Kategorie "Braune Soße" ↓

Gelebte deutsche Leitkultur (11)

Geschrieben von messitschbyburns am 20. Dezember 2008 — Braune Soße, Edathy, Gelebte deutsche Leitkultur


Haben Sie den Weihnachtsmarkt gut überstanden? Konnten Sie den Nebbich am Schlüpferbunker Alexa meiden? Sie Glückliche. Wir nicht.

Treten Sie ein, der Rondo dampft schon, und es gibt echten Stollen, eingeflogen aus der Stollenresidenz albertinischer Linie. Denn heute wollen wir besonders heiter und optimistisch sein, dem Christkind zuliebe.

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Nazis oder DDR — alles eine Soße [update]

Geschrieben von messitschbyburns am 10. November 2008 — Braune Soße, CDU, DDR, Merkel


Neues aus dem Think Tank “Relativiere den Faschismus, so oft es geht”. Unser heutiger Referent: Ronald Pofalla, Generalsekretär der CDU.

Ronald Pofalla (den man sich unbedingt als Urban Priol vorstellen muß, das macht die Sache erträglicher) gab der Sächsische Zeitung ein Interview. Auf die Frage “Fehlt [bei der CDU] noch eine kritische Würdigung der ostdeutschen CDU-Geschichte?” antwortet die näselnde Blondine:

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Politischer Häftling in der DDR

Geschrieben von messitschbyburns am 06. September 2008 — Braune Soße, DDR, Politik


Zur Kommunalwahl in Brandenburg tritt Frank Hübner in Cottbus als Kandidat der NPD an. Hübner war Bundesvorsitzender der 1992 verbotenen Deutschen Alternative (DA).

“Zu DDR-Zeiten [war Hübner] Mitglied einer neonazistischen Wehrsportgruppe und saß in den 1980er Jahren im Gefängnis. Er wurde nach Angaben von Kopke 1985 als politischer Häftling von der Bundesrepublik freigekauft. Nach der deutschen Wiedervereinigung kehrte er nach Cottbus zurück.”

Interessant. Die BRD zahlte 100.000 DM, um einen Neonazi ins Land zu holen.

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Geschichte wird gemacht

Geschrieben von messitschbyburns am 11. August 2008 — Braune Soße, Bundeswehr, Gelöbnis, Geschichte


Manchmal stößt man auf Informationen, die in keinem Zusammenhang stehen, aber trotzdem zusammengehören.

Wie diese hier: Weiterlesen →

Nazis oder DDR — alles eine Soße

Geschrieben von messitschbyburns am 30. Juli 2008 — Appenzeller, Braune Soße, DDR, Schroeder (SED)


Reichsschnürstiefel Appenzeller kann sich vor Freude kaum halten. Sein Rottenführer hat ihm ein ganz besonderes Leckerli spendiert: Schroeders ostzonale Windbeutel.

Die verspachtelt unser rechtsnationales Eichhörnchen mit allergrößtem Appetit. Und nach der Verdauung legt es im Tagesspiegel sein braunes Häufchen:

“Die Situation erinnert fatal an das Westdeutschland der späten fünfziger Jahre, als die NS-Zeit im Unterricht aus heutiger Sicht merkwürdig randständig war. Die damaligen Lehrer waren knapp zehn Jahre zuvor noch Soldaten gewesen. Wer kann ihnen verübeln, dass sie über das ‘Dritte Reich’ weniger gerne sprachen als über russische Vergewaltigungen und den bösen Kommunismus?”

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Call a Nazi

Geschrieben von messitschbyburns am 12. Juli 2008 — Braune Soße


Möchten Sie einen Nazi mieten? Rufen Sie an: 03529-574060. Verlangen Sie Mirko Schüring. Der Rest ist reine Formsache.

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Brandenburger Sangeskunst trifft Eberswalder Würstchen

Geschrieben von messitschbyburns am 05. Juni 2008 — Braune Soße, SPD


Wir wußten es schon am 30. März, und nun ist es amtlich:

Das kernige Liederl “Märkische Heide”, das man seit 1990 auf Geheiß der Landesregierung als heimliche Hymne Brandenburgs zu schmettern hat, wurde offiziell als Lieblingslied der hiesigen Nazis enttarnt. Der echten hiesigen Nazis, nicht ihrer kahlköpfigen Epigonen.

Komponist und Dichtkünstler Gustav Büchsenschütz schleimte sich mit seinem 1923 entstandenen Liederl zielstrebig in die Kreise der NSDAP ein. 1934 zog er in der Erstausgabe eines Nazi-Heftes freudig erregt eine Bilanz seines völkischen Schaffens: Weiterlesen →

Brandenburger Blödiane

Geschrieben von messitschbyburns am 23. Mai 2008 — Braune Soße, SPD


Rainald Grebe dichtete:

Es gibt Länder
wo was los ist.
Es gibt Länder
wo richtig was los ist.
Und es gibt
Brandenburg.

In Brandenburg sind nur ein paar Blödiane los. Weiterlesen →

Fähnleinführer Krause Landt

Geschrieben von messitschbyburns am 16. Mai 2008 — Braune Soße, Krause Landt


Am 23. April berichtete die Presse über eine Kabinettsumbildung in Thüringen. Der bis dahin unbekannte Peter Krause wurde erwähnt; er sollte das Kultusministerium übernehmen. Von Stund an kamen mehr Details aus dem Leben dieses deutschnationalen Dummbatzes ans Licht, der für die Junge Freiheit schrieb, das Horst-Wessel-Lied auf Latein veröffentlichte und Stauffenberg als Mittäter des 20. Juli bezeichnete.

Zwei Wochen später erklärte Krause seinen Verzicht. Schmollend sah er sich als Opfer einer Medienhatz. Schließlich dauerte seine aktive Zeit bei der Jungen Freiheit nur vier Monate.

Ein paar Tage vor seinem Abgang lobte Krause noch die Junge Freiheit als anerkanntes Medium, das zum Pressespektrum gehöre. In diesem Medium sinnierte Krause im Zusammenhang mit dem Holocaust:

“Nun gibt es eine historische Schuldmetaphysik, die auch jüngere Deutsche einbezieht und vor der Nation warnt.”

Dieser Krause ist Geschichte. Ein anderer Krause murkelt fröhlich vor sich hin. Trotz innigster Kontakte zur Jungen Freiheit. Weiterlesen →

Weil heute die nationaldeutschen Hirne Trauer tragen …

Geschrieben von messitschbyburns am 08. Mai 2008 — Braune Soße


… dürfen sie zur Aufmunterung das deutsche Telefon-Quiz anschauen. Die knifflige Frage lautet: “Wie heißt das Produkt der deutschen Henne?”

Das ist nicht leicht zu beantworten. Wir geben einen Tipp: Jeder anständige deutsche Mann hat zwei davon. Nur der Führer nicht.

Einen sonnigen Tag der Befreiung wünscht
Messitsch by Burns