Kategorie "Edathy" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 13. März 2009 — Amoklauf, Edathy, Killerspiele, Schäuble, Wiefelspütz
Langsam wird es lächerlich.
Als Vormittag des 11. März die ersten Nachrichten über den Amoklauf von Winnenden gesendet wurden, war unsere erste Reaktion: Egal, ob Tim K. nur Hütchen, Halma oder Monopoly gespielt hat — sie werden ihn zum Killerspieler machen.
Und so kam es. Das ZDF schickte ein Interviewschnipsel in die Endlosschleife, in dem ein Schüler mit schiefem Grinsen erklärte, Tim K. hätte “Killerspiele gespielt, Counter-Strike.”
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Geschrieben von messitschbyburns am 20. Dezember 2008 — Braune Soße, Edathy, Gelebte deutsche Leitkultur
Haben Sie den Weihnachtsmarkt gut überstanden? Konnten Sie den Nebbich am Schlüpferbunker Alexa meiden? Sie Glückliche. Wir nicht.
Treten Sie ein, der Rondo dampft schon, und es gibt echten Stollen, eingeflogen aus der Stollenresidenz albertinischer Linie. Denn heute wollen wir besonders heiter und optimistisch sein, dem Christkind zuliebe.
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Geschrieben von messitschbyburns am 29. November 2008 — Datenschutz, Edathy, Jansen, SPD, Schäuble, Wiefelspütz, Überwachung
… und alle anderen Finsterlinge, die zu ihm geglitscht sind, auf die dunkle Seite der Macht, um von dort aus das BKA-Gesetz publizistisch ins deutsche Volk zu prügeln.
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Geschrieben von messitschbyburns am 19. November 2008 — CDU, CSU, Datenschutz, Datenspeicherung, Edathy, SPD, Schäuble, Wiefelspütz
Am Wochenende beschloß die sächsische SPD auf Antrag ihrer Jusos, das BKA-Gesetz abzulehnen. Damit zwingt die SPD ihren Koalitionspartner CDU, sich während der Abstimmung im Bundesrat zu enthalten. Schäubles FBI-Gesetz hat damit keine Mehrheit mehr und muß in den Vermittlungsausschuß.
Die Konservativen springen vor Wut im Kreis. Der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer verbeißt sich in die Wade seines Koalitionspartners:
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Geschrieben von messitschbyburns am 14. November 2008 — Datenschutz, Datenspeicherung, Edathy, SPD, Schäuble, Wiefelspütz
Wenn der deutsche Medienzirkus in einem Anfall kollektiver Hysterie vier lumpige Provinzgurken aus Hessen, die ihre Partei aus narzistisch gekränkter Eitelkeit rücksichtslos demolieren, zu “Aufrechten” erklärt, dann fehlt nicht nur jede Relation; dann schnappt der Irrsinn endgültig zu.
Wir wollen die Dimensionen zurechtrücken und Ihnen, liebe Leser, die Namen von zwanzig Abgeordneten nennen, die sich am Mittwoch in einer historischen Situation für die Verteidigung der Bürgerrechte entschieden haben.
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Geschrieben von messitschbyburns am 30. April 2008 — Edathy, SPD
Dann ziehen Sie schleunigst Ihre Hosen hoch und bedecken Sie Ihren Pimmelmann. Denn wenn Ihr Nachbar Sie durchs Fernglas beäugt, aus Ihren sechs Zentimetern falsche Schlüsse zieht, Sie der sexuellen Frustration verdächtigt und deshalb glaubt, Sie wären ein begeisterter Puffgänger — wegen Triebstau und so –, dies in einem vertraulichen Bericht formuliert und ihn in Erfüllung seiner staatsbürgerlichen Pflicht ans Innenministerium schickt — dann sehen Sie auf Ihrer nächsten Reise in God’s Own Country verdammt alt aus.
Uniformierte Menschen werden lächelnd die Schlagstöcke tätscheln, während man Sie im Transitbereich herauswinkt, um Sie in einem fensterlosen Raum peinlich genau zu befragen, ob Sie in den USA die Prostitution fördern möchten. Einer von Ihnen heißt Jack Bauer. Weiterlesen →
Geschrieben von messitschbyburns am 21. April 2008 — Edathy, RBB, SPD, Überwachung
Das verdiente SPD-Mitglied Sebastian Edathy, dem eben erst ein Lorbeerkranz für die liebevolle Umarmung einer kritischen Journalistin geflochten wurde, bestand heute souverän und bravourös den nächsten Kampf gegen die unbotmäßige Medienmeute.
Der RBB-Sender Radio Eins telefonierte am Morgen mit Edathy, um ihm Fragen zum BKA-Gesetz zu stellen.
Eine Mitschrift: Weiterlesen →
Geschrieben von messitschbyburns am 16. April 2008 — Edathy, SPD
Im Februar schrieben wir über die Aufhebung des Postgeheimnisses für Paketen, Päckchen und Briefe im Postverkehr zwischen Europa und den USA. Unser Beitrag basierte auf einem Artikel der Journalistin Susanne Härpfer. Sie hatte den Fall recherchiert, aufgedeckt und am 22. Januar 2008 auf ZEIT online publiziert.
Am 13. Februar 2008 beschäftigte sich der Innenausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Vorgang. Als Anlaß wird der Artikel auf ZEIT online genannt. Susanne Härpfer interviewte den Vorsitzenden des Ausschusses, Sebastian Edathy (SPD), telefonisch über den aktuellen Stand zum demolierten Postgeheimnis — und läutete damit ihr Ende als freie Journalistin für ZEIT online ein.
Offenbar krachten am Telefon zwei Choleriker aufeinander. Wort prallte auf Wort, und nachdem sich der Staub verzog, wollte Edathy keine Silbe mehr mit seiner Interviewerin reden. Solche Animositäten plätschern gewöhnlich aus. Irgendwann trifft man sich zufällig beim Bier, lacht über den Psycho-Quatsch und versöhnt sich.
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