Kategorie "Tiefensee" ↓
Geschrieben von messitschbyburns am 23. April 2009 — Tiefensee, Tiefensee
Im November letzten Jahres enthüllte unser Held Tiefensee grausame Details aus dem Alltag in der DDR:
“Es war doch alles kaputt — jedes Haus, jede Straße, jedes Krankenhaus, jede Schule.”
Inzwischen präzisierte der Minister seine Beobachtungen:
“Es gab keine Freiheit des Wortes, der Reise, der Wahl und des Wohnsitzes […]”
Ja nun.
Man könnte spitzfindig fragen: Wenn jedes Haus kaputt war, wozu dann die freie Wahl des Wohnsitzes?
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Geschrieben von messitschbyburns am 06. März 2009 — Tiefensee, Tiefensee
Die Leipziger Fachkraft im Amt des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist multitaskingfähig: Sie kann schmierig grinsen und dabei Cello spielen. Das hat sie anderen Fachkräften voraus. Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Karl-Theodor zu Guttenberg, kann nur schmierig grinsen.
Wenn Multitasker Tiefensee nicht celliert und grinst, pflegt er die gut geölte Intrige. Er würde es wohl anders nennen, aber uns fällt kein geeigneteres Wort für seine kleinen Ränkespiele ein.
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Geschrieben von messitschbyburns am 20. Januar 2009 — DDR, Tiefensee, Tiefensee, Unsere Besten
Unsere kleine Liste des revolutionären Personals der 1989er Zeit- und Weltgeschichte wird immer länger. Doch bevor wir das neueste Mitglied im Club der Maueröffner begrüßen, wollen wir Ihnen, liebe Leser, eine Frage stellen:
Wer erklärte am 9. November 1989, “Privatreisen können nach dem Ausland ohne Vorliegen von Voraussetzungen – Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse – beantragt werden”?
Denken Sie scharf nach. Haben Sie’s?
Günter Schabowski, natürlich. War das zu leicht? Dann warten Sie’s ab. Jetzt wird es lustig.
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Geschrieben von messitschbyburns am 21. November 2008 — DDR, Frühstück, Röhricht, SPD, Tiefensee, Tiefensee
Grüßaugust Tiefensee wollte zum 19. Jahrestag des Mauerfalls eine sorgfältig lektorierte Parteitagsrede halten. Das stößt normalerweise auf geringes Interesse. Tiefensee ist der personalisierte Schluck Wasser, durch den man hindurchblickt wie durch ein Wölkchen aus Nichts. Würden Sie, liebe Leser, mit dem Inhalt ihres Zahnputzbechers reden?
Doch wie das Leben so spielt: Es fanden sich zwei Gestalten, die für ein buntes Schnittchen und ein billiges Foto mit dem Grüßaugust die Kulisse für Tiefensees großen Auftritt stellten. Sie taten so, als wären sie Interviewer.
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