Kategorie "Braune Soße" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 27. Mai 2009 — Braune Soße, CDU, CSU
Die Hysterie um Gesine Schwan und Erwin Sellering ist einigermaßen abgeklungen. Beide lehnten es ab, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen. Großes Geschrei, große Empörung, ganz großes Theater.
Gesine Schwan hat ihre Wahl verloren. Erwin Sellering muß erst 2011 antreten. Im Moment ruht das Thema. Zeit für wichtige Dinge, werden sich die Meinungsführer in CDU und CSU gedacht haben, und ließen das Rehabilitierungsgesetz für sogenannte Kriegsverräter durchfallen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 08. April 2009 — Berliner Zeitung, Braune Soße, DDR
Die Heimattreue Deutsche Jugend wurde verboten. Abgekürzt hieß der Verein HDJ.
Das klingt wie? Na? FDJ!
Denn die HDJ füllte eine Sehnsuchtsstelle in den ostdeutschen Herzen, die ihren Phantomschmerz nach dem Bedeutungsverlust der FDJ mit neofaschistischem Gerülpse zu lindern suchten. Die 1946 gegründete FDJ war ohnehin nur eine Ersatz-HJ. So paßt alles nahtlos ineinander.
Meint jedenfalls Maritta Tkalec:
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Geschrieben von messitschbyburns am 17. Februar 2009 — Braune Soße, Medien
Vor Jahren, als Harald Schmidt auf Sat.1 seine Late-Night-Show etablierte, ließ er den Gagautor Bernd Zeller in kleinen Einspielfilmchen als “Unser Ossi” auftreten. Zeller saß an einem Tisch und stotterte Nachrichten in einem Dialekt, den Schmidt vermutlich für Ostdeutsch hielt:

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Geschrieben von messitschbyburns am 16. Februar 2009 — Braune Soße, Geschichte, Medien
Die folgende Nachricht ist nicht neu. Wir wollen sie trotzdem in Erinnerung rufen, weil sie ein Symptom für die immer schamlosere Umdeutung der Bewertung des Dritten Reiches ist: Quasireligiöse Überhöhung alles Militärischen bei konsequenter Mißachtung des zivilen Widerstands.
Am 22. Januar 2009 eröffnete Oliver Pocher die Show Schmidt & Pocher als Stauffenberg-Karikatur, mit Wehrmachtsuniform und Augenklappe (hier auf Youtube):
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Geschrieben von messitschbyburns am 29. Januar 2009 — Braune Soße, CDU
Im letzten Jahr lief uns CDU-Mann Peter Krause über den Weg. Der thüringische Rechtspopulist sollte Kultusminister werden, um für seinen nicht minder populistischen Ministerpräsidenten Althaus die Stimmen der Burschenschaftler und “Ausländer Raus”-Rufer zu sichern. Das Amtszimmer in Erfurt war schon für Krause reserviert.
Daraus wurde nichts. Krause mußte draußen bleiben. Am 5. Mai 2008 erklärte er seinen Verzicht. Unter dem Hohngelächter der deutschen Medien juckelte er zurück nach Weimar.
Dort ist er König. Ein rachsüchtiger König, der seine Wut über den verlorenen Posten am Köcheln hielt. Jetzt sieht er die Stunde der Abrechnung gekommen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 12. Januar 2009 — Braune Soße, Bundeswehr, Tagesspiegel
Als Scientologe Tom Cruise im Sommer 2007 in Berlin einige Szenen seines Stauffenberg-Films Valkyrie drehte, war sich das deutsche Feuilleton einig: Der Film wird ein Flop.
Seit Weihnachten 2008 läuft Valkyrie in den USA. Die Einnahmen sind nicht berauschend, aber auskömmlich. Von einem Flop kann auch beim bösesten Willen nicht mehr gesprochen werden.
Kein Problem für die Fähnchenschwenker des Feuilletons. Sie orientieren sich um. Und zwar mit Schmackes.
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Geschrieben von messitschbyburns am 20. Dezember 2008 — Braune Soße, Edathy, Gelebte deutsche Leitkultur
Haben Sie den Weihnachtsmarkt gut überstanden? Konnten Sie den Nebbich am Schlüpferbunker Alexa meiden? Sie Glückliche. Wir nicht.
Treten Sie ein, der Rondo dampft schon, und es gibt echten Stollen, eingeflogen aus der Stollenresidenz albertinischer Linie. Denn heute wollen wir besonders heiter und optimistisch sein, dem Christkind zuliebe.
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Geschrieben von messitschbyburns am 10. November 2008 — Braune Soße, CDU, DDR, Merkel
Neues aus dem Think Tank “Relativiere den Faschismus, so oft es geht”. Unser heutiger Referent: Ronald Pofalla, Generalsekretär der CDU.
Ronald Pofalla (den man sich unbedingt als Urban Priol vorstellen muß, das macht die Sache erträglicher) gab der Sächsische Zeitung ein Interview. Auf die Frage “Fehlt [bei der CDU] noch eine kritische Würdigung der ostdeutschen CDU-Geschichte?” antwortet die näselnde Blondine:
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Geschrieben von messitschbyburns am 06. September 2008 — Braune Soße, DDR, Politik
Zur Kommunalwahl in Brandenburg tritt Frank Hübner in Cottbus als Kandidat der NPD an. Hübner war Bundesvorsitzender der 1992 verbotenen Deutschen Alternative (DA).
“Zu DDR-Zeiten [war Hübner] Mitglied einer neonazistischen Wehrsportgruppe und saß in den 1980er Jahren im Gefängnis. Er wurde nach Angaben von Kopke 1985 als politischer Häftling von der Bundesrepublik freigekauft. Nach der deutschen Wiedervereinigung kehrte er nach Cottbus zurück.”
Interessant. Die BRD zahlte 100.000 DM, um einen Neonazi ins Land zu holen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 11. August 2008 — Braune Soße, Bundeswehr, Gelöbnis, Geschichte
Manchmal stößt man auf Informationen, die in keinem Zusammenhang stehen, aber trotzdem zusammengehören.
Wie diese hier: Weiterlesen →