Hans-Peter Friedrich (CSU) wird neuer Innenminister, weil der jetzige Innenminister Thomas de Maizière (CDU) den Guttenberg-Ausfall im Verteidigungsministerium ersetzen muss.
SPON mag Friedrich:
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We’re Gonna Have Some Fun, Son.
Geschrieben von admin am 03. März 2011 — Guttenberg
Hans-Peter Friedrich (CSU) wird neuer Innenminister, weil der jetzige Innenminister Thomas de Maizière (CDU) den Guttenberg-Ausfall im Verteidigungsministerium ersetzen muss.
SPON mag Friedrich:
Geschrieben von admin am 02. März 2011 — Guttenberg
Im Tagesspiegel seziert Peter von Becker die Abschiedsrede von Guttenberg. Ein exzellente Analyse, die man Wort für Wort lesen sollte. Peter von Becker wischt Guttenbergs Wortschaum ab und legt den eitlen, selbstgefälligen Kern der Rede offen.
Als Beispiel für einen stilvollen Abschied zitiert Peter von Becker die Erklärung von Willy Brandt, der 1974 als Bundeskanzler zurücktrat:
Geschrieben von admin am 01. März 2011 — Guttenberg
Donnerwetter! Am Sonntag salutierten wir Ihnen mit einem zackigen “Wegtreten”, und 48 Stunden später treten Sie tatsächlich weg resp. zurück!
Dass Sie sich unsere Aufforderung so schnell zu Herzen nehmen, hätten wir nicht gedacht. Wenn Sie nicht so ein schmieriger Lügner und Betrüger wären, würden wir Ihnen glatt Respekt zollen.
Geschrieben von admin am 01. März 2011 — Guttenberg
Weil Guttenbergs Verteidiger die geklaute Dissertation beim besten Willen nicht mehr wegdiskutieren können, versuchen sie, vom Bayreuther Plagiat abzulenken. Wie Kinder im Sandkasten werfen sie mit Förmchen und rufen trotzig: “Du hast angefangen!”
Auch die Achse der Blöden macht mit. Der Kopf dieser Verwahranstalt für Demenzkranke ohne Krankenschein, Henryk M. Broder, ließ sich die Doktorarbeit von Gregor Gysi kommen. Auf der Suche nach einem Plagiat las er alle 230 Seiten und den 16-seitigen Anhang mit 258 Literaturnachweisen. Er las und las und konnte doch nichts finden:
Geschrieben von admin am 28. Februar 2011 — Merkel, SPIEGEL/SPON
Manchmal entschlüpft SPON-Autoren ein Quäntchen Wahrheit. In einem Vorbericht auf die Irland-Wahl schrieb Korrespondent Carsten Volkery über Enda Kenny und dessen Partei Fine Gael:
“Fine Gael hat im Wahlprogramm auch angekündigt, private Gläubiger an den Verlusten der irischen Banken beteiligen zu wollen. Das ist ein Schritt, den viele Ökonomen für notwendig halten, um Irland aus seiner Schuldenspirale zu befreien. Doch die Europäische Zentralbank und die EU-Partner sind strikt dagegen - sie fürchten einen Vertrauensverlust der Anleger, der auf andere Euro-Länder übergreifen könnte.”
Volkery nennt einen wichtigen Punkt: Die Schulden von Ländern wie Irland sind nur zum Teil auf irischem Mist gewachsen. Warum? Die Antwort findet man nicht bei SPON:
Geschrieben von admin am 27. Februar 2011 — Guttenberg, Immer wieder sonntags
Eine formale Anrede schenken wir uns. Ob Sie ihre zehn Vornamen, das “von”, das “zu” und das doppelte “t” im Nachnamen geerbt oder geklaut haben, wird vielleicht der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages untersuchen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Sie gar nicht Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg sind, sondern Heiratsschwindler Franz Kasuppke nach einer Gesichts-OP, wären wir schön blamiert.
Geschrieben von admin am 25. Februar 2011 — BILD, Guttenberg
Die von BILD zur Volksabstimmung stilisierte Telefonumfrage über das politische Schicksal des Verteidigungsministers ist ein nettes Zusatzgeschäft für Springer.
Bis Mittwoch, 19:32 Uhr, hatten 261.223 Leser die Nummern 01371-100 001 oder 01371-100 002 gewählt. Kosten: 14 Cent je Anruf vom Festnetz. Nimmt man diese 14 Cent als Mittelwert und vernachlässigt, dass Handy-Anrufe teurer sein können, sind das 36.571,22 Euro.
Abzüglich des Anteils für den Telefonanbieter hat der Verlag 18.285,61 Euro kassiert. Ein guter Schnitt für ein paar Stunden Propaganda.
Geschrieben von admin am 24. Februar 2011 — Deutscher Irrsinn, Medien
2009 zwängte sich Mario Barth in ein T-Shirt, auf dem stand: “Nichts reimt sich auf Uschi”. Im Dezember 2010 meldete Barth diesen Spruch als Marke an. Noch im gleichen Monat mahnten seine Anwälte einen Händler ab, der Uschi-Shirts verkaufte. Barths Anwälte sahen darin eine unlautere Nachahmung und eine Herkunftstäuschung bezüglich der Produkte von Mario Barth gemäß § 4 Nr. 9 UWG. Der Abgemahnte möge den Verkauf sofort beenden und zur Kostenregulierung 1.780,20 Euro überweisen.
Der Uschi-Spruch ist uralt. Der juristische Prüfer beim Deutschen Marken- und Patentamt in München, Regierungsdirektor Jörg-Eckhard Dördelmann (ein Name wie von Wischmeyer erfunden), sieht trotzdem im Markeneintrag keine Probleme: “Ja, es ist eingetragen worden, und es ist auch vertretbar”.
Radio ffn ist anderer Meinung. Der Sender stellte in dieser Woche einen Löschantrag.
Geschrieben von admin am 21. Februar 2011 — Hartz IV, SPD
Nicht nur wegen Scholzomat, der in Hamburg regieren darf, sondern auch, weil die Partei in knallharten Verhandlungen mit CDU und FDP einen sensationellen Sieg errungen hat:
“Der Regelsatz [soll] rückwirkend vom Jahresanfang um fünf Euro auf 364 Euro angehoben werden. In einem zweiten Schritt zum Jahresanfang 2012 soll es drei weitere Euro zusätzlich zu der dann anstehenden regulären Anhebung geben. “
Fünf Euro sofort, drei Euro demnächst! Welch ein Jubel! Welch ein Segen!
Geschrieben von admin am 13. Februar 2011 — Immer wieder sonntags, Obama, Politik
In Ägypten wird gewählt. Nicht sofort, aber wohl im September. Bis dahin haben Sie Zeit, Ägyptens amtierende Regierung auf dem “geordneten Übergang zu mehr Demokratie am Nil” zu begleiten.
Im Moment liegen die Dinge ungünstig. Sie, liebe Frau Ashton, sind zwar die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik der EU und damit die Außenministerin des wichtigsten ägyptischen Handelspartners — und trotzdem in Ägypten unerwünscht. Zumindest, als Mubarak noch präsidierte.
Dabei wollten sie nur sein Bestes: