Kategorie "KiPo" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 12. Mai 2009 — KiPo, von der Leyen
So schnell spricht man sich in die Herzen der Menschen. Vor vier Tagen salbaderte zu Guttenberg in der Tagesschau:
“Das macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben.”
… und heute besitzt er sein eigenes Sammelbild als grinsender Guttenzwerg (mit Dank an Stefan Michel):
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Geschrieben von messitschbyburns am 11. Mai 2009 — KiPo, von der Leyen
Nennen Sie uns Kassandra oder einen Haufen schwarzseherischer Unken: Alles, was wir im November 2008, zu Beginn der verlogenen Kipo-Kampagne, prophezeiten, ist eingetreten. Der Zensurfilter ist beschlossen, und er wird sich nicht auf Kinderpornographie beschränken. Ausländische Glücksspiele und Torrentseiten dürften als nächstes gesperrt werden, und natürlich der berühmte Bombenbastler.
Nach anfänglichem Gezicke liefern sich von der Leyen und Zypries ein irres Wettrennen um die Verschärfung des Zensurgesetzes. Und sie belügen uns, das die Schwarte kracht.
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Geschrieben von messitschbyburns am 20. April 2009 — KiPo, von der Leyen
… zur Blockade verbotener Seiten (gemäß dem von-der-Leyen-Prinzip “Aus den Augen, aus dem Sinn”) besitzt diese Form:

Das Wort STOPP steht dort wirklich, das Ausrufezeichen auch. Nur der kleingedruckte Text hat einen anderen Inhalt.
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Geschrieben von messitschbyburns am 18. April 2009 — KiPo, von der Leyen
Die Zensurdirektive ist unterzeichnet; es darf gesperrt werden. Kunden von Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2, Kabel Deutschland und der Deutschen Telekom werden sich mit geheimen Sperrlisten abfinden müssen.
Die Ministerin geriet auf der Pressekonferenz wieder mal in Wallung:
“Von der Leyen sprach von einem ‘Gerücht, dass Seiten gesperrt würden, die nichts mit Kinderpornographie zu tun haben’.”
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Geschrieben von messitschbyburns am 14. April 2009 — KiPo, von der Leyen
Es mag Menschen geben, die dem Gesetzgeber vertrauen. Die nicht wahrhaben wollen, daß fast jedes Gesetz aufgehoben, geändert oder ins Gegenteil verkehrt werden kann. Nennen wir diese Menschen gutgläubig.
Einige von ihnen engagieren sich für die Webzensur. Nicht im Allgemeinen, sondern im Besonderen: im Kampf gegen die Kinderpornographie.
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Geschrieben von messitschbyburns am 02. April 2009 — KiPo
Haben Sie, liebe Leser, jemals einen Link gesetzt? Sie brauchen dafür kein eigenes Blog. Sie können ganz zwanglos in ihrem privaten Forum diskutieren — nennen wir es Website A –, zum Beispiel über Säuglingspflege.
Angenommen, Sie wären der Meinung, einem Säugling müsse täglich das Haar gebürstet werden. Sie glauben an den Zusammenhang zwischen weichem Haar und hoher Intelligenz. Zum Beweis Ihrer Bürstentheorie verlinken Sie auf eine Seite — nennen wir sie Website B –, die ebenfalls das Bürsten empfiehlt.
Willkommen vor Gericht.
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Geschrieben von messitschbyburns am 16. März 2009 — Amoklauf, KiPo, Killerspiele, von der Leyen, Überwachung
Eine Randbemerkung unserer Kanzlerin:
“Kanzlerin Merkel zeigte sich auch für ein weitreichenderes Verbot von Gewaltvideos offen. Sie verwies dabei auf die von Jugendministerin Ursula von der Leyen geplante Sperrung von Kinderporno-Seiten im Internet. ‘Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen’, sagte die Kanzlerin.”
Hat wirklich jemand geglaubt, die Bundesregierung wolle nur die Kinder vor sexuellem Mißbrauch schützen — und nicht das Internet zensieren?
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Geschrieben von messitschbyburns am 09. März 2009 — Datenschutz, KiPo, SPD, Überwachung
Daß einer der Urväter des Chaos Computer Clubs, der sich in der Computerszene bestens auskennt, der als erster deutscher Abgeordneter eine Email-Adresse im Bundestag besaß, der sich bis in die entferntesten Kapillaren mit den technischen Möglichkeiten der Online-Überwachung beschäftigt hat, dem jede einzelne Maßnahme des Abhörens, Mitschneidens und Auswertens von Informationen geläufig sein sollte, der alle offiziellen, inoffiziellen, halblegalen und am Gesetz vorbei installierten Abhörinstrumente der Bundesregierung und ihrer diversen Dienste kennen dürfte — daß so ein Mann die Dämlichkeit begehen sollte, per SMS kinderpornographische Bestellungen aufzugeben, will uns nicht in den Kopf.
Daß SPON am 5. März 2009 um 13:41 Uhr schrieb:
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Geschrieben von messitschbyburns am 01. März 2009 — Immer wieder sonntags, KiPo
Wenn Sie sich fotografieren lassen oder sich selbst fotografieren oder Fotos von sich verschaffen und in Verkehr bringen, werden Sie mit Rauswurf bei Facebook bestraft.
Zumindest, wenn Sie Ihrem Baby während des Fotografierens die Brust reichen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 16. Januar 2009 — Datenspeicherung, KiPo, Schäuble, von der Leyen, Überwachung
Im Schweinsgalopp hat Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) die angekündigten Internetfilter gegen Kinderpornographie durchgedrückt.
Noch vor der Bundestagswahl werden alle deutschen Provider den Zugriff auf Websites mit kinderpornographischen Inhalten sperren.
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