Am Anfang stand das DDR-”Beat-Lexikon” von H.P. Hofmann. Ein grauenvolles Machwerk, gespickt mit Fehlern und ideologisch verbrämtem Müll. Ich schrieb einen 20seitigen Brief an den Verlag, mit Korrekturen und Richtigstellungen. Der Verlag bedankte sich und übernahm in der nächsten Auflage meine Korrekturen wörtlich. Ohne mich zu fragen, versteht sich.
Danach jugendlich unbekümmert u.a. im “Sonntag” und “Journal für Unterhaltungskunst” über die Wunderwelt der DDR-Rockmusik jenseits ihrer staatstragenden Platzhirsche geschrieben. Damals war das ganz easy: Redaktion anrufen, Artikel schreiben, fertig. Kann man sich gar nicht mehr vorstellen.
Dann die Gründung und Beerdigung der “Messitsch” und des “Opossum Verlags”. Als Verlagschef gleichzeitig Herausgeber des längst vergriffenen Comics “Pawel Tropotkin”, gezeichnet und getextet vom göttlichen Fil. Diese Tat wird mir dereinst als Pluspunkt angerechnet, wenn ich vor dem Himmelstor stehe. Hoffe ich.
Anschließend Gründung und Beerdigung einer Werbeagentur. Gestaltung der ersten CD-Cover für “Die Ärzte” nach deren Reunion (”Die Bestie in Menschengestalt”, “Planet Punk”).
Ab 1997 Entwicklung und Produktion von Computerspielen. Und hier schließt sich der Kreis zu Burns.
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