag vom 04. August. Gysi hat vor Gericht die nächste Runde gegen das ZDF gewonnen:

“Im Streit um die Berichterstattung über Stasi-Vorwürfe gegen Linke-Fraktionschef Gregor Gysi ist ein Verbot für das ZDF bestätigt worden.”

“Danach sei es dem ZDF verboten, mit der im ‘heute journal’ am 22. Mai erfolgten Berichterstattung den Verdacht zu erwecken, Gysi habe im Fall des Regime-Kritikers Robert Havemann ‘wissentlich und willentlich an die Staatssicherheit berichtet’.”

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