Kategorie "Datenschutz" ↓

50.000 gegen Schäuble

Geschrieben von messitschbyburns am 15. Oktober 2008 — Datenschutz, Datenspeicherung, Piratenpartei, Schäuble


Die Zahlen schwanken zwischen 15.000 und 100.000. Jürgen Wahlmann vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Düsseldorf spricht — laut offizieller Schätzung der Polizei — von 50.000 Teilnehmern.

Wie auch immer — die Großdemonstration Freiheit statt Angst konnte in diesem Jahr nicht mehr vom medialen Mainstream ignoriert werden. Auch nicht von der Berliner Zeitung, die allerdings das ungeliebte hochpolitische Thema im Ressort Berlin versteckte.

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Was nicht paßt, wird passend gemacht

Geschrieben von messitschbyburns am 08. September 2008 — Datenschutz, Datenspeicherung, Urheberrecht


Wir kennen inzwischen § 96 (2) TKG auswendig und können seinen Text singen, tanzen und rezitieren. Auch der Telekom AG ist er bekannt.

Wir wissen, daß Daten aus der Vorratsdatenspeicherung überhaupt nicht und Verkehrsdaten aus Abrechnungen nur bis zu ihrer Löschung an Dritte — zum Beispiel an die Anwälte der Musikindustrie — weitergegeben werden dürfen. Auch das weiß die Telekom AG.

Wir wissen außerdem, daß die Verkehrsdaten unverzüglich zu löschen sind. Die Telekom AG definiert “unverzüglich” mit “sieben Tage”.

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Die Kunst des Weglassens (1)

Geschrieben von messitschbyburns am 01. September 2008 — Datenschutz, Die Kunst des Weglassens, Filesharing, SPIEGEL/SPON, Tagesspiegel, Urheberrecht


Heute tritt das Gesetz zur besseren Durchsetzung geistigen Eigentums in Kraft. Die Medienindustrie, die das Gesetz im Kanzleramt so offen und ungeniert in Auftrag gab, wie man beim Bauern eine Schlachtsau bestellt, erhofft sich davon eine größere Abschreckung der Filesharer vom Filesharing. Also größer als Null.

In der letzten Woche erschienen in einigen Medien Beiträge, die den Inhalt des Gesetzes kurz erläutern — und in der Kunst des Weglassens glänzen. Wir betrachten nur Deutschlandfunk, Tagesspiegel und SPON. Diese drei stehen aber nicht allein.

SPON schreibt zur Datenherausgabe:

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“Der Datenschutz ist unabhängig”

Geschrieben von messitschbyburns am 01. September 2008 — Datenschutz


Dem Datenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins, Thilo Weichert, ist die Hutschnur geplatzt. Er fordert nichts Geringeres als die Unabhängigkeit der Datenschutzbeauftragten von jeglicher vorgesetzten Behörde.

Das klingt geradezu revolutionär. Denn in acht Bundesländern ist der Datenschutz immer noch in die Landes- und Innenverwaltungen integriert. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz unterliegt sogar der Dienstaufsicht des Innenministers und der Rechtsaufsicht der Bundesregierung.

Und?, fragen Sie sich möglicherweise, Wayne?

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Der kürzeste Witz der Welt [Update]

Geschrieben von messitschbyburns am 14. Juli 2008 — Datenschutz, Der kürzeste Witz, Internet


Noch mal der Witz: Googles Chefdatenschützer.

Den Witz gab es auch in der Langfassung. Erzählt von Googles Chefdatenschützer (hihihi) Peter Fleischer im Gespräch mit Thomas H. Wendel in der Berliner Zeitung vom 21. Juni:

“Es gibt grundsätzlich bei Google zwei Kategorien von Daten - solche, die anonymisiert genutzt werden, um zum Beispiel die Ergebnisse von Suchanfragen zu verbessern, und solche, die personenbezogene Daten wie zum Beispiel eine gültige E-Mail-Adresse enthalten.”

“Wir nutzen die anonymisierten Daten von Suchanfragen lediglich dazu, unsere Ergebnislisten zum Nutzen der User treffsicherer zu machen.”

Jetzt die vorhersehbare Pointe. Weiterlesen →

Der kürzeste Witz der Welt

Geschrieben von messitschbyburns am 21. Juni 2008 — Datenschutz, Der kürzeste Witz, Internet


“Googles Chefdatenschützer.”

Witz zu Ende.

Der zweitkürzeste Witz: Den Mann gibt’s wirklich:
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Wer nichts zu verbergen hat …

Geschrieben von messitschbyburns am 16. Juni 2008 — Datenschutz, Überwachung


Beginnen wir die Woche mit ein paar schlechten Nachrichten. Reden wir über Datenschutz.

Möchten Sie Ihr Gottvertrauen in die Datensicherheit testen? Dann lesen Sie folgende Zeilen:

“US-Physiker um Marta Gonzalez von der Northeastern University in Boston haben die Daten eines europäischen Mobilfunkbetreibers genutzt, um das typische Reiseverhalten von Menschen in westlichen Gesellschaften zu analysieren. Die Ergebnisse ihrer Studie, bei der sie die Daten von hunderttausend Mobilfunkkunden in anonymisierter Form ausgewertet haben, präsentieren die Forscher jetzt in der Wissenschaftszeitschrift Nature.”

Haben Sie registriert, was Sie eben lasen?
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