“Die Wählerbotschaft an die SPD ist von simpler Klarheit: Du sollst nicht lügen.”
Dieser Witz wurde Ihnen präsentiert von Comedian Claus Christian Malzahn.
| Messitsch by Burns | We're Gonna Have Some Fun, Son. |
We’re Gonna Have Some Fun, Son.
Geschrieben von messitschbyburns am 19. Januar 2009 — Der kürzeste Witz, SPD, SPIEGEL/SPON, Ypsilanti
“Die Wählerbotschaft an die SPD ist von simpler Klarheit: Du sollst nicht lügen.”
Dieser Witz wurde Ihnen präsentiert von Comedian Claus Christian Malzahn.
Geschrieben von messitschbyburns am 12. November 2008 — CDU, Die Kunst des Weglassens, Die Linke, Reinhard Mohr, SPD, SPIEGEL/SPON, Ypsilanti
Wie Sie wissen, liebe Leser, spendiert SPON jeden Montag einen Satz Maulschellen für Anne Will. Wie Sie ebenfalls wissen, öffnet normalerweise das kleine braune Mohr die Sudelkiste und kippt seine neoliberalen Latrinenparolen über der Talkmasterin aus.
Zuweilen ist das kleine braune Mohr unpässlich. Dann muß das Reserve-Mohr ran. In dieser Woche heißt es Christian Teevs und ist ein 28-jähriger Göttinger, der fast sein ganzes Leben in dieser Stadt verbrachte. Etwas anmaßend läßt er sich Parteienforscher nennen, obwohl er offiziell nur als wissenschaftlicher Hilfsknecht an der örtlichen Universität geduldet wird.
Geschrieben von messitschbyburns am 05. November 2008 — Bommarius, CDU, Die Linke, SPD, Ypsilanti
Ein Sturm braust durch das Land. Großes Geschrei allerorten: Ypsilanti! Wahlbetrug!
Die scheinheilige Kampagne fast aller bundesdeutschen Medien gegen Andrea Ypsilanti wirkt, als wäre sie bestellt. Man staunt und denkt: Glauben die publizistischen Windmacher tatsächlich, daß das Volk so blöde ist, Ypsilantis Bruch des Wahlversprechens als ungeheure, unfaßbare Einmaligkeit in der Geschichte der BRD zu verstehen?
Geschrieben von messitschbyburns am 03. November 2008 — CDU, Casdorff, SPD, Ypsilanti

Kein Kommentar.
Das besorgen andere. Knallhirn Casdorff bläht und rülpst, daß einem die Haare wehen. Das rechtsnationale Führerchen des Tagesspiegels mußte heute vermutlich eine Windel tragen, weil es sich vor Freude immer wieder einpinkelte.
Im ersten Kommentar zu Ypsilantis Sturz durch die hessische Viererbande entdeckt das Führerchen eine Volksweisheit: Wenn zwei das gleiche tun, ist das noch lange nicht das selbe.
Geschrieben von messitschbyburns am 01. November 2008 — CDU, SPD, Tagesspiegel, Ypsilanti
Vier Tage vor der Ministerpräsidentenwahl in Hessen reagiert die Holtzbrinck-Prawda ausgesprochen dünnhäutig. Offenbar hat sich in der SPD außer Dagmar Metzger kein Abtrünniger bekannt. Bleibt es bei Metzgers einsamen Nein, wird Andrea Ypsilanti (SPD) zur Ministerpräsidentin gewählt.
Mit den Stimmen der Linkspartei.
Geschrieben von messitschbyburns am 10. Mai 2008 — Deutscher Irrsinn, SPD, Ypsilanti
Lieschen Müller geht spazieren. Der Tag ist schön, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Lieschen Müller setzt sich auf eine Bank, schaut in den wolkenlosen Himmel und denkt nach.
Neulich las sie in der Zeitung, daß Wolfgang Clement aus der SPD geworfen werden soll. Der war mal Wirtschaftminister. Damals hat er den Braunkohletagebau in Garzweiler genehmigt. Der Tagebau gehört RWE. Nach der Wahl 2005 wollte Wolfgang Clement kein Minister mehr sein. Er wurde Aufsichtsrat bei RWE. Merkwürdig, denkt Lieschen Müller. Und vor der Hessenwahl 2008 empfahl er, die SPD nicht zu wählen, weil Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti seinen RWE-Chefs überhaupt nicht passte. Gut, das hat er nicht so direkt gesagt. Aber durch die Blume.
Komisch, denkt Lieschen Müller. Darf der das?
Geschrieben von messitschbyburns am 07. März 2008 — Die Linke, SPD, Ypsilanti
Die stolze West-Berlinerin Dagmar Metzger bekommt nun ihre 15 Minuten Ruhm. Weil sie sich aus Gewissensgründen außerstande sah, ihre Parteichefin Andrea Ypsilanti mit den Stimmen der Linkspartei zur hessischen Ministerpräsidentin wählen zu lassen, avancierte sie über Nacht zu Parteirebellin.
Dabei wird übersehen, daß Daggi keineswegs aus Gewissensgründen handelt. Ihre vorgeschobenen Argumente sind so lächerlich, daß es schon wieder weh tut:
“‘Ich bin selbst West-Berlinerin, ich bin zur Zeit der Mauer aufgewachsen, ich habe erlebt, wie die Mauer eine Familie getrennt hat’, sagte sie. ‘Die Linken sind für mich im Moment überhaupt nicht einschätzbar.’”
Geschrieben von messitschbyburns am 06. März 2008 — Die Linke, Lehming, Ypsilanti
Die Entscheidung von Andrea Ypsilanti, die Möglichkeit zu prüfen, sich mit den Stimmen der Linkspartei zur Ministerpräsidentin Hessens wählen zu lassen, löste bei Malte Lehming erwartungsgemäß einen spontanen Anfall aus. Der Dampfplauderer des Tagesspiegels, dessen Linksphobie selbst so obskure, randständige Rechtsabbieger wie Stephan-Andreas Casdorff in den Schatten stellt, rüttelte und schüttelte wutschnaubend das Vakuum zwischen seinen Ohren. Und weil im Vakuum nichts zu rütteln ist, träufelte er den Schaum, der ihm aus den Mundwinkeln quoll, direkt in die Tastatur:
“Unterschlagen wird (…), dass es vor der Wahl nie eine realistische Chance gab, ohne Kooperation mit den Ultralinken Koch stürzen zu können, dass demnach der Schwur ‘niemals mit den Ultralinken‘ vom Wähler verstanden werden musste als eine Art oberstes Gelübde, das keinem späteren Machtkalkül geopfert wird.”
Für irritierte Leser: Unser Malte meint mit Ultralinke tatsächlich die Linkspartei. Zwar sind ultralinke Parteien in keinem deutschen Parlament vertreten, aber aus der Sicht eines Mitglieds der Achse der Blöden scheint die Linkspartei eine ultralinke Politik zu verfolgen. Das ist in etwa so schlüssig, als würde man sagen, unser Malte und sein Henlyk seien ultrarechte Mietmäuler. Das sagt natürlich niemand. Weiterlesen →