Kategorie "DDR" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 12. Oktober 2009 — DDR, Pfarrer Führer, Tagesspiegel
Bundespräsident Köhler hielt am 9. Oktober 2009 in Leipzig eine Rede. Darin fielen diese Sätze:
“Vor der Stadt standen Panzer […] und in der Leipziger Stadthalle wurden Blutplasma und Leichensäcke bereitgelegt.”
Das war ein vierfacher Irrtum seines Redenschreibers. Nicht nur Panzer, Blutplasma und Leichensäcke sind frei erfunden. Auch eine Leipziger Stadthalle gibt es nicht. Selbst der dunkelschwarze MDR mußte Köhler korrigieren.
Doch dann geschah etwas Erstaunliches. Manche Medien erklärten Köhlers Behauptungen zu Fakten.
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Geschrieben von messitschbyburns am 10. Oktober 2009 — DDR, taz
Achim Mentzel spricht über sein Leben als Widerstandskämpfer:

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Geschrieben von messitschbyburns am 07. Oktober 2009 — Berlin, DDR
Geschrieben von messitschbyburns am 03. Oktober 2009 — Berlin, Berliner Zeitung, DDR
Aus einem Interview in der Berliner Zeitung vom 7. Mai 2009:
“Die Wiedervereinigung brachte für mich persönlich … eine vollständige Stadt. Nach der Wiedervereinigung bin ich Unter den Linden umherspaziert und hab’ gesehen, dass wir einen richtigen historischen Stadtkern haben und dass das jetzt alles wieder uns gehört.”
Martina Berlin, Berlin-Schöneberg.
Geschrieben von messitschbyburns am 15. September 2009 — DDR, Datenschutz, Datenspeicherung, Schäuble

Berlin, 7. Oktober 1989
Protestdemonstrationen in Prenzlauer Berg und Mitte
Die Demonstranten rufen “Keine Gewalt!”
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Geschrieben von messitschbyburns am 21. Mai 2009 — Berliner Zeitung, DDR, Tiefensee
Wenn sich zwei Ostexperten streiten, lachen 16 Millionen Dritte.
Experte Nr. 1 ist — Tätä! — unser Held Tiefensee. Zum wahrscheinlich 100. Mal räumte ihm Frühstücksschnittchen Gerold Büchner Platz in der Berliner Zeitung frei. Der Anlaß für Tiefensees Gespräch mit sich selbst war eine Kehrtwende seiner DDR-Beschau.
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Geschrieben von messitschbyburns am 08. April 2009 — Berliner Zeitung, Braune Soße, DDR
Die Heimattreue Deutsche Jugend wurde verboten. Abgekürzt hieß der Verein HDJ.
Das klingt wie? Na? FDJ!
Denn die HDJ füllte eine Sehnsuchtsstelle in den ostdeutschen Herzen, die ihren Phantomschmerz nach dem Bedeutungsverlust der FDJ mit neofaschistischem Gerülpse zu lindern suchten. Die 1946 gegründete FDJ war ohnehin nur eine Ersatz-HJ. So paßt alles nahtlos ineinander.
Meint jedenfalls Maritta Tkalec:
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Geschrieben von messitschbyburns am 07. April 2009 — DDR, Medien, Wick
Zur 300. Folge der Serie Polizeiruf 110 spuckt Klaudia Wick heiteren Mumpitz aus ihrem jungfräulichen Hirn. Unter der launigen Überschrift “Volltrunken auf Westreise” erfindet sie:

Der erste Polizeiruf 110 hieß “Der Fall Lisa Murnau“. Das weiß, wer sich für die Geschichte des DDR-Fernsehens interessiert. Wer nicht — was kein Makel ist –, für den besteht keine Pflicht, dummes Zeug zu schwätzen. Die Blamage würde geringer.
Doch Wick dampfplaudert munter weiter:
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Geschrieben von messitschbyburns am 09. Februar 2009 — DDR, Medien
In den letzten Tagen flossen viele Tränen ältlicher und vor allem männlicher Journalisten, die sich mit Wehmut ihrer verstaubten Modelleisenbahn der Marke Märklin erinnerten, deren ewige Kreisfahrerei sie zwar als Kind gehaßt, doch in der verklärenden Rückschau fest ins Herz geschlossen haben.
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Geschrieben von messitschbyburns am 27. Januar 2009 — CDU, DDR
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) zeigt sich erschüttert:
“Erschüttert zeigte sich Lammert darüber, wie wenig junge Menschen über die Geschichte ihres Landes wüssten. Er zitierte aus Umfragen unter Gymnasiasten, die besagen, dass fünf Prozent den DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht für einen oppositionellen Liedermacher hielten. Zwei Prozent waren der Ansicht, sein Nachfolger im Amt, Erich Honecker, sei der zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik gewesen.”
Mensch, Lammert! Warum denn so erschüttert?
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