Kategorie "Appenzeller" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 11. November 2009 — Appenzeller, Birthler/Gauck
Pfarrer Gauck hat seine Memoiren veröffentlicht, und Gerd Appenzeller, beim Tagesspiegel neben Lehming und Casdorff für die Bösifizierung der DDR zuständig, springt vor Freude um den Schreibtisch: So ein schönes Buch! So ehrlich! Und so offen!
In einem Punkt ist Gauck wirklich offen. Am Beispiel Manfred Stolpe beschreibt Gauck das bis heute gültige, auch unter seiner Nachfolgerin Birthler gepflegte System des Beharrens auf ungeklärten IM-Biographien:
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Geschrieben von messitschbyburns am 31. Oktober 2008 — Appenzeller, BILD, CDU, Die Linke, SPD, Tempelhof
Seit Mitternacht herrscht Ruhe. Ein paar übriggebliebene Kleinflugzeuge, die wegen des stürmischen Wetters nicht mehr starten durften, müssen in den nächsten Tagen noch vom Rollfeld geholt werden. Aber das ändert nichts daran:
Der Flughafen Tempelhof ist geschlossen.
Tempelhof wurde 2008 zum Synonym für die größte Blamage der Berliner CDU und FDP, der Konzerne Holtzbrinck und Springer, der Tageszeitungen Bild, Welt, Morgenpost und Tagesspiegel und ihrer Redaktionen. Sie haben die Kraftprobe mit dem Senat gesucht — und verloren.
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Geschrieben von messitschbyburns am 29. Oktober 2008 — Appenzeller, CDU, Lehming, SPD, Tagesspiegel
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hat ihr Ziel erreicht. Nach der finanziellen Trockenlegung der PIN Group, der anschließenden Insolvenz von 37 Tochtergesellschaften und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit für 2.770 Beschäftigte (von geschätzten 11.400 Beschäftigten — die PIN Group machte keine Angaben zur Gesamtzahl ihrer Beschäftigten) kauft sich Holtzbrinck die Filetstücke von PIN. Darunter PIN Berlin, eine der wenigen Gesellschaften, die profitabel arbeiten.
Schuld an der PIN-Misere war selbstverständlich der Mindestlohn. Das wissen wir, seit Holtzbrinck seinen Tagesspiegel als Agitationsschleuder gegen das Teufelswerk mißbraucht. Und immer wieder Lohnschreiber findet, die sich dafür mißbrauchen lassen.
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Geschrieben von messitschbyburns am 30. Juli 2008 — Appenzeller, Braune Soße, DDR, Schroeder (SED)
Reichsschnürstiefel Appenzeller kann sich vor Freude kaum halten. Sein Rottenführer hat ihm ein ganz besonderes Leckerli spendiert: Schroeders ostzonale Windbeutel.
Die verspachtelt unser rechtsnationales Eichhörnchen mit allergrößtem Appetit. Und nach der Verdauung legt es im Tagesspiegel sein braunes Häufchen:
“Die Situation erinnert fatal an das Westdeutschland der späten fünfziger Jahre, als die NS-Zeit im Unterricht aus heutiger Sicht merkwürdig randständig war. Die damaligen Lehrer waren knapp zehn Jahre zuvor noch Soldaten gewesen. Wer kann ihnen verübeln, dass sie über das ‘Dritte Reich’ weniger gerne sprachen als über russische Vergewaltigungen und den bösen Kommunismus?”
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Geschrieben von messitschbyburns am 22. April 2008 — Appenzeller, Tempelhof
Heute ist es geschehen. Heute, am 22. April 2008, verlor Gerd Appenzeller seinen Verstand.
Angegammelt war der Verstand schon länger. Als Apologet der Westberliner Frontstadt-Presse haßt Appenzeller nichts so sehr wie den rot-roten Senat. Er spuckt Galle, wenn er den Namen Wowereit nur aus der Ferne hört. Würde die Linkspartei morgen verboten, feierte Appenzeller ein vierwöchiges Fest. Sein heiliger Schwur lautet: Dieser Senat muß weg. Oder wenigstens beschädigt werden.
Deshalb fürchtet sich Appenzeller vor der Niederlage der Tempelhofer Flughafenfreunde beim Volksentscheid am kommenden Sonntag. Das wäre eine bittere Pille für ihn und seine — mit ihm im kalten Krieg sozialisierten — Laupenpieper aus CDU und FDP. Das gilt es zu verhindern!
Also mißbraucht Appenzeller erneut die Plattform, die ihm sein Arbeitgeber Tagesspiegel bietet, und schleudert fünf Tage vor Ultimo eine völlig geistlose Raserei unter das Wahlvolk.
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Geschrieben von messitschbyburns am 27. März 2008 — Appenzeller
Seit Monaten fährt der Tagesspiegel eine aggressive Kampagne für den Weiterbetrieb des Dorfflughafens Tempelhof; trotz gerichtsfester Schließungsbescheide, trotz prasselnder Niederlagen der Freunde des Tempelhofer Kerosinregens vor dem Bundesverwaltungsgericht.
An manchen Tagen erscheinen im Tagesspiegel bis zu drei Artikel und Kommentare gleichzeitig, um Bolle und Piefke die Wichtigkeit des Tempelhofer Fluglärms einzuhämmern. Denn bis heute sehnt sich die Redaktion nach jenen Jahren, in denen sie im beruhigenden Schatten der Staatsgrenze zu Ostberlin die warmgepupste Luft des Westberliner Subventions-Inselchens in vollen Zügen inhalieren und vom Flugfeld des Führers den silbernen Propellermaschinen der korrupten Pan Am nachschauen konnte. Schön war die Zeit, und still im Auge glänzt die Träne …
Bei dieser Gemütspflege ist die Frage der Finanzierbarkeit des defizitären Flughafens für die Redaktion uninteressant; ebenso die Überlegung, was passiert, wenn ein Flugzeug in das angrenzende Wohngebiet stürzt. Die lächerliche Tagesauslastung von 958 Passagieren wird gleichfalls ignoriert. Tempelhof ist ein viel zu dankbares Terrain, auf dem die Redaktion der verhaßten rot-roten Landesregierung täglich vors Schienbein treten und die Leser vor der nächsten Landtagswahl für ihren Liebling Kriegbert Pflüger weichklopfen kann, der als gebürtiger Hannoveraner vom ersten Atemzug an ein glühender Tempelhof-Fan war.
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